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| Inhalt | ||||||
| Vorwort | 7 | |||||
| 1 | Einleitung | 9 | ||||
| 2 | Das System der fördernden Prozesspflege | 11 | ||||
| 3 | Die einzelnen AEDL und ihre Dokumentation | 13 | ||||
| 4 | Die Pflegedokumentation | 59 | ||||
| 4.1 | Bestandteile einer Pflegedokumentation | 60 | ||||
| 4.2 | Stammblatt | 63 | ||||
| 4.3 | Anamnesebogen | 54 | ||||
| 4.4 | Berichtsblatt | 67 | ||||
| 4.5 | Überleitungsbogen | 68 | ||||
| 4.6 | Leistungsnachweis | 53 | ||||
| 4.7 | Medikamentenblatt | 70 | ||||
| 4.8 | Risikotabellen | 71 | ||||
| 4.9 | Mikro-Visitenoder Kommunikationsblatt | 72 | ||||
| 4.10 | Wundbericht | 72 | ||||
| 4.11 | Vitalzeichenblatt | 73 | ||||
| 4.12 | Sozialer Dienst | 73 | ||||
| 5 | Die Pflegeplanung | 74 | ||||
| 5.1 | Die Informationssammlung | 74 | ||||
| 5.1.1 | Erstkontakt und Datenerhebung | 75 | ||||
| 5.1.2 | Biografische Information | 77 | ||||
| 5.2 | Ressourcen- und Probleme | 80 | ||||
| 5.3 | Ziele festlegen | 81 | ||||
| 5.4 | Maßnahmen planen | 82 | ||||
| 5.5 | Maßnahmen durchführen | 82 | ||||
| 5.6 | Evaluation | 83 | ||||
| 6 | Workshop Pflegeplanung - die Grundlagen | 84 | ||||
| 6.1 | Die persönliche Ebene | 84 | ||||
| 7 | Workshop Pflegeplanung - die Umsetzung | 89 | ||||
| 7.1 | Vorbereitung | 90 | ||||
| 7.2 | Durchführung | 93 | ||||
| 7.3 | Nachbereitung | 94 | ||||
| 8 | Workshop Pflegeplanung - ein Erfahrungsbericht | 95 | ||||
| 8.1 | Formulierungen - ein Praxisbeispiel | 96 | ||||
| 8.2 | Hilfen für die tägliche Praxis | 98 | ||||
| 8.3 | Hilfreiche Indikatoren für die Pflegeplanung | 98 | ||||
| 8.4 | Erschwerende Faktoren in stationären Alteneinrichtungen | 100 | ||||
| Literaturverzeichnis | 101 | |||||
| Register | 104 | |||||
Vorwort
In den vergangenen Jahren haben wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Seniorencentrum St.Liborius in Attendorn immer wieder zum Thema »Pflegeplanung« geschult und weitergebildet.
Selbstverständlich haben wir viele Fachbücher zu diesem Thema gelesen und auch empfohlen. Doch immer wieder wurde kritisiert, dass den Büchern der Praxisbezug fehlt.
Pflegewissenschaftlich gestaltete Bücher sind eine schwere Lektüre und für die normale Pflegekraft kaum lesbar. Gerade für Pflegefachkräfte, die lange im Beruf sind und sich den gewachsenen Herausforderungen stellen müssen, ist es zunehmend schwierig, die wissenschaftlichen Anforderungen in die tägliche Praxis umzusetzen. Hinzu kommt etwas, was alle Pflegekräfte kennen: Im normalen Pflegealltag reicht die Zeit einfach nicht, um eine Pflegeplanung zu erstellen und fristgerecht zu überarbeiten.
So entstand eine Arbeitsweise, die wir nicht akzeptieren konnten: Die Pflegeplanung wurde mit nach Hause genommen und dann in der Freizeit bearbeitet. Das spricht zwar für das hohe Engagement der Pflegekräfte. Es ist aber schon aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht zulässig. Außerdem kann es nicht sein, dass Pflegekräfte ihre Arbeit in ihrer wohlverdienten Freizeit erledigen müssen.
Wir fragten uns: Was können wir tun, um unseren Pflegekräfte dabei zu helfen, die Pflegeplanung in der Arbeitszeit zu erstellen und zu überarbeiten? Die Antwort: Wir veranstalten Workshops zum Thema »Pflegeplanung«. Diese Idee von Anke Maikranz-Boenig packte das Problem an der Wurzel.
Wir entwickelten eine gemeinsame Fortbildung, an deren Ende eine praktische Arbeitshilfe steht. Da wir wissen, dass viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in anderen Einrichtungen genau dieselben Probleme mit der Pflegeplanung haben, schien uns dieses Buch eine logische Konsequenz.
Es bietet die Möglichkeit, eine bedürfnisorientierte, den MDK-Vorgaben entsprechende und schlüssige Pflegedokumentation und Pflegeplanung zu erarbeiten.
Den Anspruch auf Vollständigkeit haben wir nicht. Dieses Buch ist auch keine wissenschaftliche Ausarbeitung. Es ist eine praktische Arbeitshilfe. Nicht mehr, aber auch nicht weniger!
Attendorn, im Februar 2008
Uwe Beul
Pflegeplanungen sind und bleiben ein heißes Thema in der Altenpflege. Die einen nehmen den ganzen Papierkram mit nach Hause, um endlich einmal in Ruhe schreiben zu können; die anderen werfen im Dienst hastig ein paar Zeilen aufs Papier und anschließend weiß keiner, was im konkreten Fall eigentlich zu tun ist.
Wie befreit man sich aus der Falle »Pflegeplanung«? Im Seniorencentrum St. Liborius in Attendorn hat sich da eine praktikable Lösung gefunden: Seit regelmäßig der »Workshop Pflegeplanung« angeboten wird, hat sich die Qualität der Planung verbessert, die Mitarbeiterinnen sind wesentlich zufriedener und die Kolleginnen wissen viel genauer, was im Einzelfall zu tun ist.
Dieses Buch zeigt, wie ein solcher »Workshop Pflegeplanung« aussieht. Es ist eine praktische Arbeitshilfe für alle Einrichtungen, die endlich Schluss machen wollen mit dem »Notfall Pflegeplanung«!
ISBN 978-3-89993-460-1
Register
AAEDL 11, 13, 78
AEDL-Strukturierungsmodell 12
An- und Auskleiden 36
Anamnesebogen 64, 65
Ankleiden 36
Assessment 52
Aufnahme der Nahrung 31
Aufstehen 16
Ausscheiden können 32
BBedarfsmedikationen 71
Beheizen 47
Berichtsblatt 67
Bettenbeziehen 47
Bewohnermappe 60p Biografie 64
Biografische Informationen 77
Blasenentleerung 34
DDarmentleerung 34
Dekubitusgefahr 16
Demenz 98
Diagnosen 63
Dokumentation 62
Dokumentations-Elemente 14
EEinkaufen 47
Erstbesuch 66
Erstkontakt 75
Essen 31
Essen und trinken können 28, 29, 31
Expertenstandard 44
FFördernde Prozesspflege 11
Formulierungen 96, 97
Für eine sichere Umgebung sorgen können 43
GGehen 18
Getränkeaufnahme 30
HHandzeichen 69
Hauptmahlzeiten 31
Hauswirtschaftliche Versorgung 47
Hilfsmittel 64
IIndikatoren 99
Informationssammlung 74, 77
Intimhygiene 34
KKochen 47
Kommunikationsblatt 72
Kommunizieren können 13, 78
Kompletternährung 31
Körperpflege 23
Kostform 63
LLeistungsnachweis 59, 68, 69
MMaflnahmen 97
Medikamentenblatt 70
Mikro-Visiten 72
Mit existenziellen Erfahrungen des Lebens umgehen können 48, 49, 51, 53, 55, 57
NNebenordner 61
PPflegeanamnese 64
Pflegedokumentation 10, 59
Pflegeeinstufung 41
Pflegeplanung 10, 59, 74, 95
Pflegeprozess 10
Probleme 97
Prozesspflege 11
RReinigen der Wohnung 47
Reitersystem 61
Ressource 97
Risikotabellen 71
Ruhen und schlafen können 38, 39
SScreening 50
Sich als Mann und Frau fühlen können 42
Sich beschäftigen können 40, 41
Sich bewegen können 15
Sich kleiden können 36, 37
Sich pflegen können 22, 23, 25, 27
Sondenkost 31
Soziale Bereiche des Lebens
sichern können 45, 47
Sozialer Dienst 73
Spülen 47
Stammblatt 63
Stehen 18
Stuhlgang 34
TTreppensteigen 19
U- Überleitungsbogen 68
VVerfahren zur Feststellung von Personen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz 49
Vitale Funktionen des Lebens aufrechterhalten können 20
Vitalzeichenblatt 73
WWasserlassen 34
Wohnung
- , Reinigen 47
Wundbericht 72
ZZubereiten der Nahrung 30
Zubettgehen 16
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.ddb.de abrufbar.
Anke Maikranz-Boenig ist eine sehr erfahrene Altenpflegerin mit der Weiterbildungsqualifikation "Fachaltenpflegerin für Psychiatrie". Uwe Beul (Einrichtungsleiter eines Seniorenzentrums) ist gelernter Krankenpfleger mit entsprechenden Weiterbildungsqualifikationen zur Pflegedienst- und Heimleitung sowie zum EFQM-Assessor.
Brigitte Kunz Verlag
© 2008 Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Hans-Böckler-Allee 7, 30173 Hannover
Die Autoren
Anke Maikranz-Boenig ist erfahrene Altenpflegerin mit der Weiterbildungsqualifikation »Fachaltenpflegerin für Psychiatrie«. Uwe Beul (Einrichtungsleiter eines Seniorenzentrums) ist gelernter Krankenpfleger mit entsprechenden Weiterbildungsqualifikationen zur Pflegedienst- und Heimleitung sowie zum EFQM-Assessor.