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    Workshop Pflegeplanung

    So einfach lässt sich der Pflegeprozess entwickeln und umsetzen

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    Workshop Pflegeplanung
    So einfach lässt sich der Pflegeprozess entwickeln und umsetzen

    Autoren:

    Verlag:
    Schlütersche Verlag  Weitere Titel dieses Verlages anzeigen

    Erschienen: März 2008
    Seiten: 108
    Sprache: Deutsch
    Maße: 210x148x6
    Einband: Kartoniert / Broschiert
    Reihe: Brigitte Kunz Verlag
    ISBN: 3899934601
    EAN: 9783899934601

    Inhaltsverzeichnis

    Inhalt
    Vorwort7
    1Einleitung9
    2Das System der fördernden Prozesspflege11
    3Die einzelnen AEDL und ihre Dokumentation13
    4Die Pflegedokumentation59
    4.1Bestandteile einer Pflegedokumentation60
    4.2Stammblatt63
    4.3Anamnesebogen54
    4.4Berichtsblatt67
    4.5Überleitungsbogen68
    4.6Leistungsnachweis53
    4.7Medikamentenblatt70
    4.8Risikotabellen71
    4.9Mikro-Visitenoder Kommunikationsblatt72
    4.10Wundbericht72
    4.11Vitalzeichenblatt73
    4.12Sozialer Dienst73
    5Die Pflegeplanung74
    5.1Die Informationssammlung74
       5.1.1Erstkontakt und Datenerhebung75
       5.1.2Biografische Information77
    5.2Ressourcen- und Probleme80
    5.3Ziele festlegen81
    5.4Maßnahmen planen82
    5.5Maßnahmen durchführen82
    5.6Evaluation83
    6Workshop Pflegeplanung - die Grundlagen84
    6.1Die persönliche Ebene84
    7Workshop Pflegeplanung - die Umsetzung89
    7.1Vorbereitung90
    7.2Durchführung93
    7.3Nachbereitung94
    8Workshop Pflegeplanung - ein Erfahrungsbericht95
    8.1Formulierungen - ein Praxisbeispiel96
    8.2Hilfen für die tägliche Praxis98
    8.3Hilfreiche Indikatoren für die Pflegeplanung98
    8.4Erschwerende Faktoren in stationären Alteneinrichtungen100
    Literaturverzeichnis101
    Register104



    Vorwort

    Vorwort

    In den vergangenen Jahren haben wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Seniorencentrum St.Liborius in Attendorn immer wieder zum Thema »Pflegeplanung« geschult und weitergebildet.

    Selbstverständlich haben wir viele Fachbücher zu diesem Thema gelesen und auch empfohlen. Doch immer wieder wurde kritisiert, dass den Büchern der Praxisbezug fehlt.

    Pflegewissenschaftlich gestaltete Bücher sind eine schwere Lektüre und für die normale Pflegekraft kaum lesbar. Gerade für Pflegefachkräfte, die lange im Beruf sind und sich den gewachsenen Herausforderungen stellen müssen, ist es zunehmend schwierig, die wissenschaftlichen Anforderungen in die tägliche Praxis umzusetzen. Hinzu kommt etwas, was alle Pflegekräfte kennen: Im normalen Pflegealltag reicht die Zeit einfach nicht, um eine Pflegeplanung zu erstellen und fristgerecht zu überarbeiten.

    So entstand eine Arbeitsweise, die wir nicht akzeptieren konnten: Die Pflegeplanung wurde mit nach Hause genommen und dann in der Freizeit bearbeitet. Das spricht zwar für das hohe Engagement der Pflegekräfte. Es ist aber schon aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht zulässig. Außerdem kann es nicht sein, dass Pflegekräfte ihre Arbeit in ihrer wohlverdienten Freizeit erledigen müssen.

    Wir fragten uns: Was können wir tun, um unseren Pflegekräfte dabei zu helfen, die Pflegeplanung in der Arbeitszeit zu erstellen und zu überarbeiten? Die Antwort: Wir veranstalten Workshops zum Thema »Pflegeplanung«. Diese Idee von Anke Maikranz-Boenig packte das Problem an der Wurzel.

    Wir entwickelten eine gemeinsame Fortbildung, an deren Ende eine praktische Arbeitshilfe steht. Da wir wissen, dass viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in anderen Einrichtungen genau dieselben Probleme mit der Pflegeplanung haben, schien uns dieses Buch eine logische Konsequenz.

    Es bietet die Möglichkeit, eine bedürfnisorientierte, den MDK-Vorgaben entsprechende und schlüssige Pflegedokumentation und Pflegeplanung zu erarbeiten.

    Den Anspruch auf Vollständigkeit haben wir nicht. Dieses Buch ist auch keine wissenschaftliche Ausarbeitung. Es ist eine praktische Arbeitshilfe. Nicht mehr, aber auch nicht weniger!

    Attendorn, im Februar 2008

    Uwe Beul

    Klappentext

    Pflegeplanungen sind und bleiben ein heißes Thema in der Altenpflege. Die einen nehmen den ganzen Papierkram mit nach Hause, um endlich einmal in Ruhe schreiben zu können; die anderen werfen im Dienst hastig ein paar Zeilen aufs Papier und anschließend weiß keiner, was im konkreten Fall eigentlich zu tun ist.

    Wie befreit man sich aus der Falle »Pflegeplanung«? Im Seniorencentrum St. Liborius in Attendorn hat sich da eine praktikable Lösung gefunden: Seit regelmäßig der »Workshop Pflegeplanung« angeboten wird, hat sich die Qualität der Planung verbessert, die Mitarbeiterinnen sind wesentlich zufriedener und die Kolleginnen wissen viel genauer, was im Einzelfall zu tun ist.

    Dieses Buch zeigt, wie ein solcher »Workshop Pflegeplanung« aussieht. Es ist eine praktische Arbeitshilfe für alle Einrichtungen, die endlich Schluss machen wollen mit dem »Notfall Pflegeplanung«!



    ISBN 978-3-89993-460-1

    Register

    Register


    A

    AEDL 11, 13, 78
    AEDL-Strukturierungsmodell 12
    An- und Auskleiden 36
    Anamnesebogen 64, 65
    Ankleiden 36
    Assessment 52
    Aufnahme der Nahrung 31
    Aufstehen 16
    Ausscheiden können 32


    B

    Bedarfsmedikationen 71
    Beheizen 47
    Berichtsblatt 67
    Bettenbeziehen 47
    Bewohnermappe 60p Biografie 64
    Biografische Informationen 77
    Blasenentleerung 34


    D

    Darmentleerung 34
    Dekubitusgefahr 16
    Demenz 98
    Diagnosen 63
    Dokumentation 62
    Dokumentations-Elemente 14


    E

    Einkaufen 47
    Erstbesuch 66
    Erstkontakt 75
    Essen 31
    Essen und trinken können 28, 29, 31
    Expertenstandard 44


    F

    Fördernde Prozesspflege 11
    Formulierungen 96, 97
    Für eine sichere Umgebung sorgen können 43


    G

    Gehen 18
    Getränkeaufnahme 30


    H

    Handzeichen 69
    Hauptmahlzeiten 31
    Hauswirtschaftliche Versorgung 47
    Hilfsmittel 64


    I

    Indikatoren 99
    Informationssammlung 74, 77
    Intimhygiene 34


    K

    Kochen 47
    Kommunikationsblatt 72
    Kommunizieren können 13, 78
    Kompletternährung 31
    Körperpflege 23
    Kostform 63


    L

    Leistungsnachweis 59, 68, 69


    M

    Maflnahmen 97
    Medikamentenblatt 70
    Mikro-Visiten 72
    Mit existenziellen Erfahrungen des Lebens umgehen können 48, 49, 51, 53, 55, 57


    N

    Nebenordner 61


    P

    Pflegeanamnese 64
    Pflegedokumentation 10, 59
    Pflegeeinstufung 41
    Pflegeplanung 10, 59, 74, 95
    Pflegeprozess 10
    Probleme 97
    Prozesspflege 11


    R

    Reinigen der Wohnung 47
    Reitersystem 61
    Ressource 97
    Risikotabellen 71
    Ruhen und schlafen können 38, 39


    S

    Screening 50
    Sich als Mann und Frau fühlen können 42
    Sich beschäftigen können 40, 41
    Sich bewegen können 15
    Sich kleiden können 36, 37
    Sich pflegen können 22, 23, 25, 27
    Sondenkost 31
    Soziale Bereiche des Lebens
    sichern können 45, 47
    Sozialer Dienst 73
    Spülen 47
    Stammblatt 63
    Stehen 18
    Stuhlgang 34


    T

    Treppensteigen 19


    U

    - Überleitungsbogen 68


    V

    Verfahren zur Feststellung von Personen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz 49
    Vitale Funktionen des Lebens aufrechterhalten können 20
    Vitalzeichenblatt 73


    W

    Wasserlassen 34
    Wohnung
    - , Reinigen 47
    Wundbericht 72


    Z

    Zubereiten der Nahrung 30
    Zubettgehen 16



    Autor

    Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

    Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.ddb.de abrufbar.


    Anke Maikranz-Boenig ist eine sehr erfahrene Altenpflegerin mit der Weiterbildungsqualifikation "Fachaltenpflegerin für Psychiatrie". Uwe Beul (Einrichtungsleiter eines Seniorenzentrums) ist gelernter Krankenpfleger mit entsprechenden Weiterbildungsqualifikationen zur Pflegedienst- und Heimleitung sowie zum EFQM-Assessor.

    Brigitte Kunz Verlag

    © 2008 Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Hans-Böckler-Allee 7, 30173 Hannover


    Die Autoren

    Anke Maikranz-Boenig ist erfahrene Altenpflegerin mit der Weiterbildungsqualifikation »Fachaltenpflegerin für Psychiatrie«. Uwe Beul (Einrichtungsleiter eines Seniorenzentrums) ist gelernter Krankenpfleger mit entsprechenden Weiterbildungsqualifikationen zur Pflegedienst- und Heimleitung sowie zum EFQM-Assessor.