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Jean-Christophe Ammann
Bei näherer Betrachtung
Zeitgenössische Kunst verstehen und deuten
erschienen September 2007 295 Seiten, Paperback
Westend | ISBN: 3938060212
| |  | 22.90 EUR |  | | |
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| VORWORT | öffnen |
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Vorwort Das Kunstwerk als DrehscheibeDas Spannende an einem Kunstwerk ist seine Vieldeutigkeit. Es kann aus verschiedenen, vor allem unerwarteten Blickpunkten angegangen werden. Je nach Blickpunkt ergeben sich unterschiedliche Assoziationsfelder, die selbst den Künstler überraschen und indirekt in sein Werk zurückfließen können. Klar, man sollte ein Werk nicht als Mittel zum Zweck benutzen, um eigene Ansichten oder Theorien zu illustrieren. Das geschieht immer wieder und ist ärgerlich. Die Asso...
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| KLAPPENTEXT | öffnen |
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Warum ist moderne Kunst oft so schwer zu verstehen, und warum stehen viele Menschen ratlos bis empört vor zeitgenössischen Kunstwerken? Was überhaupt ist Gegenwartskunst? Warum gibt es keine Avantgarden mehr, und was ist an ihre Stelle getreten? Welche Rolle spielen die neuen Medien in der zeitgenössischen Kunst? Gibt es eine Frauenkunst, oder was unterscheidet eine Künstlerin von einem Künstler? Auf diese und andere Fragen gibt Jean-Christophe Amman Antwort und überrascht die Leser dabei ... [weiter lesen] |
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| AUTOR | öffnen |
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Kurzbiographien der vorgestellten Künstlerinnen und Künstler1BEPPLER, LUCIE Grafikerin, Bildhauerin und Fotografin; geboren 1961 in Wetzlar/ Lahn; lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. Lucie Beppler studierte von 1981 bis 1986 Kunst und Germanistik an der Justus-Liebig-Universtität in Gießen, von 1985 bis 1993 Bildende Kunst an der Städelschule, Frankfurt am Main. 1996 wurde sie mit dem Förderpreis der Frankfurter Künstlerhilfe ausgezeichnet, 2001 erhielt sie den Maria Sibylla Merian-Preis. ... [weiter lesen] |
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| INHALTSVERZEICHNIS | öffnen |
Inhalt VORWORT:Das Kunstwerk als Drehscheibe 9 TEIL I KAPITEL 1: WAS IST KUNST? 11 Kunst beginnt dort, wo der Geschmack aufhört 11 Standortbestimmung 18 Kreativität und Innovation 36 KAPITEL 2: KUNSTUNDPUBLIKUM 50 Das Lesen von Bildern und das Denken in Bildern 50 »Das kann ich auch«57 Duchamp und die Folgen 60 Der kulturelle Unterschied 63 »Schneemänner haben auch ein Ziel!!!«66 KAPITEL 3: MUSEEN,SAMMLER,KUNSTMARKT 68 Vom Haus für die Kunst zu den Werken, die es beheimatet 68 Vademekum für Kuratoren 81 Kennen Sie Marbot?83 TEIL II KAPITEL 4: RAUMUNDZEIT 87 Der Zeitpunkt: das Datum - On Kawara 87 Der Zeit Zeit geben - Alighiero Boetti 91 Der unergründliche Francesco demente 103 Meditieren-Jürgen Krause 107 Die Welt auf den Kopf gestellt - Markus Raetz 110 Umkehrbar - unumkehrbar: Andreas Slominski 112 Eine andere Sicht auf das Werk von Franz Gertsch 118 Anton Henning, der Maler 121 Andy Warhol - Superstar 126 Hoffentlich funktioniert das Tonband - ein Gespräch mit Matthias Weischer 131 KAPITEL 5: FRAUEN-MÄNNER, EROTIK-SEXUALITÄT 142 Was unterscheidet eine Künstlerin von einem Künstler?142 Die Sichtschneise dreier Künstlerinnen: Zoe Leonard, Cecilia Edefalk, Miriam Cahn 145 Die Frauen von Bettina Rheims 152 Marlene Dumas - zärtlich, verrucht, hellsichtig und ekstatisch 162 Die unterschätzte Pornographie 166 Traumata -fast wie in einem Märchen: Sandra Väsquez de la Horra 168 Mann und Frau - Eric Fischl 171 Max Mohr: Muss es immer das Bett sein?179 Männlich - weiblich: Rosemarie Trockel 181 Metamorphosen - Elly Strik 184 Vagabundieren - die Ringe des Dieter Roth 189 Der liebende Hund: Johannes Hüppi 200 Das Intime in die Wert tragen - Lucie Beppler 203 Pinkeln-Pipilotti Rist 207 Christoph Hein: Frau Paula Trousseau 209 KAPITEL 6: MARTER/GEWALT 213 Küchen wie Folterwerkzeuge - Louise Bourgeois 213 Robert Gober: »Jungfrau Maria« im Schaulager Basel 221 Die sieben letzten Worte 225 KAPITEL 7: GESELLSCHAFT-ORDNUNG/UNORDNUNG 233 Wunderpillen - Dana Wyse 233 Phantasmagorien: »Single Wide« -Teresa Hubbard und Alexander Birchler 237 »House with Pool« -Teresa Hubbard und Alexander Birchler 239 Brudermord: »Whitehouse« von David Claerbout 241 Fallen - Andreas Slominski 244 Do it yourself - Ceal Floyer 246 Jeff Wall - »The Storyteller«249 Stefan Exler erzählt 254 Ein Realist: Philipp Hennevogl 260 Gelebte Rollenspiele - Slawomir Eisner 264 Straßenfenster - reingucken, rausgucken, verstummen 268 Vergewisserung: Die Fotografie ist als Kunst immer noch zu entdecken 276 Anmerkungen 280 Kurzbiographien der vorgestellten Künstlerinnen und Künstler 286 Abbildungsverzeichnis und Abbildungsnachweise 294
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