Anmerkung des Autors
Der hier wiedergegebene Bericht über John Shipton aus dem Jahr 1938 entspricht genau den tatsächlichen Ereignissen und ist in allen Einzelheiten wahrheitsgetreu - mit einer Ausnahme. Um seine Familie zu schützen, habe ich ihm einen anderen Nachnamen gegeben.
In den historischen Aufzeichnungen über den Zweiten Weltkrieg konnte ich nur wenig über die Schlacht um Attu finden. Der einzige Bericht, den ich entdeckt habe, ist kurz und beschränkt sich ausschließlich auf militärische Belange:
»Am 14. Juni 1942 rückten japanische Truppen auf dem Seeweg an, um die der Küste von Alaska vorgelagerten Aleuteninseln Kiska, Attu und Agattu zu erobern und in Besitz zu nehmen. Dieser Teil von Nordamerika, der einzige, der im Lauf des Krieges direkt angegriffen wurde, blieb in der Hand des Feindes, bis am 11. Mai 1943 amerikanische und kanadische Truppen, insgesamt 100000 Mann stark, auf Attu landeten und die 2350 japanischen Verteidiger in einem außerordendich brutal geführten Feldzug vernichteten. Drei Monate später evakuierten die Japaner Kiska und zogen sich von den Aleuten zurück.«
Mir kam es immer merkwürdig vor, daß nirgendwo die Menschen erwähnt wurden, die auf Attu lebten, weder ihr grausamer, sinnloser Tod noch das andere Unheil, das ihnen durch die Japaner widerfuhr. Es ist fast so, als hätten sie niemals existiert.
F. H., 1990