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Der Modellgedanke im Strafrecht
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Inhaltsübersicht



Vorwort.

V

Inhaltsverzeichnis.

IX

Erster Teil
Modellversuche als Gegenstand von Kriminologie und Strafrecht.

1
A

Problemstellung und Methoden.

1
I.

Annäherung an ein kriminalrechtliches Phänomen.

2
II.

Kriminalrecht und Modellgedanke.

3
III.

Dimensionen der Analyse.

4
B

Gang der Untersuchung.

10

Zweiter Teil
Grundlagen der Modellversuche im Kriminalrecht.

12
A

Phänomenologie.

12
I.

Beschreibung und Reduktion.

13
II.

Begriffsbildung und Definition.

20
III.

Unterscheidungen und Konkretisierungen.

26
IV.

Veränderungskraft im Kriminalrecht.

47
B

Modellversuche in der theoretischen Kriminologie.

55
I.

Interessenkonflikte und Autonomie der Kriminologie in Modellversuchen.

57
II.

Der dynamische Kriminalitätsbegriff in Modellversuchen.

66
III.

Modellversuche in der kriminologischen Theorieentwicklung.

71

Dritter Teil
Prinzipien der Modellversuche im Kriminalrecht.

83
A

Der Modellgedanke in der Methodologie.

83
I.

Dimensionsanalyse.

85
II.

Ähnlichkeit von Modell und Ausweitung.

103
III.

Anforderungen an Modellversuche aus der Perspektive von Dimensionsanalyse und Ähnlichkeit.

110
B

Rechtlicher Rahmen kriminalrechtlicher Modellversuche.

111
I.

Ausgangslage: Modellversuche im Spannungsverhältnis zwischen strafrechtlicher Statik und Dynamik.

111
II.

Begrenzung durch strafrechtliche Verfassungsgarantien.

124
C

Rechtliche Gestaltungsfreiheit für kriminalrechtliche Modellversuche.

174
I.

Gestaltungsfreiheiten im materiellen Strafrecht.

176
II.

Gestaltungsfreiheiten für Modellversuche in weiteren Bereichen des Kriminalrechts.

241

Vierter Teil
Befund und Ausblick: Kriminologische und strafrechtliche Perspektiven der Modellversuche
.

253

Literaturverzeichnis.

261

Sachregister.

297




Inhaltsverzeichnis



Vorwort.

V

Inhaltsübersicht.

VII

Erster Teil
Modellversuche als Gegenstand von Kriminologie und Strafrecht.

1
A

Problemstellung und Methoden.

1
I.

Annäherung an ein kriminalrechtliches Phänomen.

2
II.

Kriminalrecht und Modellgedanke.

3
III.

Dimensionen der Analyse.

4
1.

Kriminologie als Analysedimension.

4
a)

Kriminologie als Wissenschaft.

5
b)

Modellversuche im Überschneidungsbereich von Kriminologie und Kriminalpolitik.

7
2.

Strafrecht und strafrechtsrelevantes Verfassungsrecht als Analysedimensionen.

8
B

Gang der Untersuchung.

10

Zweiter Teil
Grundlagen der Modellversuche im Kriminalrecht.

12
A

Phänomenologie.

12
I.

Beschreibung und Reduktion.

13
1.

Exemplarische Entwicklung eines Modellversuchs im Kriminalrecht.

13
2.

Entwicklungsphasen und Entwicklungsebenen.

15
a)

Innovationsphase.

15
b)

Modellphase.

16
c)

Evaluationsphase.

17
d)

Ausweitungsphase.

18
3.

Strukturelemente und Struktur.

19
II.

Begriffsbildung und Definition.

20
1.

Abgrenzungen.

21
a)

Modelle bestehender Maßnahmen.

22
b)

Formen der Implementation.

23
aa)

Umfassende Implementation.

23
bb)

Stufenweise Implementation.

24
2.

Definition.

25
III.

Unterscheidungen und Konkretisierungen.

26
1.

Der Gegenstand der Innovation als Differenzierungskriterium.

27
a)

Tatsächliche Risiken: Risikointensive und risikoarme Modellversuche.

27
aa)

Tatsächliche Risiken für unmittelbar Betroffene.

27
bb)

Tatsächliche Risiken für mittelbar Betroffene.

30
b)

Rechtskonforme und -verletzende Modellversuche.

31
c)

Rechtliche Risiken.

31
2.

Die begrenzte Einführung als Differenzierungskriterium.

32
a)

Einführung aufgrund gesetzlicher Erprobungsregelung oder unmittelbar durch Praxisinitiative.

32
aa)

Modellprojekte am Beispiel der heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger in der Bundesrepublik Deutschland.

32
bb)

Praxisinitiativen.

37
cc)

Kombinationen von Praxisinitiative und Modellprojekt.

37
b)

Räumliche und zeitliche Begrenzung.

38
3.

Unterschiede in der Evaluation.

38
a)

Modellexperiment, Quasi- Experiment und andere Versuchsanordnungen.

38
aa)

Probleme der Durchführung kriminalpolitischer Experimente.

38
bb)

Quasi-Experimente.

41
b)

Gleichzeitige und retrospektive Evaluation.

43
c)

Aktionsforschung.

44
4.

Unterschiede in der Prognose.

45
IV.

Veränderungskraft im Kriminalrecht.

47
1.

Modellversuche in Konflikten.

47
a)

Modellversuche als Mittel des Konflikts.

47
b)

Modellversuche als Mittel der Konfliktregulierung.

48
aa)

Wirksamkeit des Rechts.

48
bb)

Modellversuche und "law in action".

49
2.

Evolutionäre Fortentwicklung des Kriminalrechts durch Modellversuche.

50
a)

Evolutionäre Fortentwicklung und Akzeptanz.

51
b)

Modellversuche im Prozess der "Verrechtlichung".

51
aa)

Verrechtlichung und Komplexität im Kriminalrecht.

52
bb)

Modellversuche als Instrument der Positivierung.

52
c)

Modellversuche und Rationalität des Rechts.

53
B

Modellversuche in der theoretischen Kriminologie.

55
I.

Interessenkonflikte und Autonomie der Kriminologie in Modellversuchen.

57
1.

Distanz und Verwendungsbezug.

57
2.

Konstruktion des kriminologischen Wissens in Modellversuchen.

61
a)

Praxisrelevanz.

61
b)

Pluralität.

62
c)

Grundlagenforschung und Anwendungsforschung.

63
II.

Der dynamische Kriminalitätsbegriff in Modellversuchen.

66
1.

Problemstruktur des Kriminalitätsbegriffs in Modellversuchen.

66
a)

Probleme legalistischer Konzepte.

66
b)

Probleme materieller Konzepte.

67
c)

Probleme pragmatischer Kombination.

67
d)

Statik und Interaktion in Verbrechensbegriffen und Etikettierungsansätzen.

68
2.

Integrative Lösung.

69
a)

Evolutionstheoretisches Konzept.

69
b)

Vom evolutionstheoretischen Verständnis zum dynamischen Verbrechensbegriff.

70
III.

Modellversuche in der kriminologischen Theorieentwicklung.

71
1.

Theorieintegration und biographische Entwicklung am Beispiel des Ansatzes von SAMPSON und LAUB.

72
a)

Theorie der altersgestuften informellen Sozialkontrolle.

72
b)

Empirische Grundlagen und Perspektiven für Modellversuche.

73
c)

Tragfähigkeit.

75
d)

Ausweitungsansätze.

76
2.

Fehlende Verbindungselemente in der Theorieintegration ("missing links").

78
a)

Spezielle Verbindungselemente am Beispiel des "Reintegrative Shaming".

78
b)

Übergreifende Verbindungselemente am Beispiel der Control Balance.

80
3.

Resümee: Theorieelemente und Anwendungsbezug inModellversuchen.

82

Dritter Teil
Prinzipien der Modellversuche im Kriminalrecht.

83
A

Der Modellgedanke in der Methodologie.

83
I.

Dimensionsanalyse.

85
1.

Das Modell als Forschungsgegenstand.

85
a)

Voraussetzungen der Modelleigenschaft.

85
aa)

Das Modell im Kriminalrecht als dynamisches Modell.

85
bb)

Das Modell im Kriminalrecht als Systemmodell.

86
cc)

Das Modell im Kriminalrecht als Strukturmodell.

88
b)

Einflussgrößen im Modell.

89
aa)

Scientific realist approach: Mechanismen und Kontextfaktoren.

90
α)

Vielfalt und Verknüpfung von Mechanismen und Kontexten.

91
β)

Erfassung von Mechanismen und Kontexten im Modell.

93
αα)

Theoriebildung zu Mechanismen und Kontexten.

94
ββ)

Erhebungsverfahren im Modell.

95
bb)

Implementationsqualität des Modells.

97
α)

Modellimplementation und Durchführungsinstanzen.

97
β)

Modellimplementation und sozialer Einwirkungsbereich.

99
2.

Die Ausweitung als Forschungsgegenstand.

102
II.

Ähnlichkeit von Modell und Ausweitung.

103
1.

Soziale Einflüsse und Ähnlichkeit.

104
a)

Verdrängungseffekte.

104
b)

Net-widening-Effekte.

106
c)

Individuelle Angemessenheit.

108
2.

Zeitliche Entwicklung und Ähnlichkeit.

109
III.

Anforderungen an Modellversuche aus der Perspektive von Dimensionsanalyse und Ähnlichkeit.

110
B

Rechtlicher Rahmen kriminalrechtlicher Modellversuche.

111
I.

Ausgangslage: Modellversuche im Spannungsverhältnis zwischen strafrechtlicher Statik und Dynamik.

111
1.

Materielles Strafrecht als Ausgangspunkt der Analyse.

111
2.

Erfordernisse der Beständigkeit und der Weiterentwicklung im Strafrecht.

112
3.

Notwendige Differenzierungen in den rechtlichen Anforderungen.

114
a)

Initiierung der Modellversuche - Das Strafrecht in der rechtsstaatlichen Gewaltenteilung.

115
aa)

Differenzierung innerhalb der Staatsgewalten.

115
bb)

Einflüsse auf die Vorbereitung von Strafgesetzen.

117
b)

Differenzierung nach dem Anknüpfungspunkt der strafrechtlichen Grundsätze.

117
4.

Pflichten zur Ermittlung von Tatsachen im Vorfeld von Strafgesetzen.

118
a)

Ausschöpfung bestehender und Erschließung neuer Erkenntnisse.

118
b)

(Verfassungs-) Rechtliche Verankerung der Tatsachenermittlungspflicht.

119
c)

Orientierung am Stand der Erfahrung als Inhalt der gesetzgeberischen Pflicht.

121
II.

Begrenzung durch strafrechtliche Verfassungsgarantien.

124
1.

Grenzziehungen im Strafrecht als schützende Formen.

124
2.

Gesetzlichkeitsprinzip.

125
a)

Zu den Ausformungen des Gesetzlichkeitsprinzips.

126
b)

Begründung des Gesetzlichkeitsprinzips.

127
aa)

Demokratieprinzip und Gewaltenteilung als staatstheoretische Grundlagen.

128
bb)

Wurzeln des Gesetzlichkeitsprinzips im Schuldprinzip.

129
cc)

Psychologische Zwangstheorie und Generalprävention.

130
dd)

Objektivität und Menschenwürde als rechtsstaatliche Garantie im Strafrecht.

131
α)

Rechtssicherheit und Vertrauensschutz als Ausgangspunkte einer Begründung.

131
β)

Allgemeinheit der Strafgesetze - Objektivitätsgarantie.

132
γ)

Freiheit und Menschenwürde - Die Garantie der Subjektstellung des Bürgers im Gesetzlichkeitsprinzip.

132
δ)

Der Zusammenhang von Subjektivität und Objektivität.

133
c)

Folgerungen für ein strafrechtliches Experimentierverbot.

133
d)

Gesetzlichkeit der Strafbestimmung.

135
aa)

Ausschluss von Gewohnheitsrecht.

136
bb)

Ausfüllung von Straftatbeständen durch andere Rechtsakte.

136
e)

Bestimmtheitsgebot und Modellversuche.

138
aa)

Spannungslagen in den Anforderungen an die Bestimmtheit.

138
α)

Vagheit und Präzision.

138
β)

Bestimmtheit im Regelungsprogramm.

139
γ)

Gesetzeskonkretisierende Modellversuche.

140
bb)

Kriterien der Bestimmtheit.

141
α)

Maß der Bestimmtheit.

141
β)

Erkennbarkeit strafrechtlicher Risiken.

142
αα)

Bestimmtheit durch Erkennbarkeit des Risikos einer Bestrafung.

142
ββ)

Folgerungen für Modellversuche.

142
(1)

Risiken für entkriminalisierende Modellversuche.

143
(2)

Konstruktion strafrechtlicher Risiken in der Diskussion zu Modellversuchen.

143
γγ)

Bestimmtheit des Strafrechts statt Erkennbarkeit der Risiken.

146
γ)

Formel für die Bestimmtheit.

147
cc)

Bestimmtheitsgrenzen für Modellversuche in Generalklauseln und Rechtsfolgen.

147
α)

Wertausfüllungsbedürftige Begriffe und Generalklauseln.

148
αα)

Begründung der Zulässigkeit.

148
ββ)

Weitergehende Begrenzungen.

148
γγ)

Beispiele für Generalklauseln im Strafrecht

149
δδ)

Öffnungen für Modellversuche in Generalklauseln.

152
(1)

Typisierung des Unrechts auf Tatbestandsebene und Kategorisierung für Modellversuche.

153
(2)

Modellversuche zur Konkretisierung generalklauselartiger Rechtfertigungsgründe.

153
β)

Gestaltungsspielräume in Rechtsfolgen.

155
f)

Modellversuche und Rückwirkungsverbot.

157
g)

Bestimmtheit der Gesetzesanwendung ("Analogieverbot").

15g
3.

Schuldprinzip und Modellversuche.

159
a)

Erprobung, Normbindung und Vermeidbarkeit des Normverstoßes.

160
b)

Modellversuche und Unterschreitung der schuldangemessenen Strafe.

161
4.

Modellversuche und Schutzfunktionen des Strafrechts.

163
a)

Die Aufgabe des Strafrechts.

164
aa)

Der Rechtsgüterschutz.

164
bb)

Schutz sozialethischer Handlungswerte und Einübung in Normanerkennung.

165
cc)

Aufgabenbegründung und Rechtsgutsbegriff.

166
b)

Die Relativität des Rechtsgüterschutzes.

167
aa)

Immanente Beschränkungen des Rechtsgüterschutzes.

167
α)

Personale Rechtsgutskonzeption.

167
β)

Begrenzungen durch das personale Rechtsgutsverständnis.

169
bb)

Rechtsgüterschutz und Pönalisierungsgebot.

170
c)

Modellversuche und Sinn der Strafe.

172
5.

Resümee: Grenzen aus strafrechtlichen Grundsätzen.

173
C

Rechtliche Gestaltungsfreiheit für kriminalrechtliche Modellversuche.

174
I.

Gestaltungsfreiheiten im materiellen Strafrecht.

176
1.

Gestaltungspotential für gesetzlich geregelte Modellversuche.

176
a)

Erprobung von Kriminalisierungen.

176
b)

Erprobung von Entkriminalisierungen.

179
aa)

Erprobungsklauseln zur harm reduction.

179
bb)

Die Gestaltungsfreiheit und der Erprobungsspielraum des Gesetzgebers.

181
α)

Achtung der Grundfreiheiten.

182
β)

Ungleichbehandlung durch modellhafte Erprobung von Entkriminalisierungen.

182
cc)

Rahmenkriterien für die Zulässigkeit modellhafter Erprobungen von Entlastungen (Entkriminalisierungen).

185
α)

Klärungsbedürftigkeit der Tatsachengrundlagen

185
β)

Geeignetheit und Erforderlichkeit der Erprobung.

187
γ)

Rechtmäßigkeit der Erprobungswirkungen.

187
αα)

Befristung der Modellphase.

188
ββ)

Ausschluss ungerechtfertigter Belastungen

189
(1)

Der Modellversuch als Parallele zum Heilversuch.

189
(2)

Betroffene von Modellversuchen.

190
(3)

Einwilligung und Aufklärung.

202
(4)

Nutzen-Risiko-Abwägung.

213
c)

Resümee: Anforderungen an gesetzlich geregelte Modellversuche.

215
2.

Spielräume für Modellversuche durch Praxisinitiativen.

216
a)

Tatbestand und Erprobung.

219
aa)

Auslegung als Anknüpfungspunkt.

219
bb)

Auslegungsmethoden und Rechtsentwicklung.

220
cc)

Gesetzeszweck und Erprobung.

221
α)

Kriterien zur Ermittlung des Gesetzeszwecks.

221
β)

Rechtsgüterschutz und Teleologie.

223
αα)

Folgenorientierte Auslegung.

223
(1)

Rechtsstaatlich begrenzte Legitimität der Folgenberücksichtigung.

224
(2)

Verhältnis zur teleologischen Auslegung.

225
ββ)

Erprobungen in regelungsimmanenten ideologischen Spannungslagen.

227
(1)

Erprobung und Gesetzeszweck.

227
(2)

Regelungsimmanente teleologische Spannungslagen.

228
(3)

Offenheit der gesetzlichen Regelung und Rechtsgüterschutz.

228
(4)

Modellversuche zur harm reduction.

228
b)

Erprobung und Rechtfertigung.

237
aa)

Modellversuch und Wissenschaftsfreiheit.

238
bb)

Wissenschaftsfreiheit als Rechtfertigungsgrund für Modellversuche im Strafrecht.

238
c)

Resümee: Begrenzte Spielräume für Praxisinitiativen.

240
II.

Gestaltungsfreiheiten für Modellversuche in weiteren Bereichen des Kriminalrechts.

241
1.

Modellversuche zur Erprobung von Belastungen.

241
2.

Modellversuche zur Erprobung von Entlastungen und "offen-neutralen" Maßnahmen.

243
a)

Erprobungsspielräume im Sanktionenrecht.

243
b)

Erprobungsspielräume im Strafprozessrecht.

244
c)

Erprobungsspielräume im Strafvollzugsrecht.

247
d)

Erprobungsspielräume im Jugendstrafrecht.

250

Vierter Teil
Befund und Ausblick: Kriminologische und strafrechtliche Perspektiven der Modellversuche.

253

Literaturverzeichnis.

261

Sachregister.

297



 
   


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