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Ralf Spieß, Katja Mackowiak, Gerhard W. Lauth
Förderung von Lernprozessen

erschienen Juni 2008
208 Seiten, 22 Abb. s/w, 9 Tab. s/w, Paperback
Kohlhammer | ISBN: 317019402x
Neu   27.00 EUR   In den Warenkorb
 
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VORWORT |  öffnen
VorwortLernen ist ein Begriff, der sich heute großer Popularität erfreut. Wir sprechen von lebenslangem Lernen, betonen den Wert des Wissens für das Wohlergehen der Gesellschaft ("Zukunft wird aus Ideen gemacht") und fördern Lern- und Bildungsprozesse in vielen Institutionen unserer Gesellschaft. Lernen ist eine individuelle und gesellschaftliche Ressource, wie die vielfältigen Untersuchungen in Schulen, Kindergärten und teilweise bereits in Familien zeigen. Mit einem Wort: Lernen hat eine enorm... [weiter lesen]
KLAPPENTEXT |  öffnen
Katja Mackowiak Gerhard W. Lauth Ralf Spieß Förderung von Lernprozessen Seit den Ergebnissen von Pisa und anderen Studien sind Begriffe wie selbstgesteuertes und lebenslanges Lernen, Bildung und Lernförderung wieder stark in die öffentliche Diskussion gerückt. Das vorliegende Buch vertieft diese Diskussion. Es beschäftigt sich mit der gezielten Förderung von Lernprozessen in Familie, Kindergarten, Schule und Hochschule. Fördermaßnahmen werden detailliert dargestellt und wirksame Lernprinzi... [weiter lesen]
AUTOR |  öffnen
Prof. Dr. Katja Mackowiak lehrt Pädagogische Psychologie an der Pädagogischen Hochschule Weingarten. Prof. Dr. Gerhard W. Lauth lehrt Psychologie in der Heilpädagogik an der Universität zu Köln. Dr. Ralf Spieß ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Psychologie in der Heilpädagogik an der Universität zu Köln. [weiter lesen]
INHALTSVERZEICHNIS |  öffnen
Inhalt
Vorwort 9
Einleitung 11
1 Grundlagen 13
1.1 Einführung 13
1.1.1 Absichtsvolles und unbeabsichtigtes (implizites) Lernen 15
1.1.2 Neugier als Motor für Lernen 17
1.1.3 Lernen und Bildung/Sozialisation 18
1.1.4 Fazit 20
1.2 Biologische Voraussetzungen beim Lernen 21
1.2.1 Verknüpfung von Nervenzellen 22
1.2.2 Das Gedächtnis 23
1.2.3 Intelligenz 32
2 Lernarten 39
2.1 Habituation (Gewöhnung) 39
2.2 Lernen von Signalen: Klassisches Konditionieren 40
2.3 Lernen anhand von Konsequenzen: Operantes Konditionieren 44
2.3.1 Verschiedene Formen von Konsequenzen: Verstärkung, Bestrafung, Löschung 46
2.3.2 Verschiedene Verstärkerarten und das Premack-Prinzip 47
2.3.3 Verstärkungspläne 48
2.3.4 Wirksamkeit von Bestrafung 49
2.4 Modelllernen 51
2.5 Diskriminationslernen 55
2.6 Begriffslernen 57
2.7 Regellernen 58
2.8 Problemlösen 61
2.8.1 Problemlösen durch Einsicht: Der Beitrag der Gestaltpsychologie 62
2.8.2 Die Problemraumtheorie von Newell und Simon 64
3 Förderung von Lernprozessen in verschiedenen Lebensphasen und Kontexten 70
3.1 Einleitung 70
3.2 Frühe Kindheit: Lernen in der Familie 71
3.2.1 Die Rolle der Eltern beim Spracherwerb 72
3.2.2 Die Rolle der Väter im kindlichen Lern- und Entwicklungsprozess 76
3.2.3 Anregung von Entwicklungs- und Lernprozessen 78
3.2.4 Was tun, wenn Kinder zu wenig Anregung erhalten? 80
3.2.5 Elterntrainings zur Verbesserung kindlicher Lern und Entwicklungsbedingungen ...
3.3 Vorschulalter: Lernen in Kindertageseinrichtungen 88
3.3.1 Neugierverhalten und Lernen 88
3.3.2 Spielen und Lernen 89
3.3.3 Die Rolle der Erzieher in Kindertageseinrichtungen: Förderung von Bildungsproz...
3.3.4 Fördermaßnahmen in Kindertageseinrichtungen 95
3.3.5 Vorschulische Förderung - was bringt sie? 100
3.4 Schulalter: Lernen in Schule und Freizeit 103
3.4.1 Selbstreguliertes Lernen 104
3.4.2 Lernstrategien 106
3.4.3 Indirekte Förderung von Lernstrategien: Kooperatives Lernen durch wechselseiti...
3.4.4 Soziales Lernen: Erwerb sozialer Kompetenzen 115
3.4.5 Funktionen der Gleichaltrigengruppe beim Erwerb sozialer Kompetenzen 117
3.4.6 Entwicklung/Entstehung sozial kompetenten Verhaltens 118
3.4.7 Förderung sozialer Kompetenzen 121
3.4.8 Lernen in der Freizeit 122
3.5 Erwachsenenalter und höheres Lebensalter: Lebenslanges Lernen 127
3.5.1 Ansätze zur Erklärung von Altersveränderungen 128
3.5.2 Das Konzept der (Lebens-)Weisheit 130
3.5.3 Selbstgesteuerte Lern- und Entwicklungsprozesse im Alter: Das Modell der selek...
3.5.4 Förderung von Lernprozessen im höheren Lebensalter 133
4 Wirksame Lernprinzipien 138
4.1 Positives Verhalten ausbilden 139
4.2 Verteilt lernen 141
4.3 Das Lernen lehren: Metakognitives Lernen 142
4.4 Aufgaben, die zur momentanen Lernfähigkeit passen 143
4.5 Rückmeldungen geben 144
4.6 Kontextualisiertes Lernen 146
4.7 Nachdrücklich lernen: Wirkliche Lernergebnisse erreichen 147
4.8 Das Prinzip des "Scaffolding" 148
5 Was ist mit...? 151
5.1 Ganzheitlichkeit 151
[weiter lesen]  
 
REGISTER |  öffnen
Stichwortverzeichnis
AAbruf 23-24
Absichtsvolles Lernen (siehe Lernen).
Affektive soziale Kompetenz 120
Aggressives Verhalten 51, 120
Algorithmische Problemlösestrategien (siehe Problemlösestrategien)
Als-ob-Spiel (siehe Spiel)
Ammensprache (siehe Sprachlehrstrategien)
Anagramm (siehe Problem)
Aneignungphase (siehe Lernphase)
Anregungsbedingungen 80
Arbeitsgedächtnis (siehe Gedächtnis)
Art des Spiels (siehe Spiel)
Artikulatorischc Schleife (siehe Gedächtnis)
Attribute 57-58
Attribution (siehe Kausalattribution)
Aufmerksamkeitsprozesse 53
Auftretenswahrscheinlichkeit 46, 47
Ausführungsphase (siehe Lernphase)
Ausgangszustand 63, 64
Außerschulische Interessenentwicklung 122-124
BBaby talk (siehe Sprachlehrstrategien) Barriere 63, 65
- Interpolationsbarriere 66-67
Barrieretypen 66-67
- Dialektische Barriere 66
- Synthesebarriere 66-67
Basisfertigkeiten 116-117
Begriffsbildung 57-58
Begriffslernen (siehe Lernen) Belohnung 16, 139, 145
Beobachtungslernen (siehe Lernen) Bereichspezifisches Wissen (siehe Wissen) Bereichss...
Bereichsübergreifende Strategien (siehe Lernstrategien)
Bestrafung 16, 46-47, 49-50
Bestrafung Typ I 46
Bestrafung Typ II 46
Bildhaft räumlicher Notizblock (siehe Gedächtnis) Bildung 13, 14, 18-20, 92-93
CChunking 25, 130
Computergestützte Förderung (siehe Förderung)
DDialektische Barriere (siehe Barriere)
Dialektisches Problem (siehe Problem)
Direkte Förderung (siehe Förderung)
Direkte Instruktion (siehe Instruktion)
Direkte Vermittlung von Lernstrategien (siehe Lernstrategien) Diskrepanzhypothese 93-...
Diskriminationslernen (siehe Lernen)
EEffectance motivation 78
EFFEKT (sozial-kognitives Problemlösen; siehe Problemlösen)
Elterliche Didaktik 71
Eltern 15, 71-87
Eltern-Kind-Interaktion 71, 78
Elterntraining 81-87
Enkodierung 14, 23, 27
Enkulturation 13, 18
Entwicklung 18, 20, 148
Episodisches Wissen (siehe Wissen)
Fxfahrungslernen (siehe Lernen) Erleuchtung (siehe Illumination) Erziehung 71-87, 92
Erziehungsfertigkeiten 71
Exziehungsstil Autoritärer F'rziehungsstil 78
- Autoritativer Erziehungsstil 78
- Permissiver Erziehungsstil 78
- Vernachlässigender Erziehungsstil 78
Erziehungsvorstellungen 77-78
Exekutive Kontrolle (siehe Selbststeuerung) Expertise 129, 130, 131
Exploration 88-89, 93, 113
Explorationsverhalten 78, 93
Extinktion (siehe Löschung)
F Faktenwisscn 103, 130
Feedback (siehe Rückmeldung)
Fiktionsspiel (siehe Symbolspiel)
Fixierter Plan (siehe Verstärkungspläne)
Fluide Intelligenz (siehe Intelligenz) Förderung
- Computergestützte Förderung 169-170, 186
- Direkte Förderung 113
Förderung sozialer Kompetenz 121-122
- Indirekte Förderung 108-115, 133, 135-136
- Sprachförderung 95-96
- Vorschulische Förderung 100-102
GGanzheitlichkeit 151-153
Gedächtnis 23-32, 53, 57
- Arbeitsgedächtnis 25-27, 28
- Artikulatorische Schleife 27, 28
- Bildhaft räumlicher Notizblock (siehe visuell-räumlicher Notizblick)
- Kurzzeitgedächtnis 24, 25-27, 28
- Langzeitgedächtnis 24, 25-28, 57
- Metagedächtnis 31
- Phonologischer Speicher 29
- Sensorisches Gedächtnis 24, 25
- Visuell-räumlicher Notizblick 27, 28, 29
- Zentrale Exekutive 29
Gedächtnisprozesse 23, 53
Gedächtnissystem 30
Gehirn 22, 31, 32, 154, 156
Gehim-Jogging 133
Generalisierung 44
Gesetz des Effekts 16, 46
Gestaltpsychologie 62-64
Gewöhnung (siehe Habituation) Gleichaltrige 117-118, 121
- "good strategy user model" (siehe Modell
- des "Good Strategy User")
Gut strukturierte Probleme (siehe Problem)
HHabituation 39-40
Häusliche Anregungsbedingungen 78
Head-Start-Programm 101
Heuristische Problemlösestrategien (siehe Problemlösestrategien) Hochbegabung 33, 35-...
IIllumination 64
Imitation 51, 52, 54-55
Implizites Lernen (siehe Lernen) Indirekte Förderung (siehe Förderung)
Indirekte Vermittlung von Lernstrategien (siehe Lernstrategien) Inkubation 64
Instruktion 77
- Direkte Instruktion 169, 170-172
Intentionale Instruktion 76
Intelligenz 32-36, 89
- Fluide Intelligenz 33, 128-129, 130
- Kristalline Intelligenz 33, 129-130
Intelligenzminderung 33-35
Intelligenzquotient (IQ) 33-35
Intelligenztest 32-33, 35-36
Intentionale Instruktion (siehe Instruktion)
Intentionales Lernen (siehe Lernen)
Interessenentwicklung 122-124
Intermittierende Verstärkung (siehe Verstärkung)
Interpolationsbarriere (siehe Barriere) Interpolationsproblem (siehe Problem)
Intuitive Lchrstrategien (siehe Sprachlehrstrategien)
Intuitives Elternverhalten (siehe elterliche Didaktik) Intuitives Elternverhalten 71,...
IQ (siehe Intelligenzquotient)
JJoint activities 72
Joint attention 72
Jugendarbeit 124-125
Jugendbildung (siehe Jugendarbeit) JUNIOR 123-124
KKausalattrihution 176-177
KES (siehe Kompetenztraining für Eltern sozial auffälliger Kinder)
Kindergarten 33, 70, 88-103, 165
Kindertageseinrichtung 88-103
KJHG 92, 124-125
Klassische Theorie der Begriffsbildung 58
Klassisches Konditionieren/ Klassische Konditionierung (siehe Konditionieren/ Konditi...
Kognitive Meisterlehre 113
Kognitive Strategien (siehe Lernstrategien)
Kommunikation 72, 79
Kompensation (siehe Modell der selektiven Optimierung mit Kompensation)
Kompetenztraining für Eltern sozial auffälliger Kinder (KES) 84-86
Komplexitätsgrad 67
Komplexitätsreduktion 138, 143-144
Konditionieren/ Konditionierung
Klassisches Konditionieren/Klassische Konditionierung 40-44, 55
Konditionierte Reaktion 41-42
Konditonierter Reiz/Stimulus 22, 41-42
- Neutraler Reiz 41, 42
- Operantes Konditionieren/ operante Konditionierung 44-46, 55
- Unkonditionierte Reaktion 22, 41-42
- Unkonditionierter Reiz/Stimulus 22, 41-42
Konstruktionsspiel (siehe Spiel)
Kontextualisiertes Lernen (siehe Lernen) Kontingente Verstärkung (siehe Verstärkung) ...
Kooperative Lernformen 109-112
Kooperatives Lernen (siehe Lernen)
Kristalline Intelligenz (siehe Intelligenz)
Kurzzeitgedächtnis (siehe Gedächtnis)
LLangzeitgedächtnis (siehe Gedächtnis) Lebenslanges Lernen (siehe Lernen)
Lehrende Sprache (siehe Sprachlehrstrategien)
Lehr-Lern-Dialog 114
Leistung 49, 59, 108, 177
Lernart 13, 39-68
Lerndefizit 100
Lernen 14-15, 18
- Absichtsvolles Lernen (siehe intentionales Lernen)
- Begriffslernen 57-58
- Beobachtungslernen (siehe Modelllernen)
- Erfahrungslernen 61
- Diskriminationslernen 55-56
- Implizites Lernen 15-17, 70
- Kontextualisiertes Lernen 146-147
- Kooperatives Lernen 108-115
Lebenslanges Lernen 127-136
Lernen in der Familie 71-87
Lernen mit allen Sinnen 153-154
- Metakognitives Lernen 142
- Modelllernen, Lernen am Modell 51-55, 138
- Rechtsseitiges Lernen 156
- Regellernen 58-61
- Selbstgesteuertes Lernen (siehe selbstreguliertes Lernen)
- Selbstreguliertes Lernen 104-106, .172-178
- Soziales Lernen 51, 115-117
- Strategisches Lernen 129
- Tutorielles Lernen 142, 169, 184-186
- Typengerechtes Lernen 155-156
- Unbeabsichtigtes Lernen (siehe implizites Lernen)
- Verteilt lernen 138, 141-142
Lernen am Modell (siehe Lernen)
Lernkomponentenmodell 105, 163
Lernmotivation 78, 102
Lernphasen 110
- Aneignungsphase 43, 53, 110
- Ausführungsphase 53
Löschungsphase 43
- Verarbeitungsphase 110 -Vermittlungsphase 110
Lernprinzipien 138-150
Lernschwierigkeiten 168
Lernstörungen 159-187
Lernstrategien 14, 104, 106-108, 142, 172, 173, 177-178
- Bereichsspezifische Strategien 107, 172
- Bereichsübergreifende Strategien 107, 172
- Direkte Vermittlung von Lernstrategien 108
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