Ein Europäer fährt, seinen Laptop im Gepäck, mit dem Bus durch die Sahara. Seine Reise ist zugleich eine Zeitreise ins 19. Jahrhundert: In kleinen, sandigen Wüstenhotels beschäftigt er sich mit den Geschehnissen der Kolonialzeit; die Zeugnisse von Literaten, Philosophen, Politikern und Historikern der letzten zwei Jahrhunderte erscheinen ihm in neuem Licht.
Dabei entsteht nicht nur ein Reisebericht, sondern auch ein Bericht über ein dunkles, gern vergessenes Kapitel europäischer Geschichte. Lindqvist schlägt einen Bogen von der Selbstherrlichkeit europäischer Kolonialherren in Afrika bis hin zum Holocaust und zum Rassismus heute.
»Lindqvists literarische Leistung besteht darin, daß die Reiseerzählung dem Lektürebericht nie äußerlich bleibt. Er verfugt so schwerelos wie planvoll über eine Vielfalt von Registern: aphoristische Engführung und impressionistische Skizzen, lapidare Reportagen und ausholende Quellenstudien, bittere Kommentare und entrückte Traumsequenzen.«
Hermann Wallmann, Süddeutsche Zeitung, München
Ein Europäer fährt, seinen Laptop im Gepäck, mit dem Bus durch die Sahara. Seine Reise quer durch die Wüste ist zugleich eine Zeitreise ins 19. Jahrhundert. Dabei entsteht nicht nur ein packender Reisebericht, sondern auch ein Bericht über ein dunkles, gern vergessenes Kapitel europäischer Geschichte. Lindqvist schlägt einen Bogen von der Selbstherrlichkeit europäischer Kolonialherren in Afrika bis hin zum Holocaust und zum Rassismus heute.
»Ein hervorragendes Beispiel für couragiertes Denken.«
Zeitschrift für Kulturaustausch
»Die Geschichte der europäischen Zivilisation ist auch eine Geschichte des Massenmords. Wer daran noch Zweifel haben sollte, dem sei Lindqvists riskanter und vortrefflicher Bericht seiner Expedition in die Vorgeschichte dringend empfohlen.«
Neue Zürcher Zeitung