»Was mich freut und mich ärgert, was mir Mühe und was mir Spaß macht, was mich beschäftigt, hat fast ausschließlich mit der Schweiz und den Schweizern zu tun.«
Peter Bichsel
»Wenn man in diesem Land Eisenbahnzug fährt,/ ist man in vier fünf Stunden von einer Grenze zur andern gekommen/und stochert sich im Speisewagen beim Anblick des Bodensees/die letzten Reste des Menüs aus den Zähnen, / das man in Genf begonnen hat.«
Friedrich Dürrenmatt
»Sie ist die Schutzpatronin aller Singles, die beste Freundin der Hausfrauen, Hausmänner und Herd(en)tiere, die Hüterin des eiligen Grills. Ihr Name: Bossi - Betty Bossi.«
Flavian Cajacob
» Wohin soll man als Schweizer flüchten, wenn man schon in der besten aller Welten lebt und trotzdem nicht glücklich ist?«
Susann Sitzler
»Die Käshändler machten die Erfahrung, dass auch die feinsten Berliner und Petersburger Nasen den Unterschied zwischen .Alpen- und Talkäs nicht merkten.«
Jeremias Gotthelf
»Unsere Heimat ist der Mensch; ihm gehört unsere Treue; dass sich Vaterland und Menschheit nicht ausschließen, darin besteht ja das große Glück, Sohn eines kleinen Landes zu sein.«
Max Frisch
»Schokolade war ursprünglich als Genussmittel der Aristokratie und damit als dekadent, teuer und unschweizerisch geächtet.«
Jost Auf der Maur
»Für die Demokratiefreaks ist eine Volksabstimmung vergleichbar mit dem Weihnachtsabend für den Christen oder der Matterhornbesteigung für den Hobbyalpinisten.«
Joachim Rittmeyer
» Wenn die Musik der Liebe Nahrung wäre, dann wäre die Schweiz ein Paradies.«
Friedrich Glauser
»Fasnacht in Basel, das hat die Qualität einer Religion.«
Reinhardt Stumm
»Im Großen und Ganzen ist Zürich eine Siedlung jener Art, um deren etwas ominösen Namen wir uns nicht herumdrücken wollen: Provinz.«
Walter Muschg
»Eine goldgelbe Rösti auf dem Tisch war ein Mandala oder ein Zeichen, das weit übers Essen hinauswies. Die Rösti holte die Sonne hervor; die Rösti schuf Zukunft.«
Al Imfeld
»Zürichs Szenensprache sagt >Ciao< statt »Grüezi« Sie ist die Botin des Take-off. Sie verheißt ein neues Kosmopolitentum.«
Isolde Schaad
»Die Schwinger müssen aus dem rechten Holz geschnitzt sein: stramm, stiernackig, von wortkarg tiefem Gemüt und unerschütterlichem Charakter sowohl im wie außerhalb des Sägemehlrings.«
Beat Sterchi
»Nach einer weiteren Viertelstunde ruckelte die Bahn und wurde zur Endstation gekurbelt, vermutlich von Schweizer Hand, die Türen wurden aufgestemmt, die Fahrgäste bedankten sich und gingen ihrer Wege.«
Sibylle Berg
Weltoffene Finanzdrehscheibe oder Außenseiter im Schmollwinkel Europas? Gastliches Touristenparadies oder fremdenfeindliche Festung? Hort der Demokratie oder Nation in geistiger Enge? Wer ins Land des höchsten Schokoladenkonsums, der weltweit größten Sparkonti und der blühenden Dialekte reist, betritt Neuland. Dieser Band versammelt erheiternde und erkenntnisfördernde Berichte von Kennern und Einsichten von großen Geistern, die sich an der Schweiz die Zähne ausgebissen haben.
»go hene go we mer chönnte mir giengte ja ou.«
Endo Anaconda
Herausgegeben von Franziska Schläpfer
Die »Bücher fürs Handgepäck« ...
... aus dem Unionsverlag geben jedem, der ein Land kennenlernen will, einen Schlüssel zu dem, was er sieht, hört und erlebt. Als Ergänzung zum klassischen Reiseführer öffnen sie den Blick für das, was unter der Oberfläche liegt.