Vorwort
Deshalb wurden die Aufgaben völlig neu angeordnet, diesmal nach dem Prinzip der logisch-methodologischen Gemeinsamkeiten. So finden sich etwa im Abschnitt 2.3 Unendliches und unsere Vorstellungskraft Aufgaben aus der Geometrie, der Arithmetik und der Mengenlehre, weil für ihre korrekte Lösung der regelgerechte Umgang mit unendlichen Summen (Reihen), unendlichen Konstruktionen beziehungsweise unendlichen Mengen unabdingbare Voraussetzung ist
Im Sinne Konforowitschs, der seine Leser zu einer "... originellen Reise auf den aufregenden Wegen des menschlichen Denkens einlädt..." scheint mir eine solche Überarbeitung seines Textes zulässig. Der Leser ist also eingeladen, dieselbe Landschaft zu besichtigen, nur ist die Reiseroute geändert. Die Sehenswürdigkeiten (und die Denkwürdigkeiten) sind die ursprünglichen.
Schließlich sei noch eine Bemerkung zu den Quellen der Aufgaben angebracht. Bei vielen fehlt ein Verweis auf den Autor, nicht weil man diesen nicht würdigen wollte, sondern weil es so etwas wie mathematisch-logische Folklore gibt: Aufgaben und Problemstellungen, die in vielen Büchern vorkommen und bei denen es große Probleme bereiten würde, eine Autorenschaft festzustellen. Was aber kann einer Melodie, einem Zitat oder eben einer kniffligen Aufgabe Besseres passieren, als dass sie kulturelles Allgemeingut werden und in den Alltag Eingang finden?
Vielen habe ich für die Unterstützung bei der Abfassung des Textes zu danken, besonderen Dank schulde ich aber der Lektorin des Fachbuchverlages, Frau Christine Fritzsch, für die Anregung, die fortdauernde Ermutigung und die sorgfältige Begleitung dieser Arbeit.
| Leipzig, im Herbst 2006 | Peter Steinacker |