Vorwort
In nur wenigen Berufen ist die Kenntnis einer derart großen Zahl von Fachbegriffen erforderlich wie in den Gesundheitsberufen. Die meisten Begriffe der Medizin und Zahnmedizin sind lateinischen oder griechischen Ursprungs. Immer häufiger werden aber auch Begriffe aus dem Englischen angewendet. Hinzu kommen zahlreiche Abkürzungen, deren Kenntnis unerlässlich ist. Die einwandfreie sprachliche Verständigung zwischen dem Zahnarzt und seinen Mitarbeitern/innen muss jederzeit gesichert sein. Das gilt in gleichem Maß für die Assistenz wie für die anfallenden Verwaltungsarbeiten. Jede Zahnmedizinische Fachangestellte muss sich daher die Fachbegriffe rasch aneignen und zweifelsfrei anwenden können.
Das Buch richtet sich in erster Linie an Auszubildende des Berufs Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA). Es wird wegen seiner inhaltlichen Breite auch für Zahnmedizinische Fachangestellte mit bereits abgeschlossenen Examen, ebenso für die Fort- und Weiterbildung sowie für interessierte Laien eine verlässliche Hilfe sein.
Autorin und Verlag haben sich bemüht, eine Konzeption zu finden, die die Forderung nach lexikalischer Kürze und Prägnanz mit anschaulicher sprachlicher Darstellung verbindet. Besonderer Wert wurde daher neben einer verständlichen Sprache auf treffende Beispiele gelegt. Das Buch folgt der modernen didaktischen Intention der Lernfelder. Danach ist gezielter rationeller Wissenserwerb und Lernen im Lernfeld nur möglich unter Einbeziehung eines "Fachlexikons zum Fachbuch".
Die vorliegende 7. Auflage hat durch Aufnahme neuer, auch englischsprachiger Begriffe einer Reihe von neuen Entwicklungen in der Zahnmedizin Rechnung getragen und bietet damit auch Grundlagenwissen für Fortbildungsveranstaltungen, z. B. zur Dentalhygienikerin (DH). Ferner wurde eine weitere Abbildung aufgenommen. Die Auflage wurde gründlich überarbeitet und gestrafft. Die neuen internationalen Leitlinien für die Endokarditis-Prophylaxe bei Hochrisiko-Patienten nach den Empfehlungen der American Heart Association (Amerikanische Herzgesellschaft) und der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie sind ebenso berücksichtigt worden wie die aktuellen Vorschriften für die Reanimation. Zusätzlich wurden neue Begriffe aus der Implantologie nach der DIN-Norm 13902-1 bis -3 eingebracht.
Der besseren Übersicht wegen wurde die Reanimation auf einer ganzen Seite übersichtlich dargestellt.
Das Lexikon für Zahnmedizinische Fachangestellte enthält nun weit mehr als 4.000 Fachbegriffe und 50 Abbildungen. Damit ist der fachliche Sprachschatz in einer modernen Zahnarztpraxis weitgehend abgedeckt.
Das Buch gehört mittlerweile zur Standardliteratur in Schule und Praxis.
Wie bisher sind Autorin und Verlag für konstruktive Hinweise und Verbesserungsvorschläge dankbar.
Stuttgart, im Juni 2008
Ute Springer