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Gisela Klann-Delius
Sprache und Geschlecht
Eine Einführung
erschienen April 2005 230 Seiten, Paperback
Metzler'sche, J. B., Verlagsbuchhandlung | ISBN: 3476103498
| |  | 14.95 EUR |  | | |
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| VORWORT | öffnen |
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Vorwort Viele der heutigen jungen Frauen meinen, dass sie anders als ihre Mütter in der in Schule, Universität, Ausbildung und im öffentlichen Leben gleich behandelt werden, sie fühlen sich als weibliche Wesen nicht minder bewertet, sie erwarten gleiche Chancen im Berufsleben. Daher finden sie ein ausgesprochen feministisches Engagement häufig übertrieben und unzeitgemäß. In der Tat hat sich an der Situation der jungen Frauen einiges geändert verglichen mit den Zeiten, als z.B. Studentinnen noc...
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| KLAPPENTEXT | öffnen |
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Die Autorin Gisela Klann-Delius, Professorin am Institut für Deutsche und Niederländische Philologie der Freien Universität Berlin; Forschungsschwerpunkte: Erstspracherwerb, Sprache und Emotion, Sprache und Geschlecht. Zuvor tätig am MPI für Psycholinguistik Nijmegen und an der Universität Bielefeld. Bibliografische Information Der Deutschen Bibliothek Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet... [weiter lesen] |
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| INHALTSVERZEICHNIS | öffnen |
Inhalt 1.Zur Entwicklungsgeschichte und Aktualität des Forschungsbereichs Sprache und Geschl... 1.1 Einige Fakten. 1 1.2 Die Ungleichheit der Geschlechter und die Sprache: Traditionen. 3 1.3 Neue Perspektiven. 6 1.4 Die Entwicklung der feministischen Sprach- und Sprachgebrauchsanalyse. 9 1.4.1 Die Defizitkonzeption. 10 1.4.2 Die Differenzkonzeption. 13 1.4.3 Konstruktivistische Konzepte. 14 1.5 Perspektiven im 21. Jahrhundert. 16 2.Analysen und empirische Befunde. 19 2.1 Das Sprachsystem. 19 2.1.1 Das Genussystem. 20 2.1.2 Personenbezeichnungen. 24 2.1.2.1 Anredeformen. 25 2.1.2.2 Das generische Maskulinum. 26 2.1.2.3 Movierung. 31 2.1.3 Das Lexikon. 34 2.2 Sprachgebrauch. 37 2.2.1 Phonologie. 39 2.2.1.1 Geschlechterdifferenzen auf der supra-segmentalen Ebene. 39 2.2.1.2 Geschlechterdifferenzen auf der segmentalen Ebene. 41 2.2.2 Syntax. 42 2.2.2.1 Präferenz für syntaktische Formen. 43 2.2.2.2 Syntaktische Hyperkorrektheit. 46 2.2.2.3 Verbale Flüssigkeit. 47 2.2.3 Semantik. 48 2.2.3.1 Wortschatz. 48 2.2.3.2 Personenbezeichnungen. 49 2.2.4 Pragmatik. 56 2.2.4.1 Sprechakttypen. 56 2.2.4.2 Interpersonelle Kommunikation. 57 2.2.4.2.1 Redemenge. 57 2.2.4.2.2 Unterbrechungen. 61 2.2.4.2.3 Gesprächsarbeit. 68 2.2.4.2.4 Kommunikative Orientierungen 73 2.2.4.3 Diskurs. 79 2.2.4.3.1 Erzählungen. 80 2.2.4.3.2 Witzerzählungen. 82 2.2.4.3.3 Argumentation und Diskussion. 84 2.2.5 Sprache in Institutionen und Medien. 86 2.3 Nonverbale Kommunikation. 93 2.3.1 Dekodierungs- und Enkodierungsleistungen nonverbalen Verhaltens. 95 2.3.2 Mimik. 98 2.3.3 Gestik. 103 2.3.4 Körperhaltung und Proxemik. 104 2.4 Spracherwerb. 107 2.4.1 Der Erwerb des Sprachsystems. 107 2.4.2 Geschlechterdifferenzen im Sprachgebrauch und Gesprächsverhalten von Kindern. 1... 2.4.2.1 Sprechakttypen. 110 2.4.2.2 Interpersonelle Kommunikation. 111 2.4.2.2.1 Redemenge. 111 2.4.2.2.2 Unterbrechungen. 112 2.4.2.2.3 Gesprächsarbeit. 112 2.4.2.2.4 Kommunikative Orientierungen 113 2.4.2.2.5 Die Kommunikation von Gefühlen. 117 2.4.2.2.6 Geschlechterdifferenzen in Erzählungen von Kindern. 119 2.4.3 Geschlechterdifferenzen im Kommunikationsverhalten der Eltern. 121 2.4.3.1 Die Quantität der elterlichen Kommunikation. 122 2.4.3.2 Die Qualität des elterlichen Kommunikationsverhaltens. 123 2.4.3.2.1 Sprachanpassung bei Müttern und Vätern. 123 2.4.3.2.2 Der Kommunikationsstil von Müttern und Vätern. 124 2.4.3.2.3 Das Reden der Eltern über Gefühle. 128 2.4.3.2.4 Das Erzählverhalten von Müttern und Vätern. 129 2.5 Evaluation der Methoden und theoretischen Annahmen zu Sprache und Geschlecht. 130 2.5.1 Methodische Probleme. 131 2.5.2 Latente theoretische Annahmen zu Geschlecht, Sprache und Kommunikation 136 2.5.3 Die Einschätzung und Bewertung von Geschlechterdifferenzen. 137 3.Erklärungsansätze. 140 3.1.Sozialisations- und lerntheoretische Konzepte. 140 3.1.1 Sozialisation durch Eltern, Schule und Medien. 140 3.1.2 Sozialisation durch Gleichaltrige. 143 3.2 Kognitionspsychologische Konzepte. 145 3.2.1 Das kognitionspsychologische Konzept von Kohlberg. 146 3.2.2 Gender-Schema Theorien. 148 3.3 Psychoanalytische Konzepte. 151 3.4 Sozialpsychologische Erklärungskonzepte. 154 3.4.1 Die Theorie der soziale Rollen. 154 3.4.2 Die Statuserwartungstheorie. 158 3.5 Interaktive Modelle. 161 3.5.1 Das interaktive Modell von Kay Deaux und Brenda Major. 161 3.5.2 Das doing gender-Modell. 164 3.5.3 Das Modell der vielfältigen sozialen Praktiken 166 3.6 Biologische Erklärungsansätze. 167 3.6.1 Evolutionsbiologische Erklärungsansätze. 167 3.6.2 Genetisch regulierte, hormonell bedingte Verhaltensunterschiede der Geschlechte... 3.6.3 Geschlechterdifferenzen in der Anatomie, der Entwicklung und in den neurokognit... 3.7 Evaluation der Erklärungsansätze. 179 4.Wirkungen: Sprachpolitik und Sprachwandel. 182 4.1 Empfehlungen zur Vermeidung sexistischen Sprachgebrauchs. 184 4.2 Auswirkungen in der Legislative, in der Administration, in den Medien, Bildungsin... 4.3 Empfehlungen zur Veränderung des Kommunikationsstils. 191 5.Literaturverzeichnis. 194 5.1 Einführende Literatur. 194 5.2 Zitierte Literatur. 196
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