DANKSAGUNG
Es gibt Bücher, denen die vorliegende Monographie mehr verdankt, als aus dem Anmerkungsapparat und dem Literaturverzeichnis ersichtlich wird, und mehr, als der Autor - kryptomnestisch verblendet - im Einzelnen vielleicht weiß. Dazu zählen die Werke von K. R. Eissler, dem ich mich selbst im Widerspruch zutiefst verpflichtet fühle, Peter Gay, dessen Freud-Biographie nicht nur literarische Maßstäbe gesetzt hat, Ilse Grubrich-Simitis, deren Freud-editorische Leidenschaft ich bewundere, Margarete Mitscherlich, die mich zuerst auf Freuds defizitäre Weiblichkeitstheorie gestoßen hat, und Michael Schröter, dessen bahnbrechende Forschungen zur Geschichte der Psychoanalyse mir mehr als ein Licht aufgesteckt haben. Ilse Grubrich-Simitis und Michael Schröter haben darüber hinaus mit ihren großzügigen Ratschlägen dafür gesorgt, dass ich eine Reihe grober Fehler vermeiden konnte. Meinen akademischen Lehrern Rudolf Heinz und Frank Rotter möchte ich dafür danken, dass sie, die Liebhaber der Musik (für die Freud kein Organ hatte), mich frühzeitig auf die Untiefen der Ichpsychologie aufmerksam gemacht haben. Und es gibt Menschen, die, auch wenn sie keine Bücher über Freud geschrieben haben, mir in je unterschiedlicher Weise geholfen haben, mein Bild von Freud zu vervollständigen. Dazu gehören Helga Haase, Jochen Hörisch, Mechthild Zeul und, last but not least, meine Frau Gabriele Lohmann, die erste Leserin des Manuskripts. Meine Tochter Polly hat mich mit ihrer Heiterkeit, Zärtlichkeit und Verspieltheit Freud so manches Mal einfach vergessen lassen.
Das Buch widme ich dem Andenken Alexander Mitscherlichs (1908-1982), des Arztes, der das Menschliche an seinem Tun nicht verraten hat, sowie meinem Vater, dem Pfarrer Klaus Lohmann (1910-2002), dem es in einem schwierigen Moment seines Lebens gelang, öffentlich ein Wort für die verfolgte deutsche Judenheit einzulegen und die Konsequenz auf sich zu nehmen.