Vorwort
Ein Buch über europäische Politik, und sei es auch nur über ein spezifisches Feld wie Medienpolitik, zu schreiben, ist wie der Lauf des Hamsters im Laufrad: Es lässt sich kein Ende finden. Das hat mindestens zwei Gründe: Zum einen gibt es fortwährend und in kurzer Abfolge neue Entwicklungen. Aktivitäten auf der europäischen Ebene rufen Reaktionen in den Mitgliedstaaten hervor, die dann wiederum die EU-Organe beschäftigen und zu geänderten Plänen und Entwürfen führen und so fort. Zum anderen liegt gerade in der Medienpolitik eine besondere Dynamik, die durch die technischen Entwicklungen bedingt ist. Das galt zunächst für den Rundfunkbereich und nun auch für die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien. Schließlich scheint in diesem Politikfeld alles mit allem zusammenzuhängen, so dass ein schwieriges Puzzle zu bewältigen ist.
Vor diesem Hintergrund ist an dieser Stelle zunächst Barbara Emig-Roller vom Verlag für Sozialwissenschaften (Wiesbaden) für ihre freundliche Geduld zu danken, mit der sie den Fortschritt des Manuskriptes begleitet hat. Sandra Lieske (Mainz) hat über viele Monate hinweg mit Gelassenheit und bemerkenswerter Findigkeit Literatur und Dokumente für mich beschafft. Sie wurde zeitweilig abgelöst von Katja Krug (Mainz), die ihr dabei in nichts nachstand. Anita Heil (Mainz) hat mit Sorgfalt große Teile des Manuskriptes geschrieben. Jörg Richter (Frankfurt) hat daraus eine ansehnliche Druckvorlage erstellt. Ihnen allen gilt mein Dank ebenso wie meinem Mann, Salah Bacha; er weiß warum.
Christina Holtz-Bacha
Nürnberg, im August 2005