Vorwort
Dieses Buch zu den Lebensverläufen, der Lebensbewältigung und dem erhofften Lebensglück vom Jugend bis ins Erwachsenenalter möchten wir den jungen Menschen widmen, die in den letzten drei Jahrzehnten an unserer Längsschnittstudie teilgenommen haben. Wir sind von großer Dankbarkeit erfüllt, dass sich über 1500 Personen sowohl im Alter von 12 bis 16 Jahren als auch Jahre später im Alter von 35 Jahren die Mühe gemacht haben, ein ausführliches Inventar zu ihrem bisherigen Leben und ihrer aktuellen Lebenslage auszufüllen. Ohne ihre Offenheit und Gewissenhaftigkeit wäre die hier vorgestellte Forschung nicht möglich geworden.
Ein empirisches Vorhaben dieser Größenordnung ist unmöglich ohne die breite Unterstützung durch engagierte und kompetente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu realisieren. Ein großer Dank gilt deshalb auch den vielen Kolleginnen und Kollegen, die das Projekt während der langen Zeit getragen haben. In der Studie steckt die Arbeit von dreißig Jahren Forschung durch zwei Generationen von Forscherinnen und Forschern. Sie baut auf einer Adoleszenzstudie auf, die von 1976 bis 1984 an der Universität Konstanz im Sonderforschungsbereich für Bildungsforschung unter der Leitung von Helmut Fend durchgeführt wurde. An ihr waren (in alphabetischer Reihenfolge) Ralf Briechle ( †), Wilhelmine Endres ( †), Brunhilde Fratz-Karremann, Sigrid Gsching, Andreas Helmke, Susanne Hiller, Wolfgang Knörzer, Ursula Lauterbach, Willibald Nagl, Hans-Georg Prester, Renate Raab, Paul Richter, Elvira Schacher, Christa Schellhammer, Astrid Schmidt, Hanna Schröder, Sigrid Schröer, Petra Schuler, Werner Specht und Roswitha Väth-Szusdziara beteiligt.
Die Fortsetzung der Studie in den Jahren 2000 bis 2004 wurde durch die Zusammenarbeit der Universitäten Zürich, Konstanz und Münster möglich. Ein neues Team übernahm hier die Aufgaben, wobei Helmut Fend wieder als Initiator und Fred Berger, Werner Georg, Urs Grob und Wolfgang Lauterbach als weitere Projektleiter verantwortlich zeichneten. Im Zusammenhang mit der Weiterführung der Studie gilt es ebenfalls vielen wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu danken. Dazu zählen in erster Linie (in alphabetischer Reihenfolge) Jean-Michel Bruggmann, Lars Dommermuth, Andrea B. Erzinger, Judith Glaesser, Marian Jimenez, Anita Sandmeier Rupena und Karin Stuhlmann.
Ein besonderer Dank gilt ferner den staatlichen Institutionen zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung in Deutschland und in der Schweiz. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft und der Schweizerische Nationalfonds haben die Studie über die vielen Jahre hinweg immer wieder finanziell unterstützt und damit eine der längsten prospektiven Entwicklungsstudien im deutschsprachigen Raum möglich gemacht.
Zur Adoleszenzstudie und zur Folgestudie mit den 35-jährigen Probanden liegen bereits eine Vielzahl an Monografien, Zeitschriftenbeiträgen und Dissertationen vor. Mit dem vorliegenden Band erscheint nun erstmals eine thematisch breite Sammlung an Beiträgen, die den gesamten Beobachtungszeitraum der Studie vom 12. bis zum 35. Lebensjahr umfasst. Bei der Erstellung des Bandes konnten wir auf die große Unterstützung von Christina Hartmann und Helena Steinmann zählen. Sie haben jeden Beitrag in kompetenter, akribischer Kleinarbeit auf seine sprachliche Genauigkeit geprüft und ihm den letzten Schliff gegeben. Ihnen möchten wir an dieser Stelle ebenfalls unseren herzlichen Dank aussprechen.