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Polizei und Politische Bildung
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Autorenverzeichnis

Rafael Behr, Dr., geb. 1958, arbeitet an der Polizeiakademie Niedersachsen in Nienburg (Weser). Schwerpunkte seiner Arbeit: Organisationskulturtheorie, Methoden der qualitativen Sozialforschung, empirische Polizeiforschung, zuletzt befasst mit dem Projekt "Migranten in Organisationen von Recht und Sicherheit" (MORS). Letzte Veröffentlichung: Polizeikultur. Routinen, Rituale, Reflexionen, Wiesbaden 2006

Udo Behrendes, geb. 1955, Polizeidirektor, Leiter der Polizeiinspektion Mitte des Polizeipräsidiums Köln; seit 1972 Polizeibeamter des Landes Nordrhein-Westfalen, seit Ende der achtziger Jahre Leiter von größeren Polizeiinspektionen in Bonn und Köln, Einsatzleiter bei vielen Demonstrationseinsätzen und Dozent in der polizeilichen Aus- und Fortbildung; Sprecher der "Polizeiseite" des Bonner Forums Bürgerinnen und Polizei e.V.

Stefan Goch, Politikwissenschaftler, Dr. soc, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Stadtgeschichte in Gelsenkirchen, apl. Professor an der Fakultät für Sozialwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum; Publikationen zu Arbeiterbewegung und Arbeiterkultur, zum Nationalsozialismus, zur Entwicklung des Ruhrgebiets und Nordrhein-Westfalens, zu politischen Lagern und Milieus, zum Strukturwandel, u.a. Hrsg., Städtische Gesellschaft und Polizei - Beiträge zur Sozialgeschichte der Polizei in Gelsenkirchen, Essen 2005 (Schriftenreihe des Instituts für Stadtgeschichte, Beiträge, Bd. 12)

Klaus-Peter Hufer, geb. 1949 in Groß-Gerau/Hessen. Studium der Politikwissenschaft, Philosophie und Geographie an der Technischen Universität Darmstadt, Abschlüsse: M.A. (1974) und Erstes Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien, 1984 Promotion zum Dr.rer.pol. an der TU Darmstadt mit einer Arbeit zur politischen Erwachsenenbildung, Lehraufträge u.a. an den Universitäten Bochum und Essen, 2001 Habilitation an der Universität Essen, seitdem dort Privatdozent mit der Lehrbefähigung/-berechtigung "Erwachsenenbildung mit dem Schwerpunkt politische Erwachsenenbildung". Zahlreiche Veröffentlichungen zur politischen Bildung, ein Schwerpunkt ist die Bildungsarbeit gegen Rechtsextremismus, u.a. Argumentationstraining gegen Stammtischparolen (Schwalbach/Ts. 2001, 7. Aufl., 2005,), Argumente am Stammtisch - Erfolgreich gegen Parolen, Palaver und Populismus (Schwalbach/Ts. 2006 und Bonn 2006, 2. Aufl., Bonn 2006). Hauptberuflich tätig als Fachbereichsleiter für Geistes- und Sozialwissenschaften an der Kreis-VHS Viersen/NRW.

Peter Leßmann-Faust, geb. 1955, Dr. phil., wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Fakultäten für Geschichte der Universitäten Bielefeld und Bochum, hauptberuflicher pädagogischer Mitarbeiter am Informations- und Bildungszentrum Schloss Gimborn der International Police Association, Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen der politischen Bildung vor allem für Polizeibedienstete, Veröffentlichungen: Die preußische Schutzpolizei in der Weimarer Republik. Streifendienst und Straßenkampf, Düsseldorf 1989; Gewalt und Gewaltmonopole. Zu Parametern der "Inneren Sicherheit" in der Weimarer Republik, in: Martin Dinges/Fritz Sack (Hg.), Unsichere Großstädte, Konstanz 2000, S. 241-263; "Blood May": The Case of Berlin 1929, in: Richard Bessel/Clive Emsley (Hg.), Patterns of Provocation: Police and Public Disorder, Oxford 2000, S. 11-27.

Gerda Maibach, Diplom-Psychologin, in den 1990er Jahren Lehrbeauftragte für Psychologie an der Abteilung Düsseldorf der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen, arbeitet heute als Leiterin einer Einrichtung zur beruflichen Rehabilitation in Düsseldorf.

Ulrike Neuhoff, geb. 1957, Diplom-Pädagogin, Supervisorin, therapeutische Ausbildung am Fritz-Perls-Institut, Düsseldorf; seit Ende der 80er Jahre umfangreiche Lehrtätigkeit an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW, Projektleitung mit Schwerpunkt Migration, Leitung von Kommunikations- und Konfliktbewältigungstrainings

Peter Nitschke, geb. 1961, Universitätsprofessor für Wissenschaft von der Politik am Institut für Bildungs- u. Sozialwissenschaften (IBS) der Hochschule Vechta. Forschungsschwerpunkte: Politische Theorie und Ideengeschichte, Politikfeld Innere Sicherheit, Europäische Integration und Regionalismus. Dissertation über "Verbrechensbekämpfung und Verwaltung. Die Entstehung der Polizei in der Grafschaft Lippe, 1700-1814" (1990). Habilitation über "Staatsräson kontra Utopie? Von Thomas Müntzer bis zu Friedrich II. von Preußen" (1995). Weitere neuere Publikationen "Politische Philosophie" (2002), zus. mit N. Konegen (Hg.) "Staat bei Hugo Grotius" (2005), (Hg.) "Rettungsfolter im modernen Rechtsstaat? Eine Verortung" (2005). Weitere Informationen unter www.univechta.de/cms/137,451.html

Daniel Schmidt, geb. 1977, Studium der Geschichte, Philosophie und Politikwissenschaft in Münster, 2007 Promotion mit einer Arbeit über die Schutzpolizei im Ruhrgebiet in der Zwischenkriegszeit; Mitarbeiter des Historischen Seminars der Universität Münster und freier Mitarbeiter des Geschichtsortes Villa ten Hompel; Veröffentlichungen zur Polizeigeschichte und zur Geschichte der politischen Gewalt in der Zwischenkriegszeit, zuletzt Die KPD und die Masse. Anspruch und Wirklichkeit der kommunistischen Protest- und Gewaltstrategie im Ruhrgebiet (1930-1932), in: Geschichte im Westen 22 (2007), S. 67-88.

Christoph Spieker, geb. 1956, Studium der Geschichte und Kunstgeschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster; Erstes und Zweites Staatsexamen für die Lehrämter der Sek. II/I; Archivausbildung, seit 1979 regionalhistorische Forschungen zur Zeitgeschichte in Westfalen; 1986 bis 1999 Stadthistoriker und Archivpädagoge in der Kommune Greven/Westf.; seit 1999 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Geschichtsort Villa ten Hompel, seit 2004 Leitung des Geschichtsortes. Forschungsschwerpunkte: Zeitgeschichte Westfalens, Polizeigeschichte, Erinnerungskultur

Manfred Stenner, geb. 1954, Geschäftsführer des "Netzwerk Friedenskooperative" in Bonn, eines Dachverbandes der deutschen Friedensbewegung, und Sprecher der "Bürgerseite" des Bonner Forums Bürgerinnen und Polizei e.V., seit den achtziger Jahren Organisator von politischen Kampagnen und (Groß-)Demonstrationen., 2007 u. a. Mitglied der Demonstrationsleitung bei den Protesten gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm

Michael Sturm, geb. 1972, Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Germanistik (M.A.) an der Universität Göttingen, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Universität Leipzig, freier Mitarbeiter am Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster, Westfalen, verschiedene Veröffentlichungen zur Polizei- und Protestgeschichte der Bundesrepublik.

Klaus Weinhauer, Dr. phil. habil., Vertretungsprofessor an der Universität Lüneburg, zuvor wiss. Mitarbeiter an der Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie der Universität Bielefeld. Arbeitsgebiete: Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts (Schwerpunkte: Polizei, Politische Gewalt/Terrorismus, Innere Sicherheit, sozialer Protest, Konsum, Industrielle Beziehungen); Neuere Publikationen: Schutzpolizei in der Bundesrepublik. Zwischen Bürgerkrieg und Innerer Sicherheit: die turbulenten sechziger Jahre, Paderborn etc. 2003; Mitherausgeber von: Terrorismus in der Bundesrepublik. Medien, Staat und Subkulturen in den 1970er Jahren, Frankfurt a.M. /New York 2006.


 
   


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