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Margrit Stamm
Begabte Minoritäten
erschienen Februar 2009 250 Seiten, 5 schw.-w. Abb., 5 schw.-w. Tab., Paperback
VS Verlag für Sozialw. | ISBN: 3531161040
| |  | 29.90 EUR |  | | |
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| VORWORT | öffnen |
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VorwortSeit 20 Jahren beschäftige ich mich mit Fragen der (Hoch)-Begabungsforschung und Begabungsförderung. Es war im April 1989, als ich im Magazin des Tagesanzeigers zum ersten Mal auf diese Thematik stieß. Die Rede war von Ulrike Stedtnitz, die in Zürich soeben eine Beratungspraxis für hoch begabte Kinder und Jugendliche eröffnet hatte und deren Arbeit und Ziele in diesem Magazin nun präsentiert wurden. Meine erste Reaktion - ich war gerade auf der Suche nach einem geeigneten Thema für meine ...
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| KLAPPENTEXT | öffnen |
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Begabte Minoritäten Wie kommt es, dass so wenig Kinder und Jugendliche aus bescheidenen sozialen Verhältnissen als überdurchschnittlich begabt identifiziert und begabungsfördernden Maßnahmen zugeführt werden? Warum sind solche Kinder in Begabtenförderprogrammen unter- und in Sonderförderprogrammen jedoch überrepräsentiert? Was kann dagegen getan werden? Margrit Stamm belegt, dass es sehr wohl überdurchschnittlich begabte Kinder mit Minoritatshintergrund gibt und erbringt den empir... [weiter lesen] |
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| AUTOR | öffnen |
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Dr. Margrit Stamm ist Professorin für Erziehungswissenschaft an der Universität Fribourg, Schweiz. [weiter lesen] |
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| INHALTSVERZEICHNIS | öffnen |
Inhalt Vorwort 9 Einleitung 13 Teil I: Voraussetzungen 1 Zugang zur und Kontext der Thematik 21 1.1 BEGABTE MINORITÄTEN IM HISTORISCHEN KONTEXT 23 1.2 DAS PARADOXON DER BEGABUNGSFÖRDERUNG 27 1.3 EIN KONTEXTMODELL DER SCHÜLERLEISTUNG 29 1.4 DER AKTUELLE BILDUNGSKONTEXT UND SEIN EINFLUSS AUF BEGABTE MINORITÄTEN 33 1.5 DIE ROLLE VON LEHRPERSONEN UND BILDUNGSSTANDARDS 36 1.5.1 Die Rolle von Lehrpersonen 36 1.5.2 Die Rolle von Bildungsstandards 37 2 Kinder mit Minoritätshintergrund und ihr Zugang zu Förderangeboten 42 2.1 FORSCHUNGSSTAND ZU BEGABTEN MINORITÄTEN UND HINTERGRÜNDE IHRER UNTERREPRÄSENTATIO... 2.2 DATENANALYSEN ZU GEFÖRDERTEN KINDERN IN DER SCHWEIZ 46 2.2.1 Datenanalyse von Platzierungsraten in Begabungsförderprogrammen 47 2.2.2 Begabte Minoritäten und Leistungsexzellenz 49 2.3 HINTERGRÜNDE DER UNTERREPRÄSENTATION 51 2.4 DIE BEDEUTUNG DER FAMILIE FÜR DIE POTENZIALENTFALTUNG 54 2.5 DIE FÄHIGKEIT ZUR SELBSTORGANISATION: DER SCHLÜSSEL ZUM ERFOLG VON BEGABTEN MINOR... 2.6 DIE NOTWENDIGKEIT EINES NEUEN BEGABUNGSKONZEPTS FÜR MINORITÄTSGRUPPEN 60 Teil II: Frühe Erfahrungen 3 Frühe Einflüsse auf Entwicklung und Verhalten 64 3.1 ENTWICKLUNG UND VERHALTEN: EIN PERSPEKTIVENWECHSEL 64 3.2 NEUROBIOLOGISCHE GRUNDLAGEN 69 3.3 BIOLOGISCHE FAKTOREN UND ANTEILE AN DER KOGNITIVEN UND VERHALTENSBEZOGENEN ENTWIC... 3.3.1 Bleibelastung 70 3.3.2 Frühgeburt und niedriges Geburtsgewicht 72 3.3.3 Belastung durch Alkohol während der Schwangerschaft 73 3.3.4 Rauchen und Drogenmissbrauch 74 3.3.5 Mangelernährung 75 3.4 SOZIALE UND KONTEXTUELLE EINFLÜSSE AUF DIE ENTWICKLUNG 77 3.4.1 Effekte der sozialen Herkunft auf den Schulerfolg 77 3.4.2 Elterliche Interaktion, häusliches Umfeld und Armut 80 3.4.3.Mütterliche Depression 82 3.4.4 Qualität von familienexterner Bildung und Betreuung 83 3.4.5 Multiple Risiken 88 3.5 RESILIENZ ALS ANTWORT AUF DIE RISIKOPERSPEKTIVE 89 3.5.1 Hochbegabung, Benachteiligung und Resilienz 90 3.5.2 Protektive Wirkfaktoren 94 3.5.3 Kritik an der Resilienzforschung und Implikationen für die zukünftige ... 4 Vorschulangebote: Wege zur Startchancengleichheit?99 4.1 ZUR AKTUALITÄT FRÜHKINDLICHER BILDUNG 99 4.2 VORSCHULANGEBOTE UND IHRE EFFEKTIVITÄT 101 4.2.1 ANGEBOTE BIS CA. DREI JAHRE 101 4.2.2 Erfolgreiche und weniger erfolgreiche Vorschulangebote 104 4.2.3 Vorschulangebote in England und der Blick der OECD 111 4.2.4 Deutschsprachige Vorschulangebote 111 4.2.5 Fazit 112 4.3 SCHULABSCHLÜSSE UND SOZIALE GEWINNE 114 4.4 KONSEQUENZEN FÜR DIE GESTALTUNG EINES AUF STARTCHANCENGLEICHHEIT AUSGERICHTETEN V...
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