Autorinnen und Autoren
Knut Ebeling, PD Dr. habil.
geboren 1970 in Hamburg, Studium der Philosophie, Kulturwissenschaft und Kunstgeschichte in Berlin und Paris, 1994 Maîtrise über die französische Nietzsche-Rezeption, 1999 Dissertation zu Georges Batailles, 2008 Habilitation im Rahmen des Forschungsprojekts Archive der Vergangenheit. Wissenstransfers zwischen Archäologie, Philosophie und Künsten an der Humboldt-Universität Berlin. Seit 2008 Privatdozent an der Fakultät für Kunst- und Kulturwissenschaften der Humboldt-Universität Berlin. Derzeit Lecturer an der Stanford University Berlin.
Publikationen (Auswahl): Die Aktualität des Archäologischen in Wissenschaft, Medien und Künsten, Frankfurt am Main 2004 (mit Stefan Altekamp); Das Archiv brennt, Berlin 2007 (mit Georges Didi-Huberman); Archivologien. Theorien des Archivs in Philosophie, Medien und Künsten, Berlin 2008 (mit Stephan Günzel).
Stephan Günzel, Dr.
geboren 1971,1992-1997 Studium der Philosophie, Soziologie und Psychologie in Bamberg, Manchester und Magdeburg, Dissertation zum Thema "Nietzsches Schreiben als philosophische Geographie". 1998-2000 und 2005-2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Friedrich-Schiller-Universität Jena in Philosophie und Medienwissenschaft, 2000-2002 Redaktionsassistent, 2002-2004 Postdoktorandenstipendiat an der Humboldt-Universität zu Berlin, Habilitationsprojekt zur Räumlichkeit von Simulationsbildern. Derzeit Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Forschungsprojekt Medialität des Computerspiels am Institut für Künste und Medien der Universität Potsdam.
Publikationen (Auswahl): Immanenz. Zum Philosophiebegriff von Gilles Deleuze, Essen 1998; Geophilosophie. Nietzsches philosophische Geographie, Berlin 2001 ; Maurice Merleau-Ponty. Werk und Wirkung, Wien 2007 ; Herausgeberschaft: Raumtheorie. Grundlagentexte aus Philosophie und Kulturwissenschaften. Frankfurt am Main 2006 (mit Jörg Dünne); Raumwissenschaften. Frankfurt am Main 2009 (i.V.). Homepage: www.stephan-guenzel.de
Uta Kösser, Prof. Dr.
geboren 1942 in Gotha, 1967-1973 Studium der Kulturwissenschaften und Germanistik in Leipzig, Diplom-Kulturwissenschaftlerin. Dissertation 1975, Habilitation 1989 über das Thema Unter den Waffen schweigen die Musen nicht: Probleme der Theorieentwicklung und Theoriebildung im ästhetischen Denken der deutschen Arbeiterbewegung von 1830 bis 1930. 1973-2006 am Institut für Kulturwissenschaften der Universität Leipzig im Fachbereich Ästhetik, zuletzt als außerplanmäßige Professorin. Mitarbeit im DFG-Forschungsprojekt Regionenbezogene Identifikationsprozesse. Das Beispiel Sachsen im Teilprojekt Bilder und Bildvorstellungen einer Region. Forschungsschwerpunkte: Geschichte der Ästhetik, Ästhetisierung und Visualisierung, Ästhetik der Absenz, Ästhetik des Widerstands, Postmoderne.
Publikationen (Auswahl): Ästhetik und Moderne. Kategorien und Konzepte im Wandel, Erlangen 2006; Diplom-Magister-Bachelor. Studiengang und Institut für Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig. Erlangen 2008. Herausgeberschaft: Prägnanzbildung und Ästhetisierung in Bildangeboten und Bildwahrnehmungen (Leipziger Studien zur Erforschung von regionenbezogenen Identifikationsprozessen, Bd. 6), Leipzig 2001 (mit Klaus-Christian Köhnke); Georg Simmel Gesamtausgabe (GSG) Bd. 15 : Goethe. Deutschlands innere Wandlung, Das Problem der historischen Zeit, Rembrandt. Frankfurt am Main 2003 (mit Hans-Martin Kruckis und Otthein Rammstedt); Ende der Ästhetik? Rück- und Ausblicke. Erlangen 2007 (mit Pascal Pilgram und Sabine Sander).
Thomas Macho, Prof. Dr.
geboren 1952 in Wien, Studium der Philosophie, Musikwissenschaft und Pädagogik an der Universität Wien. 1976 Dissertation zur Philosophie der Musik. 1984 Habilitation im Fach Philosophie mit einer Arbeit über Todesmetaphern. 1976-1987 Universitätsassistent, ab 1984 Universitätsdozent für Philosophie am Institut für Philosophie der Universität Klagenfurt. 1987-1992 Leiter des Studienzentrums für Friedensforschung in Stadtschlaining (Österreich). 1993 Berufung auf den Lehrstuhl für Kulturgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Gastprofessuren an der Universität Klagenfurt, an der Kunstuniversität Linz und am Institut für interdisziplinäre Forschung und Fortbildung Wien. 1999 Mitbegründung des Hermann von Helmholtz-Zentrums für Kulturtechnik an der Humboldt-Universität zu Berlin. 2000 Fellow am Internationalen Forschungszentrum für Kulturwissenschaften Wien. 2001 -2003 Sprecher der DFG-Forschergruppe Bild Schrift - Zahl. 2001 Preisträger der Aby-Warburg-Stiftung Hamburg. 2003-2006 Direktor des Institutsfür Kultur- und Kunstwissenschaften. Seit 2003 Mitglied des Beirats des Kulturforums der Österreichischen Botschaft Berlin. 2004-2005 Sprecher des DFG-Graduiertenkollegs Codierung von Gewalt im medialen Wandel. 2003-2005 Prodekan und 2006-2008 Dekan der Philosophischen Fakultät III der Humboldt-Universität zu Berlin. 2007 Berufung in das Kuratorium des Deutschen Hygiene-Museums Dresden. Seit 2008 Ko-Direktor des Zentrums für Literatur- und Kulturforschung Berlin und Fellow am Internationalen Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie der Bauhaus-Universität Weimar.
Publikationen (Auswahl): Todesmetaphern. Zur Logik der Grenzerfahrung, Frankfurt am Main 1987 (2. Aufl. 1990); Das zeremonielle Tier. Rituale - Feste - Zeiten zwischen den Zeiten, Graz/Wien/Köln 2004; Menschen - Tiere - Maschinen. Zur Kritik der Anthropologie, Frankfurt am Main 2008; Weihnachten. Kindsmord und Zeitenwende, München 2009 (i.V.). Herausgeberschaft: Weltrevolution der Seele. Ein Arbeits- und Lesebuch der Gnosis von der Spätantike bis zur Gegenwart, Zürich/München 1991 (mit Peter Sloterdijk, 2. Aufl. 1993); Jean-Paul Sartre, München 1995; Ludwig Wittgenstein, München 1996; Abendländische Eschatologie. Ad Jacob Taubes, Würzburg 2001 (mit Richard Faber und Eveline Goodman-Thau, 2. Aufl. 2007); Zwischen Rauschen und Offenbarung. Zur Kultur- und Mediengeschichte der Stimme, Berlin 2002 (mit Friedrich Kittler und Sigrid Weigel, 2. Aufl. 2008); Höflichkeit. Aktualität und Genese von Umgangsformen, München 2002 (mit Brigitte Felderer); Der [im-]perfekte Mensch. Metamorphosen von Normalität und Abweichung, Wien/Köln/Weimar 2003 (mit Petra Lutz, Gisela Staupe und Heike Zirden); Science & Fiction. Über Gedankenexperimente in Wissenschaft, Philosophie und Literatur, Frankfurt am Main 2004 (mit Annette Wunschel); Tiere. Eine andere Anthropologie, Köln/Weimar/Wien 2004 (mit Hartmut Böhme u.a.); Arme Schweine. Eine Kulturgeschichte, Berlin 2006 (mit der Stiftung Neuhardenberg); Folter. Politik und Technik der Schmerzen, München 2007 (mit Karin Harrasser und Burkhardt Wolf); Die neue Sichtbarkeit des Todes, München 2007 (mit Kristin Marek); Tiefenrausch. Ein Lesebuch zur Unterwelt, Wien/Bozen 2008; Zwei Grad. Das Wetter, der Mensch und sein Klima, Göttingen 2008 (mit Petra Lutz).
Heinz Paetzold, Prof. Dr.
geboren 1941. Promotion (1972) und Habilitation (1978) in Philosophie. Von 19772007 Professor für Kommunikationstheorie und Kulturphilosophie an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg. Fakultät Design Medien und Information Department Design. Lehrbeauftragter für Philosophie an der Universität Kassel. 1986 bis 1988 Gastdozent an der Universität und Gerrit-Rietveld-Akademie Amsterdam; 1988 bis 1992 Professor für Philosophie an der Rijksakademie Van Beeidende Künsten, Amsterdam; von 1992 bis 1997 Head of the Theory Department, Jan-Van-Eyck-Akademie. 1993 bis 1994 Gastprofessor an der Universität Tokyo (Gedai), Japan; Gastprofessur an der Universität Krakau 1998.
Publikationen (Auswahl): Ästhetik des deutschen Idealismus: zur Idee ästhet. Rationalität bei Baumgarten, Kant, Schelling, Hegel u. Schopenhauer, Wiesbaden 1983; Ästhetik der neueren Moderne: Sinnlichkeit und Reflexion in der konzeptionellen Kunst der Gegenwart, Stuttgart 1990, Profile der Ästhetik: der Status von Kunst und Architektur in der Postmoderne, Wien 1990; Cassirer zur Einführung, Hamburg 2008,3. Aufl.: Die Realität der symbolischen Formen, Darmstadt 1994; Neomarxistische Ästhetik, Düsseldorf 1994; Ernst Cassirer - Von Marburg nach New York, Darmstadt 1995; Symbol, Culture, City. Five Exercises in Critical Philosophy of Culture, Maastricht 2000 (Übersetzung ins Chinesische 2008).
Constanze Peres, Prof. Dr.
geboren 1957 in Koblenz am Rhein. 1975-1982 Studium der Philosophie, Theater- und Musikwissenschaft sowie der Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft in München und Zürich; 1977 Bakkalaureat in Philosophie an der Hochschule für Philosophie SJ München. 1982 Promotion in Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 1983 Lehrtätigkeit an beiden Hochschulen; 19871990 Forschungsstipendium der DFG. 1991-1994 Lehrtätigkeit an der Technischen Universität Dresden. Seit 1994 Professorin für Philosophie/Ästhetik an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. 1995-2000 Gastprofessorin an der Hochschule für Philosophie SJ München. Seit 1997 Herausgeberin der interdisziplinären Reihe Phantasos. Schriftenreihe für Kunst und Philosophie der Hochschule für Bildende Künste Dresden (mit Rainer Beck). Mitglied in der Allgemeinen Gesellschaft für Philosophie Deutschland, der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik und der Gottfried-Wilhelm-Leïbniz-Gesellschaft. Vorträge und Gastvorlesungen an in- und ausländischen Universitäten sowie im Rahmen nationaler und internationaler Kongresse, Symposien und Tagungen.
Publikationen (Auswahl): Die Struktur der Kunst in Hegels Ästhetik. Bonn 1983. Herausgeberschaft: Empfindung und Reflexion. Ein Problem des 18. Jahrhunderts, Hildesheim/Zürich/New York 1986 (mit Hans Körner u.a.); Die Trauben des Zeuxis. Formen künstlerischer Wirklichkeitsaneignung, Hildesheim/Zürich/New York 1990 (mit Hans Körner u.a.); Antizipation in Kunst und Wissenschaft. Ein interdisziplinäres Erkenntnisproblem und seine Begründung bei Leibniz, Tübingen 1997 (mit Friedrich Gaede); Wahrheit - Sein - Struktur. Auseinandersetzungen mit Metaphysik, Hildesheim/Zürich/New York 2000 (mit Dirk Greimann); S. 166-188. Homepage: www.hfbk-dresden.de/profs/peres.htm
Sabine Sander, Dr.
geboren 1976 in Frankfurt am Main, 1996-2002 Studium der Kulturwissenschaften, der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft sowie der Journalistik an der Universität Leipzig. 2000-2002 studentische Hilfskraft im DFG-Forschungsprojekt Regionenbezogene Identifikationsprozesse. Das Beispiel Sachsen. 2006 Dissertation an der Universität Leipzig über das Thema Der Topos der Undarstellbarkeit. Ästhetische Positionen nach Adorno und Lyotard. 2004-2008 Lehrbeauftragte am Institut für Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig im Fachbereich Ästhetik. Derzeit Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien an der Universität Erfurt im Forschungsprojekt Jüdisches Sprachdenken. The German Jewish contribution to modern lingustic and cultural theory 18.-20. Centuries. Herbst 2008 Forschungsaufenthalt in Jerusalem. Forschungsschwerpunkte: Ästhetik, Kulturphilosophie, Jüdische Sprach- und Kulturtheorie im 18.-20. Jahrhundert, Interkulturelle Hermeneutik.
Publikationen (Auswahl): Der Topos der Undarstellbarkeit. Ästhetische Positionen nach Adorno und Lyotard, Erlangen 2008. Herausgeberschaft: Ende der Ästhetik? Rück- und Ausblicke, Erlangen 2007 (mit Uta Kösser und Pascal Pilgram). Aufsätze: Kants Bestimmung des Schönen und Erhabenen und deren revidierte Rezeption in der postmodernen Ästhetik des Undarstellbaren. In: Kulturwissenschaftliche Studien Bd. 7. Hg. von Hans-Jürgen Lachmann u.a. Leipzig 2004; Kunst lehrt Sehen. Beiträge der Kunst zum Verstehen des Fremden. Ein Essay. In: die starken helden. Ausstellung zum CSD vom 07.-29. Juli 2007 in der Galerie Kunst- und Bauschlosserei in Leipzig. Leipzig 2007; Der Tod war für mich nie ein Fremder. Ein Essay. In: Jenni Tietze: tot. Hamburg 2008
Judith Siegmund, Dr.
geboren 1965, Studium der Malerei/Grafik an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, Aufbaustudium Freie Kunst an der Akademie für bildende Künste Stuttgart, Studium der Philosophie an der FU Berlin und der Universität Potsdam, Promotionsstipendium der Heinrich-Böll-Stiftung, 2007 Dissertation über das Thema ,,Die Evidenz der Kunst" . 2000-2006 Lehraufträge an der Universität Mainz und der Fachhochschule Hannover Forschungsschwerpunkte: Ästhetische Theorie/Kunstphilosophie; philosophischer Arbeitsbegriff Arbeit als bildende Künstlerin, Schwerpunkt: kontextuelle Kunst, Video und Installation, Ausstellungen und Kunstprojekte in Deutschland und im Ausland seit 1993 Publikationen (Auswahl): Die Evidenz der Kunst. Künstlerisches Handeln als ästhetische Kommunikation, Bielefeld 2007; Hannah Arendt unter die Leute bringen? In: Una H. Moehrke/Magdalena Drebber/Joachim Penzel (Hrsg.): Geometrie der Arbeit. Transfer von Kunst in gesellschaftliche Funktionsbereiche, Bielefeld/ Leipzig 2008; Kunstrezipienten sind keine Konsumenten, in: Arvid Boellert und Inka Thunecke (Hg.): Kultur und Wirtschaft, Mössingen-Talheim 2008; Wie nah kann Kunst uns kommen? Antwort auf Bazon Brocks Darstellung von Imagination, Kognition und Repräsentation, in Paragrana. Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie, Bd. 15, Heft 2: Sprachen ästhetischer Erfahrung, Berlin 2006; Das Unbehagen in der Ästhetik (Besprechung von Jacques Rancière: Malaise dans l'esthétique, Paris 2004) in: Zeitschrift für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft, Heft 50 (2005), Heft 1. Homepage: www.judithsiegmund.de
Reinold Schmücker, Dr.
geboren 1964 in Dortmund, Studium der Philosophie, Germanistik und Evangelischen Theologie in Tübingen und Hamburg. 1997 Promotion an der Universität Hamburg mit einer Arbeit über das Thema Wie ist Kunstästhetik möglich? Ein Beitrag zur kunstphilosophischen Propädeutik. 1991 bis 1995 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, 1997 bis 2004 Wissenschaftlicher Assistent am Philosophischen Seminar der Universität Hamburg. Mitarbeit an der Hamburger Ausgabe der Werke Ernst Cassirers (ECW). 2004 Wissenschaftlicher Koordinator, seit 2005 Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Alfried Krupp Wissenschaftskollegs Greifswald. Forschungsschwerpunkte: Ästhetik, Philosophie der Kunst, Ethik, Politische Philosophie, Rechtsphilosophie, Ontologie.
Publikationen (Auswahl): Was ist Kunst? Eine Grundlegung, München 1998. Herausgeberschaft: Dialogische Wissenschaft. Perspektiven der Philosophie Schleiermachers, Paderborn/München/Wien/Zürich 1998 (mit Dieter Burdorf); Wozu Kunst? Die Frage nach ihrer Funktion, Darmstadt 2001 (mit Bernd Kleimann); Gerechtigkeit und Politik. Philosophische Perspektiven, Berlin 2002 (mit Ulrich Steinvorth); Kunst und Kunstbegriff. Der Streit um die Grundlagen der Ästhetik, Paderborn 2002 (mit Roland Bluhm, 2. Aufl. 2005); Identität und Existenz. Studien zur Ontologie der Kunst, Paderborn 2003 (2. Aufl. 2005).
Gerhard Schweppenhäuser, Prof. Dr.
geboren 1960 in Frankfurt am Main, Studium der Philosophie, Germanistik und Erziehungswissenschaft in Hamburg. Dissertation an der Universität Hamburg über Adornos negative Moralphilosophie, Habilitation an der Universität Kassel über Die Antinomie des Universalismus. 1992-1994 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Philosophischen Seminar der Universität Hannover, 1995-2002 Wissenschaftlicher Assistent im Bereich Ästhetik an der Fakultät Gestaltung der Bauhaus-Universität Weimar, 2001-2005 Privatdozent für Philosophie an der Universität Kassel, 2001 Vertretungsprofessor für Ästhetik an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden und Visiting Professor an der Duke University in Durham, North Carolina. Seit 2002 Professor für Design-, Kommunikations- und Medientheorie an der Fakultät Gestaltung der Hochschule für angewandte Wissenschaft in Würzburg. 2004-2006 Professor für Ästhetik an der Fakultät für Design und Künste der Freien Universität Bozen. Lehraufträge in Belo Horizonte, Friedrichshafen, Hannover, Kassel und Wismar.
Publikationen (Auswahl): Ästhetik. Philosophische Grundlagen und Schlüsselbegriffe, Frankfurt am Main/New York 2007; Herausgeberschaft: Zeit der Bilder - Bilder der Zeit. Grundlagenwissen Gestaltung, Bd. 2. Weimar 2007 (mit Katrin Greiser); Grundbegriffe der Ethik, Hamburg 2006 (2. Aufl.); Die Antinomie des Universalismus, Würzburg 2005; Kritische Ästhetik und humane Gestaltung. Festschrift für Olaf Weber zum 60. Geburtstag, Weimar 2005 (mit Gerd Zimmermann). Herausgeber der Zeitschrift für kritische Theorie (mit Wolfgang Bock und Sven Kramer).
Henning Tegtmeyer, Dr.
Studium der Philosophie, Germanistik und Slawistik in Göttingen und Leipzig, 19992004 wissenschaftlicher Mitarbeiter, seit 2005 Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Theoretische Philosophie der Universität Leipzig. 2004 Dissertation zum Thema Formbezug und Weltbezug. Die Deutungsoffenheit der Kunst.
Publikationen (Auswahl): Formbezug und Weltbezug. Die Deutungsoffenheit der Kunst, Paderborn 2006; Kunst, Berlin/New York 2008 (im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek als Monographie aufgeführt); Personalität. Studien zu einem Schlüsselbegriff der Philosophie, Leipzig 2007; Aufsätze zu ästhetischen, ontologischen und religionsphilosophischen Themen.
Wolfgang Welsch, Prof. Dr.
geboren 1946 in Steinenhausen, Studium der Archäologie, Kunstgeschichte, Philosophie und Psychologie in München und Würzburg. Seit 1998 Professor für Theoretische Philosophie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, zuvor Professor für Philosophie an den Universitäten Bamberg (1988-1993) und Magdeburg (19931998). Gastprofessuren: Erlangen-Nürnberg (1987), Freie Universität Berlin (19871988), Humboldt-Universität zu Berlin (1992-1993), Stanford University (1994-1995), Emory University (1998), Humboldt-Professor des Humboldt-Studienzentrums der Universität Ulm (Sommersemester 2003). Fellowships: 1985-1987 Institut für die Wissenschaften vom Menschen in Wien; 1996 Japan Society for the Promotion of Science; 2000-2001 Stanford Humanities Center, 2003 Deutsch-Italienisches Studienzentrum Villa Vigoni. Forschungsschwerpunkte: Epistemologie und Anthropologie, Kulturphilosophie, Philosophische Ästhetik und Kunsttheorie, Philosophie der Gegenwart. Gegenwärtig Arbeit am Projekt einer konsequent evolutionistischen (die biologische wie die kulturelle Evolution umfassenden) Sicht des Menschen. 1992 Max-Planck-Forschungspreis.
Publikationen (Auswahl): Aisthesis. Grundzüge und Perspektiven der Aristotelischen Sinneslehre, Stuttgart 1987; Unsere postmoderne Moderne, Weinheim 1987 (7. Aufl. Berlin 2008); Ästhetisches Denken, Stuttgart 1990 (6., erweiterte Aufl. 2003); Vernunft. Die zeitgenössische Vernunftkritik und das Konzept der transversalen Vernunft, Frankfurt am Main 1995 (4. Aufl. 2007); Grenzgänge der Ästhetik, Stuttgart 1996; Undoing Aesthetics, London 1997; Aesthetics and Beyond, Changohun PR China 2008. Herausgeberschaft: Wege aus der Moderne - Schlüsseltexte der Postmoderne-Diskussion, Weinheim 1988 (2. Aufl. Berlin 1994); Ästhetik im Widerstreit. Interventionen zum Werk von Jean-François Lyotard, Weinheim 1991 (mit Christine Pries); Die Aktualität des Ästhetischen, München 1993; Medien - Welten - Wirklichkeiten, München 1998; Das Interesse des Denkens - Hegel in heutiger Sicht, München 2003 (2. Aufl. 2007); Hegels Phänomenologie des Geistes. Ein kooperativer Kommentar zu einem Schlüsselwerk der Moderne, Frankfurt am Main 2008.
Melanie Sachs studiert Kulturwissenschaften und Kunstgeschichte an der Universität Leipzig.
Dr. Sabine Sander ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien in Erfurt.