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Kerstin Volland
Zeitspieler
Inszenierungen des Temporalen bei Bergson, Deleuze und Lynch
191 Seiten, 40 schw.-w. Abb., Paperback
VS Verlag für Sozialw. | ISBN: 353116404x
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Zeitspieler Wird Zeit aus der engen Form des linearen Zeitverlaufs entlassen, dann folgen Ereignisse nicht mehr aufeinander und Wirkungen nicht mehr auf Ursachen - dann weicht die Eindeutigkeit des Geschehens einem Spiel der Möglichkeiten. Diese Idee kennzeichnet sowohl das Denken von Henri Bergson und Gilles Deleuze als auch das Filmschaffen von David Lynch. Kerstin Volland stellt am Beispiel dieses Denkens Theorie, Methode und Forschungsweise der Filmanalyse dar. Aus medienpädag... [weiter lesen]
AUTOR |  öffnen
Dr. Kerstin Volland ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Bielefeld in der AG 9 (Medienpädagogik, Forschungsmethoden, Jugendforschung). [weiter lesen]
INHALTSVERZEICHNIS |  öffnen
Inhalt
Aufblende
1 Einleitung 10
2 Temporalität und Medien: Zeitinszenierung 13
2.1 Auftakt: Zeitmimesis und Zeitinszenierung 13
2.2 Zeit als Zeicheneffekt 14
2.2.1 Vordenker mediengeprägter Zeiterfahrung: Bergson 15
2.2.2 Medieninduzierte Zeitlöschung: Posthistoire 17
2.2.3 Der Kern der Zeitinszenierung: Zeichenabhängigkeit des Temporalen in po...
2.3 Resümee: Zeitinszenierung kontra Zeitmimesis 27
Zoom: Henri Bergson
3 Zeit als schöpferischer Wandel: Bergsons Dauer 31
3.1 Raum 32
3.2 Dauer 33
3.3 Homogene Zeit 35
3.4 Film 37
4 Gegenwart und Vergangenheit in der Dauer 40
4.1 Die Aufwertung der Vergangenheit 40
4.2 Gegenwart der Materie und geistige Realität des Vergangenen 43
4.2.1 Auf der aktuellen Seite der Zeit: Wahrnehmung und Gegenwart 43
4.2.2 Auf der virtuellen Seite der Zeit: Erinnerung und Vergangenheit 46
5 Resümee Bergson: Zeit und Film 56
Zoom: Gilles Deleuze
6 Anschlussschnitt Deleuze: die Dauer weiterdenken 63
7 Auf der aktuellen Seite der Zeit: das Bewegungs-Bild 65
7.1 Zur Affinität von Film und Dauer 65
7.2 Einblicke in die Dauer des Aktuellen: die Spielarten der Bewegungs-Bilde...
7.2.1 Das Universum der Dauer und das a-zentrische Bildsystem 72
7.2.2 Die Erfahrungswirklichkeit und das zentrierte Bildsystem 74
7.2.3 Die Überlegenheit des Films: technische Wahrnehmung des Zeitgrundes 77
7.3 Zeitformen des Aktuellen im Kino des Bewegungs-Bildes 78
7.4 Zwischenblende: homogene Zeitinszenierung im Erzählkino 80
7.4.1 Homogene Zeitinszenierung und Realitätsillusion 81
7.4.2 Homogene Zeitinszenierung und Sinnkohärenz der Erzählung 82
7.4.3 Homogene Zeitinszenierung: zur Bedeutung der Montage 83
7.4.4 Homogene Zeitinszenierung: Effekte 84
8 Auf der virtuellen Seite der Zeit: das Zeit-Bild 88
8.1 Tendenzen und Ziele in ,Das Zeit-Bild'88
8.2 Auf den Spuren des Zeit-Bildes 93
8.2.1 Auftakt: falsche Anschlüsse und rein optische und akustische Situatione...
8.2.2 Konturierung durch Abgrenzung: Erinnerungskreisläufe 97
8.2.3 Einblick in das Gründungsgeschehen der Zeit: das Kristallbild 100
8.2.4 Nahaufnahmen des Virtuellen: Vergangenheitsschichten, Gegenwartsspitzen 103
8.2.5 Visuelle Auslöschung der Temporalität: die Serie der Zeit 109
8.3 Die Ästhetik des Virtuellen im Kino des Zeit-Bildes 111
9 Resümee Deleuze: Zeit und Film 113
Zoom: David Lynch
10 Welcome in Lynchland 119
10.1 Zur Diskussion des Zeitfaktors im Lynch-Diskurs 119
10.2 Methodik der Filmanalyse: Neoformalismus und Hermeneutik 122
10.2.1 Die neoformalistische Komponente 123
10.2.2 Die hermeneutische Komponente 126
11 Temporalität verfilmen : Das Zeit-Kino von David Lynch 130
11.1 Lost Highway: Abgründe des Virtuellen 131
11.1.1 Lost Highway: Synopsis 131
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