Vorwort
Dieses Buch soll einen Beitrag zur Beantwortung der Frage: "Wie sieht die Software(-Landschaft) der Zukunft aus?" leisten. Die Bausteine und Konzepte sind bereits alle vorhanden, wobei es uns der in der Informatik weit verbreitete Aküfi1 leicht macht, diese in aller Kürze aufzuführen: SoA, EAI, Komponenten, WebServices mit WSDL, UDDI und SOAP, P2P, Patterns, ERP, ASP und das alles im B2B und B2C.
Nun, die Verfügbarkeit von Technologien ist bekanntlich nicht die Lösung aller Probleme, sondern eher deren Anfang. Daher soll dieses Werk (fortgeschrittenen) Studierenden und Praktikern eine theoretisch fundierte, aber dennoch praktische Hilfestellung bei der Gestaltung komplexer und komplizierter Informationssysteme auf den Weg geben. Wir haben uns jedenfalls große Mühe gegeben, das Puzzle aus den oben genannten Bausteinen zusammenzufügen.
Die Puzzlespieler sind jedoch nicht die Autoren allein, sondern auch die zahlreichen Helfer und Mitarbeiter, welche die Entwicklung dieses Buchs begleitet haben. So haben sich Andrea Rieger, Kerstin Lange, Marco Plack, Thomas Leich, Margret Warns und Dirk Schlehf dankenswerter Weise der Qual des Korrekturlesens unterzogen. Die Grundlagen für die Entwicklung von PIG wurden in umfangreichen Projekten am Fraunhofer IFF Magdeburg und der Metop GmbH Magdeburg gelegt. Dank gebührt für die Bereitstellung der hierfür notwendigen Infrastruktur und Unterstützung. Weiterhin gilt besonderer Dank Frank Deßmann, der sich als Dompteur in einem umfangreichen Laborpraktikum mit 12 Studierenden bewährt hat, in dem der erste IDSS-Prototyp entstand. Viele wertvolle Hinweise zur SHERPA stammen von Nico Brehm, der allerdings kaum auf der Ebene der Architekturen zu halten ist und stets den Dingen auf den (kodierten) Grund geht. Auch den Mitarbeitern Clemens Heine, Agnes Herrmann und Michael Reinfarth des Springer Verlags sei an dieser Stelle herzlich für die professionelle Unterstützung, Geduld und Leidenfähigkeit gedankt. Der traditionell letzte Dank geht an die verständnisvollen Familienmitglieder, die ihre Lebenspartner oftmals nur mürrisch hinter den Computer sitzen sahen, anstatt mit ihnen die Freuden des sozialen Lebens zu teilen.
Wir wünschen allen Lesern eine spannende Lektüre.
Sebastian Herden, Jorge Marx Gömez, Claus Rautenstrauch und Andre Zwanziger
Magdeburg und Oldenburg, im Januar 2006