Vorwort der Geschäftsführung
Liebe Leserin, lieber Leser!
Die FHWien-Studiengänge der WKW sind der größte Erhalter wirtschaftswissenschaftlicher Fachhochschul-Studiengänge in Österreich. Mit dem Schwerpunkt Management & Kommunikation bieten die acht Institute der FHWien-Studiengänge der WKW ein breites und auf die Anforderungen der Wirtschaft abgestimmtes Portfolio an Vollzeit- und berufsbegleitenden Fachhochschul-Studiengängen in Wien an. Diese ermöglichen eine praxisorientierte Ausbildung zu folgenden Studienschwerpunkten:
Financial Management
Immobilienwirtschaft
Journalismus & Medienmanagement
Kommunikationsmanagement
Marketing & Salesmanagement
Tourismus-Management
Unternehmensführung
Personal & Wissensmanagement
Neben dem fachlichen Studium stellen sich die FHWien-Studiengänge der WKW der wissenschaftlichen Herausforderung der Forschung. Sie beteiligen sich damit aktiv an der Scientific Community und leisten ihren Beitrag zur ständigen Weiterentwicklung. Das Forschungsverständnis der FHWien-Studiengänge der WKW orientiert sich an einer angewandten und wirtschaftsnahen Forschung und hat die Auseinandersetzung mit praktischen Problemen der Gesellschaft und Wirtschaft zum Inhalt. Um dem wissenschaftlichen Anspruch der Theorienbildung zu entsprechen, werden die Forschungsergebnisse unter dem Gesichtspunkt einer allgemeingültigen Aussagekraft entwickelt.
Jedes unserer Institute verfolgt einen eigenen Forschungsschwerpunkt. Diese Vorgehensweise eröffnet uns umfangreiche Forschungs- und Entwicklungsmöglichkeiten sowie den Aufbau verschiedener, flexibler Kompetenzzentren innerhalb der FHWien-Studiengänge der WKW. Wir sind somit in der Lage als Ansprechpartner für unterschiedliche Fragen zu wirtschaftswissenschaftlichen Problembereichen aufzutreten. Das macht uns zu einem zuverlässigen und kompetenten Kooperationspartner für die Wirtschaft und darüber hinausgehende Anspruchsgruppen.
Um unsere Forschungsergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, haben wir die Schriftenreihe der FHWien-Studiengänge der WKW für Management & Kommunikation ins Leben gerufen. Im Rahmen dieser Schriftenreihe werden unsere Forschungsergebnisse sowie hervorragende Diplomarbeiten veröffentlicht. In diesem Sinne lade ich Sie ein, Mitglied unserer Forschungsgemeinschaft zu werden.
Michael Heritsch
Geschäftsführer der FHWien-Studiengänge der WKW
Vorwort der Institutsleitung
Kaum ein Unternehmensbereich war in den letzten Jahren einem derart radikalen Wandel unterworfen wie der Kommunikationssektor. Zunehmend flexibles Konsumenten- und Stakeholderverhalten, die Etablierung neuer Kommunikationstechnologien sowie erhöhte Vernetzungsnotwendigkeit auf Unternehmensebene fordern innovative Lösungen vonseiten des Kommunikationsmanagements.
Das Institut für Kommunikationsmanagement sieht sich dementsprechend einem praxisorientierten Ausbildungsverständnis verpflichtet. Es soll unsere Studierenden lehren, für aktuelle Herausforderungen in der Kommunikationsbranche ganzheitliche und flexible Lösungen zu entwickeln.
Zur Lösung immer komplexer werdender Praxisprobleme ist ein lebendiges und kreatives Forschungsumfeld unerlässlich. Ein solches wird am Institut seit Anbeginn angeregt und gefördert.
Dass dieser Zugang Früchte trägt, beweisen die in dieser Schriftenreihe publizierten Diplomarbeiten. Sie zeichnen sie sich nicht nur durch ihre überdurchschnittliche inhaltliche Qualität als Abschlussarbeit aus, sondern haben sich als Preisträger extern vergebener Auszeichnungen offiziell als anschlussfähig an die Scientific Community erwiesen.
Mit der Veröffentlichung dieser Arbeiten möchten wir bei den Autorinnen eine Fortführung ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit anregen und hoffen auf zahlreiche weitere Publikationen unserer Absolventinnen.
Sieglinde Martin
Instituts für Kommunikationsmanagement, Senatsleiterin, FHWien-Studiengänge der WKW
Vorwort der Autorin
Geschichten sind meiner Meinung nach hervorragend dafür geeignet, die Werte, für die eine bestimmte Marke steht, lebendig dazustellen und Mitarbeitern zu helfen, die oftmals abstrakt formulierten Markenattribute eines Unternehmens bildhaft zu kommunizieren. Doch vielleicht werden solche altbewährten "Mittagstisch - Geschichten" schon bald nicht mehr von Mund zu Mund, sondern über digitale Medien, wie z. B. Videopodcasts verbreitet?
Müsste man dafür nicht besonders solche Geschichten ausfindig machen, die Mitarbeitern wirklich selbst erlebt haben, und entsprechende, persönliche Erzählungen auf Video aufzeichnen?
Diese Überlegungen stelle ich mir seitdem ich bei meinem letzten Arbeitgeber erlebt habe, dass Marke dort hauptsächlich nach außen kommuniziert wurde - für meine Begriffe allerdings viel zu wenig nach innen vermittelt wurde. Fragen wie "Wofür stehen wir eigentlich?", "Kunde: Was ist das?" gingen vielen meiner ehemaligen Kolleginnen durch den Kopf und sie bekamen keine Antwort darauf.
In der Zeitung las ich dann eines Tages über Storytelling und besuchte kurz darauf den ersten europäischen Storytelling-Kongress. Ich war begeistert von den vielen Methoden des Storytellings, die es heute schon gibt und wie sie schon oft für Organisationen erfolgreich eingesetzt wurden.
Ende 2005 konnte man über I-Tunes erstmals Videopodcasts downloaden. Dieses Medium faszinierte mich deshalb, weil man damit relativ einfach gestaltete, "Homevideo" artige Videos problemlos ins Netz stellen konnte und mit einem Mouse-Click einer großen Menge an Personen seine individuelle Geschichte vermitteln könnte.
Dies brachte mich auf den Kern dieser Diplomarbeit: Geschichten über die Seele eines Unternehmens sollten über Video allen Mitarbeiterinnen zugänglich gemacht werden und somit innerhalb der Organisation ein lebendiges, konkretes Bild der - oftmals sonst nur abstrakt dargestellten - Markenwerte kreieren.
An dieser Stelle möchte ich ganz besonders meinem Seelenfreund und Partner Andy herzlichst danken, der mit mir diese Idee entwickelte, mir in langen Gesprächen half, die Idee zu entwickeln und mich stets ermutigte, meine Diplomarbeit zu diesem Thema zu schreiben.
Weiters möchte ich meiner Betreuerin, Frau Christina Leitner großen Dank für ihren Mut aussprechen, diesen Weg mit mir zu gehen und dafür, dass sie mich geleitet hat, die erste - noch etwas diffuse - Idee zu einer logisch argumentierten, wissenschaftlichen Arbeit auszuformulieren. Auch Frau Julia Michl und Frau Priska Bobolik möchte ich danken, dass sie mir geholfen haben, eine entsprechende qualitative Studie zu entwickeln.
Mein besonderer Dank gilt meinen Ex-Kollegen bei Austrian Airlines, die sich für das Drehen der Video-Stories bzw. deren Evaluierung zur Verfügung stellten, - ohne sie wäre diese Arbeit nicht zustande gekommen.
Außerdem möchte ich meiner Familie, meinen Freunden und Studienkolleginnen danken, weil sie mich im Laufe der letzten vier Jahren meines berufsbegleitenden Studiums immer wieder praktisch und moralisch unterstützt haben und mir großes Verständnis entgegen gebracht haben.
Last but not least möchte ich JC danken, der meine Inspiration für die vorliegende Arbeit ist, mir immer treu zur Seite steht, mich auferbaut, ermutigt und stärkt!