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Kurt Gilgen
Planungsmethodik in der kommunalen Raumplanung
Vom Praxisbeispiel zur Theorie
erschienen November 2006 200 Seiten, Zahlr. Abb., Paperback
vdf Hochschulverlag AG an der ETH Zürich | ISBN: 372813063x
| |  | 34.80 EUR |  | | |
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| VORWORT | öffnen |
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Vorwort Aufgaben können sehr unterschiedlich angegangen und gelöst werden. Vieles wird routinemässig erledigt, manches rezeptartig. Bei nicht alltäglichen Problemstellungen ist man oft genötigt, die Gedanken zu ordnen und über Lösungswege nachzudenken. Häufig handelt man aber dennoch intuitiv, spontan. Dass dabei dem Handeln in der Regel auch methodisches Vorgehen zugrunde liegt, mag kaum bewusst sein. Dies gilt auch hinsichtlich raumplanerischer Tätigkeiten. Raumplanung ist in dreierlei Hinsi...
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| KLAPPENTEXT | öffnen |
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In der Raumplanung werden unzählige Methoden und Techniken angewendet, häufig ganz selbstverständlich und ohne dass sich die Fachleute dessen immer bewusst sind. Das Lehrbuch "Planungsmethodik in der kommunalen Raumplanung" nimmt ein konkretes Planungsbeispiel - die Vorbereitung der Gemeindefusion im Michelsamt und die damit verbundenen planerischen Aufgaben - zum roten Faden durch die Theorie der Planungsmethodik. Es zeigt auf, wie die gebräuchlichsten Methoden und Techniken zweckmässig einges... [weiter lesen] |
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| INHALTSVERZEICHNIS | öffnen |
Inhaltsverzeichnis Vorwort. 5 ADas Beispiel Michelsamt, als roter Faden durch die Methodik der kommunalen Planung. ... 1 Einleitung, Überblick, Definitionen. 9 1.1 Aufgabe. 12 1.2 Methodik. 13 1.3 Methode. 13 1.4 Technik. 15 2 Systemtheorie: Wirklichkeit, System, Modell. 17 2.1 Definitionen. 19 2.2 Betrachtungsbereiche und Prozesse. 20 2.3 Systemorientierte Betrachtungsweise. 21 2.4 Ursachenorientierte Betrachtungsweise und Vernetzungsgrad. 22 3 Abläufe, Vorgehensmodelle. 23 3.1 Ablaufdiagramme. 24 3.2 Phasenmodell. 24 3.3 Problemlösungszyklus. 25 3.4 Alternative Lösungswege und das Überspringen von Arbeitsschritten. 26 3.5 Gliederung der Arbeitsschritte nach Akteurgruppen. 26 3.6 Vorgehensmodelle. 27 4 Ablaufplanung, Terminplanung. 29 4.1 Der Faktor Zeit. 30 4.2 Funktionen der Ablauf- und Terminplanung. 30 4.3 Voraussetzungen und Grundlagen. 30 4.4 Balkendiagramm. 31 4.5 Raum-Zeit-Diagramme (Weg- bzw. Strecken-Zeit-Diagramme).32 5 Informationen. 33 5.1 Vom Wesen der Information. 35 5.2 Informationsbeschaffung. 35 5.3 Das Interview als Beispiel für die Informationsbeschaffung. 36 5.4 Dokumentation, Aufbereitung und Auswertung der Informationen. 37 5.5 Arten von Informationsträgern. 38 5.6 Die Qualität der Information. 39 5.7 Mass der Information und Unvollständigkeit von Informationen. 39 6 Situationsanalyse. 41 6.1 Zweck der Situationsanalysen und Anforderungen. 45 6.2 Vergleichende Analyse. 46 6.3 Beziehungsmatrix. 48 6.4 Analyse von Strukturen und Zeitreihen. 50 6.5 Exkurs: Definitionen zur Bevölkerungsstruktur. 51 6.6 Regressionsanalyse. 52 7 Potentialanalyse, Eignungsanalyse. 55 7.1 Analysen aufgrund handlungsorientierter Ziele. 57 7.2 Beispiele von Eignungsanalysen. 57 7.3 Beispiel einer Standortanalyse. 59 7.4 Beispiel einer Potentialanalyse. 61 7.5 Beispiel einer Entwicklungsanalyse. 62 8 Genauigkeit und Fehlerfortpflanzung. 65 8.1 Ausloten der Genauigkeit durch Testen. 66 8.2 Der statistische Begriff der Genauigkeit. 66 8.3 Fehlerfortpflanzung. 67 9 Zukunftsaussagen: Übersicht. 69 9.1 Voraussagen und Zukunftsbilder. 70 9.2 Arten von Voraussagen. 70 9.3 Zukunftsbilder. 71 10 Trendextrapolationen, Prognosen. 73 10.1 Das grundsätzliche Dilemma bei Prognosen. 75 10.2 Mathematische Grundlagen. 75 10.3 Mathematische Modelle. 77 10.4 Weiterführende Modelle. 79 10.5 Zur praktischen Anwendung der Prognosen und zum Zeithorizont. 80 11 Perspektiven. 81 11.1 Beispiel 1: Kommunale Bevölkerungsperspektiven. 83 11.2 Beispiel 2: Perspektiven mit dem Gravitationsmodell. 86 12 Ziele, Szenarien, Leitbilder. 89 12.1 Zielbegriffe. 91 12.2 Operationale Ziele. 92 12.3 Zielkatalog und Zielhierarchie. 93 12.4 Ziele und Leitbilder. 94 12.5 Von Szenarien zum Leitbild. 94 12.6 Raumplanerische Leitbilder. 95 13 Entwicklung und Analyse von Lösungen. 97 13.1 Das Entwickeln von Lösungen. 98 13.2 Heuristik und Algorithmik. 98 13.3Überblick über kreative Techniken. 99 13.4 Beseitigung von Kreativitätskillern. 100 13.5 Brainstorming und Brainwriting. 100 13.6 Schöpferische Orientierung und Konfrontation. 101 13.7 Analyse von Lösungen. 102 13.8 Morphologische Methode. 103 14 Auswirkungen. 105 14.1 Erfüllung der Planungspflicht. 107 14.2 Wirkungsanalysen. 107 14.3 Kostenauswirkungen. 108 14.4 Kostenschätzungen und Kostenkennwerte. 109 15 Wahrscheinlichkeit und Risikoanalyse. 113 15.1 Gefahren und Risiken in der Raumplanung. 114 15.2 Ungewissheit und Wahrscheinlichkeit. 114 15.3 Risiko und Risikoanalyse. 116 15.4 Naturgefahren in der Nutzungsplanung. 117 15.5 Risikomanagement. 120 16 Irrtümer, Denkfehler, Umgang mit Fehlern. 121 16.1 Fehler und Irrtümer gehören zum Alltag. 122 16.2 Denkfehler und deren Ursachen. 122 16.3 Fehlverhalten beim Auftreten von Fehlern. 124 16.4 Beispiel: Der Stromausfall bei der SBB vom 22.6.2005.125 16.5 Des Planers Funktion im Umgang mit Fehlern. 126 17 Entscheidungstheorie. 127 17.1 Auswählen, Bewerten und Entscheiden. 128 17.2 Bewusstes und unbewusstes Entscheiden. 129 17.3 Elemente der Bewertung und Vorbereitung des Entscheidungsprozesses. 130 18 Entscheidungstechniken. 131 18.1 Entscheidungsbaum. 133 18.2 Gefährdungsbaum oder Risikoanalyse mit Entscheidungsbaum. 136 19 Bewertungstechniken. 139 19.1 Bewertung als Teil des Entscheidungsprozesses bei mehreren Varianten. 141 19.2 Argumentenbilanz-Methode. 141 19.3 Argumenten-Benotung. 141 19.4 Bewertungsmatrix. 142 19.5 Nutzwertanalyse. 142 19.6 Kosten-Wirksamkeitsanalyse. 147 19.7 Kosten-Nutzenrechnung, Wirtschaftlichkeitsrechnung. 148 20 Sensitivitätsanalyse, Sensitivitätsmodelle. 149 20.1 Die Unsicherheit bei Streuung individueller Bewertungen. 150 20.2 Die Abhängigkeit der Bewertung von Gewichtung und Benotungsmassstab. 150 20.3 Sensitivitätsmodelle für komplexe Systeme. 151 21 Netzplantechnik. 153 21.1 Definition und Darstellungsarten. 154 21.2 Berechnung der Zeitpunkte im Vorgangspfeil-Netzplan. 155 21.3 Berechnung der Zeitpunkte im Vorgangsknoten-Netzplan. 156 22 Projektmanagement. 159 22.1 Begriffe. 161 22.2 Funktionale Aspekte des Projektmanagements. 162 22.3 Projektorganisation. 164 BKomplexität und Unsicherheit. 167 23 Vom Wesen der Komplexität. 169 23.1 Ein Beispiel zur Einführung. 169 23.2 Die Eigenschaften der Komplexität. 174 24 Chaostheorie. 175 24.1 Chaostheorie in der Raumplanung?175 24.2 Das Endverhalten einfacher Systeme. 175 24.3Übergänge von Ordnung zum Chaos. 180 24.4 Bilder zum Endverhalten: Fraktale. 181 24.5 Selbstähnlichkeit. 185 25 Umgang mit Komplexität: Intuition und Strategien. 187 25.1 Intuition und Gefühl. 187 25.2 Umgang mit Unsicherheit. 188
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Stichwortverzeichnis A Abläufe 23 ff. Ablaufplanung 29 ff. Argumentenbilanz 141 f. Auftrag 10, 12, 161 f. Ausstattung 33, 110 B Balkendiagramm 31 f Bauzone 11, 18, 55 f. Benotung 141, 145, 150 Beurteilung 59, 94 Bevölkerungsstruktur 51 Bewertung 130, 127 ff., 139 ff., 150 Beziehungen 19 Beziehungsmatrix 48 f. Blackbox 21 Bottom-up 27 Brainstorming 100 f. C Chaostheorie 175 ff. D Delphi-Methode 71 Denkfehler 121 ff. Dokumentation 37 E Eignungsanalyse 55 ff. Entscheidungsbaum 133 ff. Entscheidungsbericht 163 Entscheidungssituation 40 Entscheidungstheorie 127 ff. Entwicklungsanalyse 62 ff. Erschliessung 58 Erwartungswert 135 f. Erwerbsquote 52 F Fehler 65 ff., 121 ff. Fehlerfortpflanzung 65 ff. Fortschrittsbericht 163 Fraktale 181 ff. Freizeiteinrichtungen 43 G Gauss 53, 66 Gauss'sche Glockenkurve 66 Geburtenrate 51 Geburtenüberschuss 52, 65, 69 Geburtenziffer 51, 81 ff. Gefährdungsbaum 136 ff. Gefahrenkarte 117 ff. Gegenstromprinzip 27 Genauigkeit 65 ff. Geoinformation 39 Gewicht, Gewichtung 130, 139 ff. Gleichgewicht 174, 176 Gravitationsmodell 79, 86 f. Grundversorgung 44 Grundzüge der räumlichen Entwicklung 72 H Heuristik 99 I Indikator 107 Information 33 ff. Infrastruktur 42, 110 ff. Interview 36 f. Intuition 187 f. K Komplexität 167 ff. Korrelationskoeffizient 53 Kosten-Nutzenrechnung 148 Kostenschätzung 109 ff. Kostenvoranschlag 12 Kosten-Wirksamkeit 147 f. Kreativität 13, 99, 101 Kriterienkatalog 59 Kriterium 144 f. L Leitbild 72, 89 ff., 153 Logistische Gleichung 77, 169, 177 ff. Lösungsfeld 20, 57 M Methode, Methodologie 13 Methodik 7, 13, 122 Mind-Map 15 f. Modell 122, 151 Morphologie 103 Morphologischer Kasten 103 f. N Netzplan 153 ff. Normalverteilung 66 Note 48, 139 ff., 145 Nutzwertanalyse 142 ff. O Offerte 12 Organisation 12, 159 f, 164 f. P Perspektive 70, 81 ff. Planungsmethodik 13 Planungspflicht 107 Potentialanalyse 55 ff. Problemlösung 25 f, 99 f., 162 Prognose 70, 73 - 80 Projekt 10, 69, 89, 159 ff. Projektmanagement 159 ff. Prophezeiung 70 f. R Raumplanung 114 f., 175 f. Raum-Zeit-Diagramm 32 f. Regressionsanalyse 52 f. Risikoanalyse 115 122, 136 ff. S Sättigungskurve 53, 169, 176 Schulwesen 42 Selbstähnlichkeit 185 f. Sensitivitätsanalyse 149 ff. Simulation 70 Situationsanalyse 41 ff., 45, 123 Standardabweichung 66 f. Standortanalyse 59 ff. Sterberate 51 Sterbeziffer 52 Strategie 72, 125, 187 ff. Struktur 19, 50 Synektik 101 System 17 ff., 151, 175 ff. Systemtheorie 17 - 22 Szenario 71 T Technik 15, 100, 131 f., 1392 f., 153 f. Terminplanung 29 ff. Top-down 27 Trendextrapolationen 73 ff. U Überlebenswahrscheinlichkeit 51 f Ungenauigkeit 67 Unsicherheit 167 ff. Unvollständigkeit 39 f. Utopie 71 V Verfahren 142, 165 Vision 10, 69, 71 Voraussage 70 ff. Vorgehensmodell 23 ff. W Wachstum, exponentielles 77 f. Wachstum, lineares 77 f. Wahrscheinlichkeit 113 ff. Wanderungssaldo 52, 65 Z Ziel 89 ff. Zielsuche 123 Zukunftsaussage 69 ff. Zukunftsbild 70 ff.
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