Autorenverzeichnis
JESS EDWARDS , born 1967. Senior Lecturer in English Literature at Manchester Metropolitan University. Researches the relationship between literature and geography in the seventeenth and eighteenth centuries.
PHILIPPE FORÊT , geb. 1957. Studium der Sinologie und Geographie in Paris, Chicago, Beijing und Tokyo. Universität Chicago PhD (1992). Professur an den Universitäten Texas (Austin) und Oklahoma bis 2002. Forscher am Institut für Kartographie der ETH Zürich. Bücher und Artikel zur Landschaftsarchitektur in China, zur Stadtgeschichte der kolonialen Periode (Hong-Kong, Macau, Seoul, Mukden), sowie zur Geschichte der modernen Geographie und Kartographie in Asien. Aktuelles Forschungsgebiet sind die wissenschaftlichen Expeditionen der 1920er und 1930er Jahre nach Tibet, Ost-Türkestan (Xinjiang) und in die Mongolei.
MICHAEL GAMPER , geb. 1967. Studium der Germanistik, Allgemeinen Geschichte und Volksliteratur in Zürich und Wien. Zur Zeit Alexander von Humboldt-Stipendiat am Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2005 Privatdozent für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Zürich. Forschungsschwerpunkte: Gartenästhetik im 18. Jh.; ästhetischer Paradigmenwechsel um 1800; Masse und andere Kollektivphänomene; historische Stadtlektüre; Sport und Literatur; ästhetische Wahrnehmung und ihre textuelle Repräsentation; Literatur und Wissenschaft.
YLVA GASSER , geb. 1968, Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Politischen Wissenschaften; freischaffende Kunsthistorikerin mit Forschungsschwerpunkt Rezeption fremder Kulturen, Exotismus. Doktorarbeit zum Thema der Darstellung der indigenen Bevölkerung Amerikas in der bildenden Kunst Europas.
JÜRG GLAUSER , geb. 1951. Ordinarius für Nordische Philologie an den Universitäten Basel und Zürich. Hauptforschungsgebiete: Skandinavische Literaturen des Mittelalters und der frühen Neuzeit, Rhetorik, Fach- und Wissenschaftsgeschichte. Mitherausgeber der Buchreihe »Beiträge zur Nordischen Philologie«. Neuere Buchpublikationen: Skandinavische Literaturen der frühen Neuzeit (Hg. zus. mit Barbara Sabel), Tübingen 2002; Germanentum im >Fin de Siècle*. Wissenschqftsgeschichtliche Studien zum Werk Andreas Heuslers (Hg. zus. mit Julia Zernack), Basel 2005; Skandinavische Literaturgeschichte (Hg.), Stuttgart 2006.
HOLM GRAESSNER , geb. 1969. Studium der Kybernetik, Medizintechnik, Germanistik und Philosophie. Dissertationsprojekt zu Merkwürdigkeiten und Masse. Tabellen und Territorialkarten. Reise zu den statistischen Daten um 1800 (eingereicht 2005). Wissenschaftsmanager an der Universität Tübingen.
THIERRY GREUB , geb. 1970. Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie an der Universität Basel, ebenda Assistent für Neuere Kunstgeschichte, jetzt Stellvertretender Direktor im Art Centre Basel. Promotion und diverse Publikationen zu Johannes Vermeer. Forschungsschwerpunkte bilden das holländische 17. Jahrhundert, die Zeit um 1500 (Schnitzaltäre) und Kunsttheorie.
CORNELIA HERBERICHS , geb. 1971. Studium der Germanistik und Anglistik in München, 2000-2005 Assistentin für Ältere deutsche Literatur an der Universität Zürich, seit Oktober 2005 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Nationalen Forschungsschwerpunkt (NFS) »Medienwandel - Medienwechsel - Medienwissen. Historische Perspektiven« am Deutschen Seminar der Universität Zürich. Promotion zu Herbort von Fritzlar.
CARL JUNG , geb. 1971. Studium der Allgemeinen Geschichte, der Volkswirtschaftslehre und der Neueren nordischen Philologie an den Universitäten Zürich, Lausanne und Stockholm. Promotion zum Thema Kaross und Kimon >Hottentotten< und Japaner im Spiegel des Reiseberichte von Carl Feter Thunberg (1743-1828).
CHRISTIAN KIENING , geb. 1962. Ordinarius für deutsche Literaturwissenschaft (von den Anfängen bis 1700) an der Universität Zürich und Direktor des nationalen Forschungsschwerpunkts »Medienwandel - Medienwechsel - Medienwissen. Historische Perspektiven«. Mitherausgeber der Buchreihe »Historische Semantik« und der »Deutschen Vierteljahrsschrift fürLiteraturwissenschaft und Geistesgeschichte«. Zuletzt erschienene Bücher: Das andere Selbst, München 2003; Zwischen Körper und Schrift, Frankfurt a.M. 2003;Das wilde Subjekt, Göttingen 2006; Mittelalter im Film, Berlin/New York 2006.
HARTMUT KUGLER , geb. 1944. Professor für Germanistische Mediävistik an der Universität Erlangen. Hauptarbeitsgebiete: Literatur des Spätmittelalters (Meistersang, Literatur und Stadtkultur) ; Dichtung und Geographie; Imago mundi-Literatur; Chronistik; Text-Bild-Beziehungen; literarischer Kulturtransfer. Zahlreiche Veröffentlichungen in den genannten Arbeitsgebieten.
URSULA KUNDERT , geb. 1970. Studium der Germanistik, der Politikwissenschaft, des Volker- und Europarechts an den Universitäten Zürich und Granada. Promotion 2002 an der Universität Zürich mit einer Arbeit über Konfliktverläufe. Normen der Geschlechterbeziehungen in Texten des 17. Jahrhunderts. Seit 2003 Juniorprofessorin für Deutsche Literatur des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit an der Universität Kiel. Arbeiten zu Friedenskonzepten, zur Fiktionalität und zur Normativität; aktuelles Forschungsprojekt zum mittelhochdeutschen Leich.
CHRISTINA LJUNGBERG studierte in Lund and Zürich, wo sie 1998 mit der Dissertation To Join, to Fit and to Make: The Creative Craft of Margaret Atwood's Fiction promovierte. Sie unterrichtet Englische Literatur an der Universität Zürich. Zahlreiche Veröffentlichungen u.a. zu Karten in der Literatur sowie zur Interaktion zwischen verbaler und visueller Repräsentation.
TANJA MICHALSKY , geb. 1964. Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Germanistik. Hochschuldozentin für Kunstgeschichte in Frankfurt a.M. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Sepulkralplastik in Mittelalter und Früher Neuzeit, sowie zu niederländischer Landschaftsmalerei. Grundlegende Themen sind das Verhältnis von medialer Repräsentation zum Selbstverständnis sozialer Gruppen und der epistemologische Hintergrund kollektiver Imagination.
FLORIAN MITTENHUBER , geb. 1972. Studium der Klassischen Philologie an der Universität Bern; Mitarbeiter an der Ptolemaios-Forschungsstelle in Bern. Promotion (2004) über das Verhältnis von Text und Karten bei Ptolemaios. Hauptarbeitsgebiete: antike Geo- und Kartographie und deren Rezeption, Fehleranalysen zur Überlieferung numerischer Daten, Umsetzungsprobleme von Texten in Karten (verschiedene Veröffentlichungen zu diesen Themen).
THOMAS MOHNIKE, geb. 1974. Studium der Skandinavistik und Germanistik. Wissenschaftlicher Angestellter an der Universität Freiburg i.Br. Projektkoordinator des »Kompetenznetzwerks Skandinavistik«. Veröffentlichungen zur schwedischen Literatur der Gegenwart und des Barock.
MARINA MÜNKLER , geb. 1960, Studium der Germanistik, Philosophie und Theaterwissenschaften, Promotion 1997, seit Oktober 2000 wissenschaftliche Assistentin am Institut für deutsche Literatur der Humboldt Universität zu Berlin. Forschungsschwerpunkte: Reiseberichte, Erfahrung des Fremden, Prosaroman der frühen Neuzeit, Faustbücher. Buchveröffentlichungen: Erfahrung des Fremden, Berlin 2000; Marco Polo, München 1998; Lexikon der Renaissance (zus. mit Herfried Münkler), München 2000.
WINFRIED NÖTH , geb. 1944. Professor für Anglistik-Linguistik und Semiotik an der Universität Kassel sowie Gastprofessor der Katholischen Universität Säo Paulo (Kommunikationswissenschaft und Semiotik). Forschungsschwerpunkte und neuere Buchveröffentlichungen: Handbuch der Semiotik (2000), Landkarten als synoptisches Medium (1998), Medientheorie und die digitalen Medien (1998), Semiotics of Nature (2001), The Crisis of Representation (2003), Imogen: Comunicacion, semiotica y medias (2003), Comunicacäo e semiotica (2004).
NATALIE SCHWEIZER , geb. 1972. Studium der Germanistik, Geschichte und Internationalen Beziehungen in Basel, München, Zürich und Genf. Doktorandin am Genfer Hochschulinstitut für internationale Studien (Institut universitaire de hautes études internationales) in Genf und Consultant für NGOs und das UNO Hochkommissariat für Menschenrechte. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte im Bereich Minderheiten und indigene Völker.
MARIA SNYDER , geb. 1969. Studium der Tanzgeschichte und Germanistik, Dozentin für Deutsch als Fremdsprache und Neuere deutsche Literatur an der Loyola Universität Chicago; auch tätig als Übersetzerin von deutscher Gegenwartsliteratur. Hauptarbeitsgebiete: literarische Darstellungen von Krieg und Landschaft in der frühen Neuzeit und Weimarer Klassik, Reiseliteratur, Text und Bild, Thomas Bernhard.