Malakhovs Dornröschen
Seitensprünge mit dem Staatsballett Berlin
Herausgegeben von Frank Sistenich und Christiane Theobald
Fotos von Monika Rittershaus
Texte deutsch/englisch
Nurejew nannte "Dornröschen" das "Ballett der Ballette". Im Herbst 2005 hat Vladimir Malakhov es für sein Ensemble, das Staatsballett Berlin, in einer opulenten Neuinszenierung choreographiert. Der Jahrhunderttänzer als Intendant und das größte und bedeutendste Ballettensemble Deutschlands erarbeiteten zusammen eine Aufführung, die Tanzgeschichte schreiben wird. Ein Glücksfall für Berlin, ein Glücksfall für das Ballett weltweit.
Die Fotografin Monika Rittershaus lässt uns nun in einem einmaligen Bildband teilnehmen an der Entstehung dieser Produktion: Sie zeigt Malakhov in seiner außergewöhnlichen Doppelrolle als Intendant und ersten Solisten. Sie dokumentiert die Arbeit der ganzen Compagnie, zwischen sehr privaten Eindrücken und glamouröser Ballettfotografie. Und sie zeigt uns eine zeitgemäße Neu-Interpretation eines der großen Repertoirestücke des Klassischen Balletts in bezwingenden Bildern. Ergänzt wird dieser Foto-Essay durch kommentierende Texte von Christiane Theobald und Frank Sistenich.
"Ich freue mich sehr, Ihnen das erste Compagniebuch des Staatsballetts Berlin präsentieren zu dürfen. In den ersten zwei Spielzeiten, durch die das Staatsballett Berlin - unter dem Dach der Stiftung Oper in Berlin - getanzt ist, hat sich viel ereignet.
Was mich besonders freut, ist die Tatsache, dass die Tänzerinnen und Tänzer tatsächlich zu einem großen Ensemble zusammengewachsen sind. Zunächst noch zusammengewürfelt aus den Ensembles der drei Opernhäuser Berlins und den Tänzern aus aller Welt, die mitunter weite Wege auf sich nahmen, um bei uns vorzutanzen, geben sie dem Staatsballett Berlin gemeinsam das Gesicht, sie arbeiten mit- und füreinander und haben das Staatsballett Berlin auf Weltklasse-Niveau gebracht.
In diesem Buch lassen wir nun das gesamte Repertoire der letzten beiden Spielzeiten Revue passieren, wir erinnern uns an die Ereignisse der vergangenen beiden Spielzeiten, an unsere illustren Gäste, an die Premieren, an Wiederaufnahmen und den ganz alltäglichen Spielbetrieb des Repertoires."
Aus dem Grußwort von Vladimir Malakhov