Vorwort
Dieses Buch verdankt seine Entstehung der Unzufriedenheit und einem Rätsel. Die Unzufriedenheit bezieht sich auf das öffentliche Bild der Wissenschaften und auf vieles, was in den Medien, aber auch von Akademikern wie beispielsweise Philosophen und Soziologen über die Wissenschaft geschrieben wird. Das Rätsel lautet: Warum wird die Natur der Wissenschaft so oft mißverstanden, und warum haben Nichtwissenschaftler so große Schwierigkeiten damit, wissenschaftliche Ideen zu verstehen? Dieses fehlende Verständnis scheint mit einer gewissen Angst und sogar Feindschaft gegenüber der Wissenschaft verbunden zu sein.
Ich habe deshalb versucht, die Wissenschaft in einem anderen Licht erscheinen zu lassen - in der Hoffnung, daß dies einige der Probleme lösen wird. Indem ich mich mit einem so umfassenden Thema wie der Natur der Wissenschaft beschäftige, habe ich unvermeidlich mit vielen Gebieten Kontakt, in denen ich nicht ausgebildet bin, etwa der Philosophie, der Psychologie oder der Geschichte. Von Berufs wegen bin ich Biologe und forsche im Bereich der Embryologie. Mein Ansatz kann daher am besten als ein naturgeschichtlicher charakterisiert werden, und ich habe aus diesem Grund bei vielen Menschen Rat gesucht. Manche erwähne ich in der untenstehenden Danksagung. Doch möchte ich auch allen anderen danken, die mir geholfen haben. Ich bin zudem der Warwick-University zu Dank verpflichtet, die mich 1990 zu der Radcliffe-Vorlesung über "Wissenschaft - eine unnatürliche Geschichte" eingeladen hat, womit die Grundlage für dieses Buch gelegt wurde.
Ich danke Percy Cohen, Stephen Cang, Patricia Farrar, Christopher Gardner, Jonathan Glover, Mary und Jack Herberg, Judy Hicklin, Frank James, Jonckheere, Roger Jowell, Michael Kidron, Roland Littlewood, Lauro Martines, Arthur Miller, Timothy McDermott und Mary Tuck.
Maureen Maloney gilt mein besonderer Dank für die Erstellung des Manuskripts. Ich danke außerdem meinen Lektoren Bob Davenport und, vor allem, Susanne McDadd.