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Wolfgang Hinte
Non-direktive Pädagogik
Eine Einführung in Grundlagen und Praxis des selbstbestimmten Lernens
erschienen Januar 1990 215 Seiten, Mit Abb., Paperback
Deutscher Universitätsvlg | ISBN: 3824440725
| |  | 49.95 EUR |  | | |
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| VORWORT | öffnen |
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Vorwort Das abgelaufene Jahr hieß offiziell das Jahr des Kindes. Wohl nicht zufällig rückten in diesem Jahr besonders die Probleme des Kindes in den Vordergrund des öffentlichen Interesses. Erfreuliches wurde selten berichtet. Ein Thema rückte besonders in den Blickpunkt von Pädagogen und Eltern: Angst, Schulangst der Kinder. Es hat den Anschein, als ob der oft angedrohte Ernst des Lebens unsere Kinder schon längst erfaßt hat, noch bevor sie überhaupt eine Chance hatten, kindlich, naiv, hoffnu...
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| KLAPPENTEXT | öffnen |
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Vor dem Hintergrund der humanistischen Psychologie und der interaktionistischen Soziologie entwickelt Wolfgang Hinte ein Konzept pädagogischer Arbeit, dessen zentrales Anliegen darin besteht, Lernprozesse im institutionellen und außerschulischen Bereich von erzieherischer Lenkung und Vereinnahmung zu befreien. Das Buch wendet sich an Leser, die aus beruflichem oder/und privatem Interesse über Pädagogik nachdenken und sich mit einem Ansatz pädagogischer Arbeit beschäftigen wollen, der selbstbes... [weiter lesen] |
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| INHALTSVERZEICHNIS | öffnen |
Inhalt Vorwort (Heinz Abels).9 Einleitung. 13 1.Zur Situation wissenschaftlicher Praxis. 15 1.1 Die Eigendynamik des wissenschaftlichen Überbaus. 16 1.2 Fachjargon und Insider-Sprache. 19 1.3 Analytische Verfahren, Theorie-Praxis-Debatte und das Problem der Methodologie. 2... 1.4 Engagement, Emotionen und Verantwortung von Wissenschaftlern. 26 2.Der Symbolische Interaktionismus. 30 2.1 Grundgedanken interaktionistischer Theorie und ihr kritisches Potential. 30 2.2 Kritik am Symbolischen Interaktionismus. 37 2.3 Handlungsforschung als sinnvolle Konsequenz interaktionistischer Theorieansätze. ... 3.Humanistische Psychologie. 48 3.1 Grundpostulate der Humanistischen Psychologie. 49 3.1.1 Das optimistische Menschenbild. 49 3.1.2 Brachliegende Kräfte im Menschen und gesellschaftliche Zwänge. 52 3.1.3 Ganzheitliche Sicht des Menschen. 55 3.1.4 Vorsicht mit Kategorisierungen!58 3.1.5 Zentraler Stellenwert der Interaktion im Hier und Jetzt. 61 3.1.6 Authentizität des Therapeuten. 63 3.1.7 Das Wissenschaftsverständnis der Humanistischen Psychologie. 66 3.2 Die Humanistische Psychologie in der BRD. 69 4.Zur Theorie einer non-direktiven Pädagogik. 74 4.1 Zur gesellschaftlichen Situation in der BRD. 74 4.2 Lernen auf dem Hintergrund einer sich ständig wandelnden Gesellschaft. 78 4.3 Traditionelle Erziehungswissenschaft und ihre Konsequenzen. 80 4.4 Antipädagogik - ein polemischer Entwurf einer Welt ohne Erziehung. 88 4.5 Grundlagen des Konzepts einer non-direktiven Pädagogik. 91 4.6 Das Dilemma der Lernziele. 98 4.7 Damit keine Mißverständnisse entstehen. 103 5.Zur Praxis selbstbestimmter Lernprozesse. 106 5.1 Wichtige Elemente freien Lernens. 107 5.1.1 Gruppe als stabilisierender Faktor. 107 5.1.2 Selbstbestimmung der Lernenden. 110 5.1.3 Motivation: Betroffenheit. 114 5.1.4 Identität von Lern- und Handlungsraum: Lernen durch Erfahrung. 122 5.1.5 Lernen und Gefühle. 127 5.1.6 Verschiedene Stadien im Prozeß freien Lernens. 131 5.1.7 Die Reaktion von Institutionen. 140 5.2 Zur Rolle des Pädagogen. 143 5.2.1 Die gängige Vorstellung: der Pädagoge als Technologe. 143 5.2.2 Der Pädagoge als Fragender und Lernender. 147 5.2.3 Die Ausbildung des Pädagogen: Lernen über sich selbst und über das künftige Arb... 5.2.4 Authentizität im Lernprozeß, oder: Was macht der Pädagoge mit eigenen Gefühlen?... 5.2.5 Der Wertehintergrund des Pädagogen. 159 5.2.6 Manipulation im Lernprozeß.161 5.2.7 Konkrete Aufgaben des Pädagogen. 167 5.2.8"Falsches" und "richtiges" Verhalten. 169 6.Ergebnisse und gesellschaftlicher Stellenwert selbstbestimmter Lernprozesse. 173 6.1 Die integrierte Persönlichkeit. 173 6.2 Selbstverwirklichung. 175 6.3 Politische Relevanz freien Lernens. 178 7.Situationen in der Praxis non-direktiver Pädagogik. 182 7.1 Bürgerversammlung: über die Katharsis zur Gruppenbildung. 183 7.2 Schule: nicht nur "lehren" (W. Dorsch).187 7.3 Wohnsiedlung: lernen durch gemeinsames Tun. 189 7.4 Hochschule: "Ich habe gemerkt, wie behäbig ich geworden bin.".194 7.5 Sozialer Brennpunkt: aller Anfang ist schwer. 198 7.6 Schule: miteinander reden und gemeinsam die Routine aufbrechen. 200 Schlußbemerkung. 206 Literaturverzeichnis. 208
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