Vorwort
Zum Beginn und zum Abschluss der Menschenweihehandlung werden während der Festeszeiten Gebete gesprochen, die etwas von der Besonderheit der jeweiligen Festeszeit im Jahreslauf in oft sehr überraschender Weise zum Ausdruck bringen.
Es sind die >Episteln< -Advents-Epistel, Oster-Epistel usw. -, auch >Zeitengebete< genannt. Ihnen sollen die Betrachtungen dieses Buches gewidmet sein.
Dabei muss ich den Leser um Verständnis bitten, dass ich die Wortlaute der Episteln in diesem Buche nicht im Ganzen abdrucke, sie aber doch so zu besprechen versuche, dass eine Anregung entsteht, sie vertieft im Erleben der Weihehandlung zu hören und zu verstehen.
Ich stelle mir vor, dass dieses Büchlein für manchen Leser ein Begleiter durch das Jahr werden könnte, der immer zu Beginn einer neuem Festeszeit zurate gezogen wird, um sich in die Wortlaute der Fest-Episteln einzuhören und einzuleben.
Dabei möchte ich nicht den Anspruch erheben, mit den Deutungen, die ich versuche, etwas anderes als Anregungen zu geben, sich in die Wortlaute hineinzufinden; nirgends ist, was ich zu sagen versuche, so gemeint, als wären nicht auch ganz andere Deutungen möglich.