Ein Lehrbuch - Vorwort
In der englischen Sprache heißen Lehrbücher "textbooks". Was etwas entspannter klingt als die so belehrend einherschreitende deutsche Benennung - und was passender ist für dieses Buch.
Denn die Autorinnen und der Autor schmähen (übrigens auch in der Gestaltung) darin jede Doktrin und festgefahrene Lehrmeinung und versuchen, mit diesem Buch eher zu berichten und dazu anzuregen, sich intensiver mit Design-Forschung und mit Design-Theorie auseinanderzusetzen.
Also bietet dieses Buch Anregungen, wichtige grundlegende Intentionen und Gedanken und auch Einblicke in theoretische Streitigkeiten an, sich selber vorzubereiten auf ein Studium im Kontext von Design-Forschung und Design-Theorie und dieses Studium kritisch wahrzunehmen. Aber: Ein Buch realisiert sich erst in dessen Lektüre, wird wirklich in den Köpfen und Handlungen der Leserinnen und Leser. Also appelliert es an Ihre produktive Rezeption. Unsererseits folgt nun noch der sehr ernsthafte Dank, denn ein Buch braucht immer viele Menschen, damit es erscheinen kann. Als Wir danken unserem vorzüglichen Lektor, nämlich Diethard Sawicki, der stets beratend geholfen hat; sodann dem Designer Boris Brumnjak, der die Gestaltung so präzise und mitdenkend umgesetzt hat. Der "Apparat" am Schluss wurde von Pina Dietsche sehr kompetent erarbeitet und dann mit uns diskutiert. Schließlich danken wir Susanne Dickel und Sybille Petrausch für viel praktische Hilfe und Geduld - und den (inzwischen teilweise ehemaligen) Studentinnen und Studenten der "Köln International School of Design", deren Arbeiten wir beispielhaft zitieren durften.
Ganz am Schluss dieses Anfangs: Sollten Leserinnen und Leser des Buches gravierende Einwände oder Fragen haben, sind wir gern bereit, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Uta Brandes
Michael Erhoff
Nadine Schemmann