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Stefan Klar
Mensch und Arbeit
Die systematische Entwicklung eines Konzepts der Arbeit aus der Philosophie Immanuel Kants
erschienen Mai 2006
250 Seiten, Paperback
Verlag Königshausen & Neumann | ISBN: 3826032152
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VORWORT |  öffnen
VORWORT Die vorliegende Arbeit stellt die leicht veränderte Fassung meiner Dissertation dar, die im Wintersemester 2004/05 von der Philosophischen Fakultät I (Philosophie und Kunstwissenschaften) der Universität Regensburg angenommen wurde. Bedanken möchte ich mich an erster Stelle bei meinen langjährigen Kollegen PD Dr. Günter Fröhlich, Dr. Stephan Grotz, Dr. Andrés Quero-Sánchez und Stefan Schick. Sie haben Teile des ursprünglichen Manuskripts gelesen und mir nicht selten neue Denkwege mit ih... [weiter lesen]
KLAPPENTEXT |  öffnen
Das entwickelte Konzept der Arbeit ergibt nach anthropologischer, theoretischer, ästhetischer und praktischer Fragestellung ein neues Verständnis von Arbeit: Der Mensch, der sich nach Kant aus seiner Unmündigkeit herausarbeiten soll, hat die Pflicht, sich wider die passive Bequemlichkeit aktiv zu bemühen, um sich so im Zeichen der Freiheit zu bewegen. Welche Formen diese aktiven Bewegungen annehmen können, wird ebenso anhand der Primärtexte gezeigt, wie der Nachweis jenes Arbeitskonzeptes aus t... [weiter lesen]
INHALTSVERZEICHNIS |  öffnen
INHALT
Vorwort 5
Abkürzungsverzeichnis 13
Einleitung 15
Abschnitt I:Grundkonzept humaner Arbeit bei Kant 26
1.Die Arbeit aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit heraus 28
1.1 Merkmale dieser Arbeit aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit heraus 29
1.2Öffentliche Arbeit und Privatgebrauch der Vernunft 33
1.3 Politik als mögliches äußeres Hindernis für die öffentliche Arbeit 37
1.4 Die Arbeit Friedrichs des Großen 41
2.Die Methodik zur Erfassung des Leistungsgefüges von Arbeit 44
2.1 Die Leistungsform der Arbeit aus der Unmündigkeit heraus 45
2.1.1 Das Subjekt der Arbeit 45
2.1.2 Die Modi von Arbeit 46
2.1.3 Das Objekt der Arbeit 48
2.2 Der Leistungsanspruch der Arbeit aus der Unmündigkeit heraus 48
2.3 Schwierigkeiten einer methodischen Leistungsanalyse des Arbeitskonzeptes 52
3.Arbeit als basal humane aktive Leistung - anthropologische Bestimmungen 53
3.1 Arbeit als besonderes Leistungsvermögen 54
3.1.1 Einführung in die pragmatisch anthropologische Perspektive 55
3.1.2 Aktivität als pragmatisches Leistungskonzept der Arbeit 58
3.2 Die drei Gemütsvermögen als Grund aller menschlichen Fähigkeiten 61
3.2.1 Vorn Erkenntnisvermögen 61
3.2.1.1 Menschsein und Menschwerdung 63
3.2.1.2 Erziehung zur Arbeit 66
3.2.1.3 Fehlleistungen im Urteilen: drei Formen von Egoismus 70
3.2.1.4 Die innere spontane Handlung 74
3.2.1.5 Die Aktivität der Verstandesleistung 76
3.2.1.6 Die Sinnlichkeit als Vermögen der Nicht-Arbeit: Passivität 79
3.2.1.7 Arbeit der Rationalität aus anthropologischer Sicht 82
3.2.2 Vom Gefühl der Lust und Unlust 83
3.2.2.1 Arbeit und Vergnügen 84
3.2.2.2 Negative und positive Schmerzen zur Leistungsmotivation 89
3.2.2.3 Arbeit und Zufriedenheit 90
3.2.2.4 Arbeit, Kultur und Wissenschaft 91
3.2.2.5 Arbeit als Erwerbstätigkeit und der Verdienst 94
3.2.2.6 Vom Gefühl für das Schöne 95
3.2.3 Vom Begehrungsvermögen 97
3.2.3.1 Die Leistung des Begehrens als Arbeitsleistung 97
3.2.3.2 Das "Prinzip Arbeit" als Grundlage jeder äußeren Handlung 100
3.2.3.3 Spiel und Ruhe als Gegenkonzepte von Arbeit 101
4.Ergebnisse der anthropologischen Betrachtungen 102
4.1 Das Grundkonzept von Arbeit: der Ausgang aus der Unmündigkeit 103
4.2 Leistungsbegrifflichkeiten und Arbeit 104
Abschnitt II:Arbeit des Erkennens 109
1.Die Ortsbestimmung von Innen-Arbeit im Gemüt 113
1.1"Innen-Arbeit" im gesamten Erkenntnisprozess 113
1.2 Die duale Struktur des Erkenntnisprozesses 114
1.3Über eine mögliche Ableitung von Innen-Arbeit aus dem Gemüt 117
2.Die Leistung der Sinnlichkeit als "Nicht-Arbeit"120
2.1 Die Passivität der Sinnlichkeit 120
2.2Über eine mögliche Aktivität der Sinnlichkeit 121
3.Der Leistungsumfang und die Grenzen von Innen-Arbeit 124
3.1 Die transzendentale Logik als Arbeitsmethode 124
3.2 Der Leistungsumfang von Innen-Arbeit: Einheit und Ordnung 127
3.2.1 Eine Synthesis als Innen-Arbeit: die reine innere Handlung 129
3.2.1.1 Die produktive Einbildungskraft im Leistungsgefüge der inneren Handlung 130
3.2.1.2 Die Ordnungsleistung des Verstandes: Kategorien 132
3.2.1.3 Das Leistungsprofil von Innen-Arbeit 134
3.2.2 Selbsttätigkeit, oder: Die Tätigkeit zum Selbst 136
3.2.2.1 Die Spontaneität des "Ich denke" - transzendentale Einheit des Selbstbewussts...
3.2.2.2Über die Möglichkeit einer Steigerbarkeit von Innen-Arbeit 140
3.2.3 Der Schematismus als systematisches Grundproblem der Ordnungsleistung des Verst...
3.2.4 Die Insel-Metapher: das Land der Arbeit 143
3.3 Grenzen der Innen-Arbeit und Arbeit des Scheins 147
3.3.1 Die Vernunft als Ursprung des transzendentalen Scheins 148
3.3.2 Die Einheitsleistung der Vernunft und die "Arbeit des Scheins"151
4.Kritik zur Begrenztheit des Begriffs der Innen-Arbeit des Verstandes 155
Abschnitt III:Arbeit und Ästhetik 159
1.Zur Beurteilung von Schönem und Nicht-Schönem 161
2.Zwei Momente des Geschmacksurteils: zwei Momente der Arbeit?165
2.1 Das interessenlose Wohlgefallen beim Geschmacksurteil 166
2.1.1 Die Interesselosigkeit beim Geschmacksurteil 167
2.1.2 Schöne Arbeit und schönes Arbeiten - das Schöne und das Angenehme 169
2.1.3 Bessere und schlechtere Arbeit 170
2.1.4 Die Kontemplativität des Geschmacksurteils 172
2.2 Das Spielkonzept 173
2.2.1 Die begrifflose Allgemeinheit des Schönen 174
2.2.2 Der Ausdruck des Spiels zur Legitimation der Allgemeinheit eines Gefühlsurteils...
2.2.2.1 Die Freiheit des Fühlens 175
2.2.2.2 Der Grund der Allgemeinheit als passives und subjektives Gefühl 177
2.3 Die freie Gunst als Nicht-Arbeit 179
3.Der Gegenstand des Schönen als Produkt von Arbeit und als Produkt "Arbeit"182
3.1 Eine Arbeitstheorie entwickelt aus dem Verhältnis von Kunst zur Natur, Wissenscha...
3.1.1 Kunst und Natur 183
3.1.2 Kunst und Wissenschaft 185
3.1.3 Kunst und Handwerk 186
3.2 Operative Nachweise zur Bestätigung einer solchen Arbeitstheorie 188
3.2.1 Die Arbeit des Genies: nicht bloß Geschicklichkeit, sondern Talent 188
3.2.2 Der Geist als Prinzip genialer Arbeit?193
4.Die Urteilskraft als Leistung des Selbstdenkens 194
Abschnitt IV:Arbeit und praktisches Handeln 198
1.Die innere Handlung der praktischen Vernunft 201
1.1 Der "gute" Wille 201
1.2 Die innere spontane Handlung des Willens mithin der praktischen Vernunft 204
2.Arbeit als äußere Handlung 209
2.1 Der moralische Wert einer Handlung und eines Handelnden 209
2.2 Der Wille als höchstes moralisches Gut: Glückseligkeit als bloß hinreichender Gru...
2.3 Das Problem der sittlichen Bewertung von äußeren Handlungen und Erwerbsarbeit 217
3.Kritik an einer "Arbeit des Willens"220
4.Das "Prinzip der Arbeit" als Gesetzlichkeit einer guten Handlung 222
4.1 Merkmal der Beschwerlichkeit einer guten Handlung 223
4.2 Inneres Prinzip der Arbeit im Verhältnis zu Außen 224
4.3 Aus Pflicht handeln: eine Arbeit zum Guten 227
5.Der kategorische Imperativ und das Prinzip der Arbeit 231
5.1 Die Deduktion der Pflichten und des Prinzips der Arbeit aus dem kategorischen Imp...
5.2 Das Bild des Menschen als arbeitende Person 235
Schluss 237
Literaturverzeichnis 243
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