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Melissa de Bruyker
Das resonante Schweigen
Die Rhetorik der erzählten Welt in Kafkas "Der Verschollene", Schnitzlers "Therese" und Walsers "Räuber-Roman"
erschienen Dezember 2007 380 Seiten, Paperback
Verlag Königshausen & Neumann | ISBN: 3826036891
| |  | 49.80 EUR |  | | |
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VORBEMERKUNGDie vorliegende Arbeit, die im Rahmen eines Forschungsprojekts des Fachbereichs Deutsch (Literatur) der Universität Gent (Belgien) entstanden ist, wurde 2006 als Dissertation angenommen. Für den Druck wurde der Text überarbeitet und gekürzt. Besonders herzlich möchte ich meinem Doktorvater, Prof. Dr. Benjamin Biebuyck, danken, der mir während der Entstehungszeit dieser Arbeit mit uneingeschränkter Anteilnahme zur Seite stand. Seine Ratschläge, kritischen Bemerkungen und Fragen haben ...
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| KLAPPENTEXT | öffnen |
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In der Literatur der Klassischen Moderne ist das Schweigen nicht nur ein Thema, es ist auch eine narrative Strategie. In dieser Studie wird das Schweigen daher als ein Phänomen zwischen Sprache und Darstellung beschrieben. In Franz Kafkas Der Verschollene, Arthur Schnitzlers Therese und Robert Walsers Räuber-Roman beeinflusst das Schweigen gezielt Darstellungen im Erzähldiskurs, es zeitigt Folgen für die Weise, in der der Leser sich die Textwelt vorstellt, und es kommt zudem - und dies bildet da... [weiter lesen] |
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| INHALTSVERZEICHNIS | öffnen |
INHALT VORBEMERKUNG 5 INHALT 6 AUFTAKT 10 TEIL I THEORETISCHE EINFÜHRUNG 16 SCHWEIGEN, MODERNE, GEWALT 17 1 Einführung 17 2 Sprechen und Schweigen 17 2.1 Kontext und Kotext 17 2.2 Simultaneisierung von Sprechen und Schweigen 19 2.3 Typographie 19 3 Das Schweigen in der Klassischen Moderne 20 4 Theorien zur Gewalt 22 4.1 Einführung 22 4.2 Allgemeiner Überblick: Gewalt und Autorität 23 4.3 Macht und Gewalt 24 DAS IDENTITÄTSPARADIGMA 26 1 Einführung 26 2 Dieter Henrichs Identitätsbegriffe 26 2.1 Philosophische Identität (als Diskurs) 26 2.2 Psychologische Identität (als Diskurs) 28 2.3 Rhetorische Identität als gemeinsamer Nenner 29 2.4 Bedeutung der Unterschiede? 29 3 Vorüberlegungen zu den folgenden Kapiteln 31 SCHWEIGEN UND NARRATOLOGIE 32 1 Einführung 32 2 Die Deskriptivität der Narratologie 32 3 Kategorisierungskriterien 34 3.1 Einleitung 34 3.2 "Person" und "Erzähler" 35 3.3 Perspektive und Fokalisation 45 4 Schlussfolgerungen und weitere Problemstellungen 50 4.1 Das Verhältnis von Sein und Wissen 50 4.2 Die Bereiche und die Entwicklung von Vagheit 51 4.3 Problemstellung 52 SCHWEIGEN UND NEGATIVITÄT 54 1 Einführung 54 2 Literatur und Repräsentation 55 1.2 Der Erzähler 241 1.3 Das Schweigen 241 1.4 Aufbau des Kapitels 242 2 Erzähler und Beobachtung 242 2.1 Motive der Goethezeit 243 2.2 Analyse des 19. Kapitels: Raum und Beobachtung 258 2.3 Dekonstruktion und die supra-perspektivische Lektüre 267 2.4 Schlussfolgerung 269 3 Erzähler und Sprache: Stilmittel in Der Räuber 269 3.1 Einführung 269 3.2 Figuren der Kontaktaufnahme, der Rede, des Gesprächs 271 4 Die Textwelt und das Motiv der Eroberung 293 4.1 Einleitung 293 4.2 Der soziale Raum 293 4.3 Die Politik des Schweigens 302 4.4 Diskursive Weiblichkeit als Vehikel der Gesellschaftskritik 305 4.5 Erzählen als Gerichtsverfahren: Die Selbstverleumdung des"Ich" und ihre politisc... 5 Abschließend zu Walsers Räuber-Roman 336 SCHLUSSFOLGERUNGEN 338 BIBLIOGRAPHIE 350
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