Vorwort
Vier hypothetische Erfolgsfaktoren - Verfugbare Ressourcen, Handlungsspielraum der Hochschulleitung, Kommunikations- und Kooperationseffizienz sowie Marktadäquates Verhalten - standen bei der Klärung der Frage zur Auswahl, wovon der Erfolg einer privaten Hochschule denn abhänge. Ihr Zusammenspiel schien plausibel, letztlich weist jedoch nur ein Faktor eine signifikante Beziehung zum Erfolg der Hochschule auf. Im Entstehungsprozess der vorliegenden Dissertation hingegen war sicherlich die günstige Konstellation mehrerer Faktoren erfolgsfördernd. An Ressourcen wie Geld, Zeit und Personal mangelte es erfreulicherweise nicht. Auch war mein Spielraum als Doktorandin groß, ich genoss alle akademischen Freiheiten. Von unschätzbarem Wert waren Kommunikation und Kooperation, also Gespräche und der Austausch mit den Wegbegleitern der Arbeit. Das marktadäquate Verhalten sollte bei einer Forschungsarbeit nur eine untergeordnete Rolle spielen. Und dennoch wird sich zeigen, wie das Buch und seine Ergebnisse bei der Leserschaft ankommen.
Die Arbeit wurde im Herbst 2007 von der Fakultät für Betriebswirtschaftslehre der Universität Mannheim als Dissertation angenommen. An erster Stelle möchte ich meinem verehrten akademischen Lehrer und Doktorvater Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Peter Eichhorn für die wissenschaftliche Betreuung herzlich danken. Er vertraute mir ein damals noch außergewöhnliches Thema an und half mir, es mit den Fragstellungen der Öffentlichen Betriebswirtschaftslehre zu verknüpfen. Herrn Prof. Dr. Hans H. Bauer gilt Dank für die sehr schnelle Erstellung des Zweitgutachtens. Bei meinen Mitstreitern am Lehrstuhl für ABWL, Public & Nonprofit Management fand ich immer ein offenes Ohr bei inhaltlichen und organisatorischen Fragen. Besonders bin ich meiner Kollegin Frau Dr. Katharina Spraul für ihre wertvollen Anregungen, ihre unermüdliche Unterstützung und ihren ansteckenden Optimismus dankbar. Allen Famulantinnen und Famulanten schulde ich Dank für ungezählte Kopierarbeiten und Bibliotheksgänge. Frau cand. rer. oec. Nadine Mayer, die das Forschungsprojekt von Beginn an begleitete, diente mir - obwohl ebenfalls Famulantin - mit großem Engagement als Sparrings-Partner und erbrachte nebenbei den Beweis, dass auch die vermeintlich trockene Wissenschaft eine sehr lustige Angelegenheit sein kann. Dafür ein herzliches Dankeschön!
Vom Kooperationspartner des Projekts, der SRH Fern-Hochschule Riedlingen, erhielt ich Unterstützung von Herrn Prof. Dr. Martin Knoke, der als Projektleiter den Forschungsprozess kontinuierlich beobachtete und so manchen meiner Gedanken in die richtigen Bahnen lenkte. Des Weiteren gilt Frau Prof. Dr. Julia Sander Dank für die konstruktive Begutachtung der Fragebögen.
Der Verband der Privaten Hochschulen e.V., namentlich den beiden Vorständen Herr Prof. Klaus Hekking und Herr Prof. Dr. Udo Steffens, ermöglichte den direkten Zugang zum Forschungsgegenstand und somit den begehrten Blick hinter die Kulissen. Dafür möchte ich ihnen danken. Vielen weiteren Experten von privaten und auch staatlichen Hochschulen sowie aus der Bildungspolitik verdanke ich zahlreiche Denkanstöße und Impulse. Darunter sind vor allem der am Lehrstuhl eingesetzte Forschungsbeirat und die an den empirischen Untersuchungen Beteiligten zu zählen. Ohne sie wären die Befragungen nicht durchführbar gewesen.
Bei meinen Freunden möchte ich mich für ihr Verständnis und für die manchmal so willkommene Ablenkung bedanken. Meinem Freund Ulrich Klein, der seit der Endphase der Dissertation mein Leben bereichert, danke ich für seine Unterstützung.
Meiner Mutter gebührt besonderer Dank. Sie hat mich immer bedingungslos in allen meinen Vorhaben bestärkt. Ihr möchte ich die vorliegende Arbeit widmen.
Mannheim, im Februar 2008
Andrea Sperlich