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| KLAPPENTEXT | öffnen |
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Säuglinge und Kleinkinder haben ihre eigene Gefühlswelt. Nachvollziehbar, sensibel und überzeugend erschließt der Autor, Kinderarzt und Kinderpsychotherapeut Rüdiger Posth diese Welt nicht nur Fachleuten, die sich professionell mit frühkindlicher Entwicklung befassen, sondern auch Eltern, die um ein tieferes Verständnis ihrer Kinder bemüht sind. Mit seiner emotionalen Integrationstheorie erklärt er schlüssig die Willensfunktion, das Loslösungsgeschehen aus der primären (Mutter-) Bindu... [weiter lesen] |
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| AUTOR | öffnen |
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Rüdiger Posth , geboren 1951 in Köln, absolvierte das Hochschulstudium der Medizin an der Universität Düsseldorf. Seine Dissertation legte er im Fach Neuropathologie vor. Seit 1988 ist er niedergelassener Kinderarzt in Bergisch Gladbach. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit lag von Anfang an auf der Kinderpsychologie. Seit dem Jahr 2002 arbeitet er als Experte für Entwicklungsneurologie und -psychologie in einem großen Elternberatungsforum im Internet. Im Jahr 2006 erwarb er die Zusatzbezeichnung K... [weiter lesen] |
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| INHALTSVERZEICHNIS | öffnen |
Inhalt Vorbemerkungen und Darstellung der Grundansichten 11 1.Urangst und Schreien 27 1.1 Die Basis der vorgestellten Konzeption 28 1.2 Anfänge der menschlichen Persönlichkeit 33 1.3 Der Zugang zur Erlebniswelt des Säuglings 38 1.4 Schreien als ursprünglichste affektive Äußerung und die Urangst 46 1.4.1 Seelische Widerstandsfähigkeit und die Temperamente 63 1.4.2 Die Unmöglichkeit, einen Säugling zu verwöhnen 65 1.5 Formulierung der Vorstellung von der emotionalen Integration 68 1.6 Wut/Ärger und Freude als weitere affektive Äußerungen des Säugüngs 81 1.7 Das sogenannte Schreibaby und die Schlafprobleme 85 2.Fremdeln und Anhänglichkeit 99 2.1 Das Fremdeln 99 2.1.1 Der Säugling als erkennendes Wesen (der "kompetente Säugling")99 2.1.2 Das Phänomen des Fremdeins und die Neugier 104 2.1.3 Der fremdelnde Säugling im Alltagsgeschehen 112 2.2 Die Anhänglichkeit 114 2.2.1 Die Grundlagen der Bindungstheorie (Fremde-Situations-Test)119 2.2.2 Tiefenpsychologische Erklärung der Bindungstheorie 123 2.2.3 Die Anhänglichkeit im alltäglichen Umgang 127 2.2.4 Entwicklungsbeziehung zwischen Fremdeln und Anhänglichkeit 130 2.3 Die sichere Bindung in der Praxis und die Bindungsverwirrung 138 3.Loslösung, Trotz und Selbstbewusstsein 141 3.1 Ausformulierung der primären Bindung in Bezug auf das Selbst 142 3.2 Loslösung, Widerstand und erster Trotz (das Gefühl des Willens)148 3.2.1 Die frühen Bedürfnisse, der Wille und die Entscheidungsunfähigkeit 152 3.2.2 Die Konditionierung, das Gewöhnen und die Rituale 157 3.2.3 Der Drang und das Beharren 161 3.2.4 Von der Wut zum Widerstand 164 3.2.5 Das "Nein" und der Beginn der Erziehung 166 3.3 Die Triade und das dynamische Verhältnis von Bindung und Loslösung 168 3.3.1 Die gelungene (auch gelingende) Loslösung 170 3.3.2 Die Formen der erschwerten und misslungenen Loslösung 173 3.4 Die Psychodynamik zwischen Bindung und Loslösung und die "beschleunigte" Loslösun... 3.5 Entwicklung von Ich und Selbst im emotionalen Bewusstsein 187 3.6 Die Entstehung des Selbst und frühe positive und negative Attribute 192 3.7 Trotzerscheinungen und Selbstbewusstsein 198 3.7.1 Die Elternmacht 200 3.7.2 Die natürliche Macht 203 3.7.3 Die Union der Elternmacht mit der natürlichen Macht 205 3.7.4 Die Macht der (gleichaltrigen) anderen Kinder und Geschwister 207 3.8 Erste Widerstände in der Loslösung und Fütterungs-Schwierigkeiten 211 3.9 Trotz und die Reaktionen der Umgebung (Akzeptanz, Deeskalation und Intervention)2... 3.9.1 Allgemeine Vorbemerkungen 215 3.9.2 Akzeptanz 220 3.9.3 Deeskalation 221 3.9.4 Intervention 224 3.10 Auswirkungen der Rivalität im Kleinkindalter 227 3.11 Ausblick in die Zukunft aus dem Blickwinkel des Trotzes 239 4.Stolz, Scham und Sozialleben 243 4.1 Das Verhältnis von Bindung und Loslösung in Auswirkung auf das Selbst 244 4.2 Die Daseinsempfindung als Ablehnung und Begehren 248 4.3 Differenzierung des Selbst in gut und schlecht und das Übergangsobjekt 258 4.4 Stolz und Scham als soziale Kerngefühle (mit Selbstdarstellung und Scheu)261 4.5 Grundsätzliche Vorstellungen über das Triebgeschehen von Aggression und Sexualitä... 4.6 Das aggressive Geschehen im Kindesalter 278 4.6.1 Die Aggression und ihre generelle Verbindung zu Trotz und Rivalität 278 4.6.3 Aggression an der Grenze zum pathologischen Sozialverhalten 287
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