Vorwort
Das Relationship Marketing - oder auch Beziehungsmarketing - erfreut sich in den letzten Jahren einer wachsenden Beliebtheit. Eine stetig zunehmende Anzahl von Veröffentlichungen zu dieser Thematik belegt dies. Vor diesem Hintergrund war ich Anfang 2004 sehr erstaunt festzustellen, dass der Schwerpunkt nahezu aller Betrachtungen auf den direkten Kontakt zwischen Käufer und Verkäufer liegt. Die - gerade im Konsumgüterbereich vorherrschende - Bedeutung von Marken und der Beziehungen, die ein Konsument zu diesen eingeht, fanden dagegen kaum Berücksichtigung in der wissenschaftlichen Diskussion. Das anfängliche Staunen wurde jedoch recht bald von der Freude verdrängt, ein für Forschung und Praxis gleichermaßen hochaktuelles und weitgehend unbesetztes Thema gefunden zu haben.
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, einen Beitrag zum Verständnis der Beziehung zwischen Konsument und Marke zu leisten. Dazu wird zunächst ein theoretischer Bezugsrahmen aufgestellt sowie mögliche Dimensionen und Determinanten von Konsumenten-Marken-Beziehungen theoretisch beleuchtet. Diese werden dann durch die Herleitung von Hypothesen konkretisiert und im Rahmen einer empirischen Erhebung überprüft.
Die vorliegende Arbeit wurde Anfang 2008 an der Carl-Friedrich-Gauß-Fakultät der Technischen Universität Braunschweig als Dissertationsschrift angenommen. Ihre Erstellung wurde durch die Unterstützung zahlreicher Personen und Institutionen begleitet. Diesen Personen möchte ich an diese Stelle meinen Dank aussprechen.
Mein besonderer Dank und meine Wertschätzung gelten zunächst meinem Doktorvater, Herrn Prof. Dr. Wolfgang Fritz, der mit vielen Anregungen und seiner konstruktiven Kritik zum Erfolg der Promotion entscheidend beigetragen hat. Für die zügige Erstellung des Zweitgutachtens danke ich Herrn Prof. Dr. Thomas S. Spengler ganz herzlich. Herrn Prof. Dr. Herbert Oberbeck danke ich für die Übernahme des Vorsitzes und Herrn Prof. Dr. Dietrich von der Oelsnitz für seine Mitarbeit in der Promotionskommission. Für ihre wertvolle Unterstützung danke ich ebenfalls meinen ehemaligen Kollegen am Institut für Marketing der TU Braunschweig. Der rege Austausch mit ihnen hat mich stets mit neuen Ideen versorgt. Insbesondere möchte ich mich bei Herrn Dipl.-Wirtsch.-Ing. Sebastian Röthele für anregende Diskussionen und wertvolle Hinweise zum Thema PLS bedanken.
Der empirische Teil der Arbeit stützt sich auf eine Befragung von ca. 1.000 Probanden. Die Durchführung einer solchen Befragung wäre ohne die Unterstützung der GfK AG nicht möglich gewesen. Hierfür geht mein Dank stellvertretend an Herrn Dr. Alexander Lürken-Uhl.
Nicht geringer ist der Anteil meiner Familie an der Entstehung dieser Arbeit zu bewerten. Meinen Eltern Christina und Gerd Lorenz möchte ich ganz besonderes dafür danken, dass sie mich während meines Studiums und meines beruflichen Werdegangs stets unterstützt und an mich geglaubt haben. Zuletzt möchte ich noch meinem Freund Lars Fichtner danken. Auf der einen Seite warst Du, lieber Lars, stets ein kompetenter Diskussionspartner und hast mich unterstützt, wo Du nur konntest. Auf der anderen Seite warst du immer für mich da, wenn ich Dich und Deinen Zuspruch am meisten brauchte.
Bettina Lorenz