Viele alte Mythen schildern den Weltschöpfungsprozess als allmähliche Ausformung und Festwerdung einer ursprünglich schwingenden, klingenden, ozeanisch-flüssigen urweit. Gestalt als geronnener Klang, Körper als Resonanzkörper.
Anknüpfend an die Chladnischen Klangfiguren und die Kymatik von Hans Jenny zeigt der Autor anhand zahlreicher Bilder eine Typologie dieser Formensprache, ihre Bedeutung für das Verständnis der Resonanz und die Verwandtschaft mit Strukturen und Mustern der Natur.
Besonders eindrucksvoll und formenreich sind die Gestaltungsvorgänge von Schwingungen im Medium Wasser, und dies ganz besonders im Wechselspiel mit Musik. Verschiedene Instrumente und Klangspektren führen zu einer nahezu unerschöpflichen Fülle faszinierendster, komplexester Strukturen und Muster. Mit zahlreichen bestechenden Wasser-Klang-Bildern verschiedenster Komponisten und Interpreten, von Bach über Beethoven bis zu Stockhausen, von Ravi Shankar über Jan Garbarek bis zum Obertongesang.
ISBN 3-85502-775-7