Vorwort zur deutschen Ausgabe
Es kommt nicht häufig vor, dass die Übersetzerin gleichzeitig eine der Mitautorinnen desselben Buches ist. Aus Gründen, die ich gern darlegen möchte, erscheint mir dieser Umstand im vorliegenden Fall als besonders glücklich.
"I Ging - Das Kosmische Orakel" wurde von Carol Anthony und mir zunächst vollständig auf Englisch geschrieben. In unserer Kommunikation mit dem Weisen kristallisierte sich der korrekte Gebrauch von Sprache als das wesentliche Thema des I Ging heraus. Es wurde uns bewusst, dass es der falsche Gebrauch von Sprache ist, der uns Menschen von unserer ursprünglichen Einheit mit der harmonischen Ordnung des Kosmos trennt, und dass der Weg zur Wiedervereinigung mit dem Kosmos über die Korrektur unseres Sprachgebrauchs mit Hilfe des I-Ging-Orakels fuhrt. Das I Ging thematisiert diesen Punkt in einem Hexagramm, das bezeichnenderweise den Namen "Freude" trägt (Nr. 58):
"Die Bedingungen wahrer Freude sind im Bild des ruhigen Sees mit seiner spiegelnden Oberfläche beschrieben. Wenn Dinge beim richtigen Namen genannt werden, fühlen sie sich in ihrem wahren Wesen erkannt. Das bringt ihnen Freude und Frieden und befreit alle Beteiligten von der Ängstlichkeit und den Selbstzweifeln, die durch den falschen Namen erzeugt wurden. Es bringt auch demjenigen Freude, der sie beim richtigen Namen nennt, weil dadurch ein Gefühl der Einheit zwischen ihm und dem Benannten hergestellt wird. Der ruhige See ist auch ein Bild dafür, dass die benutzten Worte und Bilder die innere Wahrheit ausdrücken."
Es ist mir daher eine große Freude, die Gelegenheit bekommen zu haben, die deutsche Übersetzung dieses I Ging zu erstellen. Es war ein schöpferischer Akt eigener Art, in dem ich dem Orakel zahlreiche Worte mit der Bitte um Klärung vorgelegt habe. Ein solches Wort war das englische Wort "spell". Im Englischen ist klar erkennbar, dass es mit "spelling", das heißt "Schreibweise" verwandt ist. Das Wort "spell" bezeichnet jedoch immer etwas Negatives, genauer gesagt, den negativen Gebrauch von Sprache, durch den eine Sache mit einem Fluch beladen wird. Ein solcher Fluch kann aus einem einzigen falschen Wort bestehen, das nicht das Wesen der Sache ausdrückt, oder aus einem Satz, der die Natur der Sache unzutreffend beschreibt. Die menschliche Sprache hat die Fähigkeit, entweder Freude zu bringen, indem Sie die Dinge zutreffend benennt, oder Leiden zu verursachen, indem Sie den Dingen falsche Namen gibt. Letztere Fähigkeit liegt in der Macht falscher Projektionen. Diese Macht geht so weit, dass sie die innere Natur der Dinge und folglich ihr Verhalten dämonisiert. Das vorliegende Buch zeigt nicht nur auf, wie der falsche Gebrauch von Sprache das, was wir "Wirklichkeit" nennen, verzerrt, sondern auch, wie sich der einzelne Mensch durch das Erkennen der entscheidenden Funktion, die Sprache im Erschaffen einer unharmonischen Wirklichkeit hat, von dem Fluch falschen Sprachgebrauchs befreien kann.
Die entscheidende Rolle in diesem Prozess der Befreiung kommt dem menschlichen Großhirn mit seinen beiden Funktionen zu - den Funktionen, Bilder und Worte zu erschaffen. Es kann seine Funktionen dazu benutzen, Freude oder Leiden in die Welt zu bringen. Es kann das Leiden beenden, indem es sich auf seine wahre schöpferische Funktion besinnt - die Dinge beim richtigen Namen zu nennen.
Obwohl das deutsche Wort "Fluch" zutreffend die Wirkung beschreibt, die der Gebrauch falscher Worte und Sätze hat, schien es mir nicht angebracht, dieses Wort als Übersetzung für "spell" zu verwenden, weil es zu mystisch gefärbt ist. Der falsche Gebrauch von Sprache ist in allen Bereichen unserer täglichen Ausdrucksweise zu finden, in verbreiteten Redewendungen ebenso wie in den Wissenschaften. Ich habe stattdessen den Namen "falsche Zuschreibung" gewählt, weil er den Sachverhalt beschreibt: Ein falsches Wort oder ein unkorrekt formulierter Satz schreibt der betreffenden Sache Eigenschaften zu, die ihr Wesen unzutreffend beschreiben.
Ein anderes Wort, das in diesen Zusammenhang gehört, ist das Wort "Giftpfeil". Mit Giftpfeil ist eine spezifische Art von falschen Zuschreibungen gemeint, die Psyche und Körper eines Menschen oder Tieres verletzen und im Körper zu einem giftigen Reflex fuhren. Krankheiten haben häufig ihre Ursache in solchen Giftpfeilen.
Wenn ich diese Beispiele hier anführe, so auch deshalb, um verständlich zu machen, dass das I Ging seine Sprache bewusst wählt, um einen Sachverhalt beim richtigen Namen zu nennen. Ein Gedanke wie "Ich beneide meinen Nachbarn um sein großes Haus" ist ein Giftpfeil, der zu einem giftigen Reflex im eigenen Körper führt, was der Volksmund sehr wohl weiß, wenn er sagt: "Der Neid frisst mich auf."
Ich habe oben das Wort "dämonisieren" gebraucht, um eine der Wirkungen falscher Projektionen zu beschreiben. Es ist nicht besonders populär, ein solches Wort zu gebrauchen, weil es an Hexerei erinnert. Doch verhält es sich hier ähnlich wie mit dem Wort "Fluch". Die versteckte (unsichtbare) Dämonisierung dessen, was wir "Wirklichkeit" nennen, ist so stark, dass es an der Zeit ist, sie sich bewusst zu machen. Der Psychiatrie und Psychotherapie ist diese Wirklichkeit nicht unbekannt. Das vorliegende I Ging zeigt uns, wie unsere Ängste das Ergebnis eines falschen Gebrauchs von Sprache sind. Die falschen Worte und Sätze erschaffen dämonische Gestalten in unserer Psyche, die dort dann ein Eigenleben zu führen beginnen. Es ist logisch, dass wir diesen Gestalten den Boden entziehen, wenn wir uns von falschen Zuschreibungen befreien. Die Befreiung von falschen Zuschreibungen und ihren verheerenden Folgen ist also lediglich eine Frage des "Deprogrammierens" falscher Worte und Sätze.
Dem vorliegenden I Ging ist ein Glossar angefügt, das eine Reihe falscher Worte aufführt. Daneben enthält es Definitionen von kosmischen Worten, die in dieses Buch eingeführt wurden. Ebenso möchte ich der Benutzerin und dem Benutzer dieses Buches ans Herz legen, Teil I zu lesen. Darin werden die wichtigsten Konzepte beschrieben, die "Das Kosmische Orakel" von anderen Versionen des I Ging unterscheiden.
Noch eine Anmerkung zum Schluss: Ich habe die Übersetzung des Buches ins Deutsche zum Anlass genommen, bestimmte Textteile des Originals zu präzisieren oder neu zu ordnen und in bestimmten Bereichen zu ergänzen. Schließlich ist es ja kein unantastbarer Text, sondern ein Buch, das dem gegenwärtigen Stand unseres Verständnisvermögens entspricht.
Stow, im März 2004, Hanna Moog
Vorwort
Dieses Buch handelt von der Art und Weise, wie der Kosmos Dinge hervorbringt, sie nährt, fördert und harmonisiert. Für uns Menschen bedeutet dies, das Wesen von Transformation zu verstehen. Transformation ist die natürliche Art, wie der Kosmos und alles, was in ihm existiert, Dinge erschafft und verwandelt. Insofern gehört Transformation zu den kosmischen Prinzipien, die alles Sein regieren. Sie werden in diesem Buch beschrieben. Die Autorinnen dieses Buches unterscheiden sorgfältig zwischen "Transformation" und "Wandel". Wandel ist bekanntlich traditionell mit dem I Ging verbunden worden, was sich darin zeigt, dass sein Name als "Das Buch der Wandlungen" übersetzt wurde.
Aber ist denn Transformation nicht schlicht eine Art von Wandel? Das Oxford American Dictionary definiert Transformation als "eine große Veränderung in der Erscheinungsweise oder im Charakter (einer Sache)" und gibt als Beispiel "die Verwandlung einer Raupe in einen Schmetterling". Nachdem auf diese Weise Transformation in Begriffen von "Veränderung" definiert worden ist, stellt sich die Frage, wie das OAD "Veränderung" definiert: "Anders werden oder etwas anders machen; das Übergehen von einer Form in eine andere; der Übergang zwischen zwei Phasen;Wechsel; eine neue Beschäftigung oder Umgebung."
"Transformation" heißt also, die äußere Erscheinung auf eine große, umfassende Art und Weise verändern. Die Autorinnen dieses Buches lenken unseren Blick auf etwas, das uns aus dieser ziemlich zirkulär klingenden Logik heraushebt. Der Unterschied zwischen Transformation als die Art und Weise, wie der Kosmos Dinge tut, und Wandel liegt im Ursprung und in der Richtung der Bewegung. Wandel ist Bewegung, die auf die äußere Erfahrungsebene beschränkt ist, während Transformation Bewegung auf der inneren Ebene ist, auf die die äußere Ebene spontan antwortet.
Transformation ist also ein Erfahrungsprozess, der die innere und äußere Ebene umfasst und zugleich transzendiert und sogar die Vorstellung von getrennten Ebenen aufhebt. Wandel wird in der oberflächlichen Welt zurückgelassen, wo sich die Dinge um die überkommene Vorstellung eines Schicksalsrades abspielen - jener Welt, in der die äußere Manipulation und Zersplitterung unserer Erfahrungen stattfindet. Es versteht sich von selbst, dass ein Orakel, das diesen Namen verdient, die Welt des Wandels hinter sich lassen und ein Mittel zur Transformation werden muss. Das I Ging, das in diesem Buch vorgestellt wird, ist somit "das Buch der Transformation".
Wie fühlt sich nun die Erfahrung von Transformation an und was ist nötig, damit sie geschehen kann? Darauf gibt dieses Buch eine klare Antwort: Transformation geschieht durch die tägliche Einwirkung von kosmischen Helfern und Helfern in der Natur, wenn Menschen ihnen die Freiheit der Bewegung gestatten. Zu diesen Helfern, diesen numinosen, unsichtbaren Gegenwarten des Kosmischen Bewusstseins (vgl. Hexagramm 1), gehört eine Wesenheit, die als "der Weise" vorgestellt wird. Er ist der kosmische Lehrer, der durch das I Ging zu uns spricht. Carol Anthony und Hanna Moog haben die Natur dieses lehrenden Bewusstseins und sein Verhalten an vielen Stellen dieses Buches beschrieben; es ist unter anderem der Sinn dieses kleinen Vorspiels, ein Bild zu zeichnen, wie der Weise persönlich erfahren werden kann.
Hexagramm 29, Das Abgründige, beschreibt die tiefsten Ängste, die uns paradoxerweise zum Weisen hinziehen und uns vom Weisen entfernen. Es sind Ängste vor dem großen Unbekannten - vor jedem Aspekt gelebter Erfahrung, der nicht durch die äußeren Sinne oder mit dem rationalen Verstand erfasst werden kann. Der "Abgrund", eine Metapher für dieses Spinnengewebe der Angst, wird in traditionellen I-Ging-Texten als ein Ort der Finsternis beschrieben, voll lauernder Gefahren, ein gähnender Abgrund aus Zweifeln und Horror, ein zerklüftetes Labyrinth von tiefen Rissen und Spalten. Alles, was nicht äußerlich erfahrbar ist, alles, was wir nicht greifen, kontrollieren, benutzen und wegwerfen können, wird als mögliche Gefahr oder Bedrohung bezeichnet. Selbst unser eigener Körper und unsere inneren Organe, wie zum Beispiel das Gehirn, sind Gegenstand von Verdächtigungen und damit einhergehenden Ängsten. Besonders das Gehirn wird als mysteriöses Gewirr und bösartige Macht betrachtet und folglich wenden wir uns an die Wissenschaft, dieses Organ zu entmystifizieren und uns zu zeigen, dass es ein kompliziertes, aber gutartiges Netz aus elektrochemischen Verbindungen ist, ein mechanicus, wie unser Herz- und Kreislaufsystem, das in Wirklichkeit auch nichts anderes zu sein scheint als ein verzweigtes System mechanischer Installationen. Dieses Modell beruht auf der Vorstellung von hierarchischen Beziehungen innerhalb dieses mechanischen Apparats: Das Herz ist die Pumpe, der Ticker, der den Strom des Leben spendenden Blutes durch den ganzen Organismus lenkt; das Gehirn ist der Oberaufseher, der Meistercomputer, der die Vorgänge der niedrigeren Organe lenkt und programmiert; und innerhalb des Gehirns selbst existiert eine hierarchische Ordnung zwischen seinen verschiedenen Teilen. An diesem Punkt erscheint die Seele oder das spirituelle Selbst, deren Aufgabe es ist, Ge- und Verbote auszusprechen, zu kontrollieren und zu bestrafen mit Hilfe eines Brandeisens namens Schuld und eines zweischneidigen Schwertes namens Moral oder Gesetz. Die Religion gibt der wissenschaftlichen Metapher vom Körper-als-Maschine ihr stillschweigendes Einverständnis und fügt hinzu, dass er am Ende ja sowieso nichts anderes ist als Staub und Asche. Die Alternative, die sie anbietet, ist der Weg des Himmels und die Auferstehung des Geistes bzw. der Seele; doch können diese in der Praxis nur stattfinden, nachdem der Körper mit seinen Organen und Prozessen verleumdet worden ist. Jeder asketische, selbstzerstörerische oder gar selbstmörderische Akt gegen das physische Selbst kann als ein Schritt auf dem Pfad zum ewigen Leben, der totalen Verwirklichung der Seele, gelten. Erleuchtung, Erlösung, Gnade, Märtyrertum: Sie gehören zu den gelobten Zielen des spirituellen Pfades, dem die moderne Wissenschaft durch ihre verleumderischen Metaphern ihre implizite Zustimmung erteilt hat.
Diese seltsame und gründlich systematisierte Struktur aus Angst, Schuld und Entzweiung und die Überhöhung von allem, was den Menschen betrifft und was rational und reduktionistisch ist, haben die Autorinnen dieses Buches "das kollektive Ego" genannt. Es ist der Einfluss dieses Konstrukts aus fehlgeleiteten Glaubensvorstellungen und der sie stützenden Institutionen, der uns unablässig in den Abgrund von Schuld, Angst und Leiden hinabzieht und uns ironischerweise oft auch dazu bringt, Orakel zu befragen. Laotse schreibt in Vers 76 des Tao te king:
| Der Mensch ist weich und schwach, wenn er geboren wird, fest und stark, wenn er stirbt. Krauter und Bäume sind weich und saftig, wenn sie entstehen, dürr und hart, wenn sie sterben. Denn das Feste und Starke gehört dem Tode, das Weiche und Schwache gehört dem Leben.* | |
| * | Laotse, Tao te king, übersetzt von Richard Wilhelm, München: Atmosphären 2004, S. 229. | |
Jede Art von verfestigten Glaubensvorstellungen, Prinzipien, Gesetzen, gesellschaftlichen Strukturen, Argumenten, Geboten oder Ideologien haben bereits ihre Lebenskraft, ihre organische Natur eingebüßt, indem sie sich als die Wahrheit etabliert haben. Jedes System, das sich als wahr ausgibt unter Ausschluss eines anderen möglichen Verständnisses, hat seinen Wahrheitsgehalt untergraben und sich von der kosmischen Wahrheit getrennt. Daher sind die Merkmale, an denen das kollektive Ego zu erkennen ist, in der offenen oder verdeckten Praxis von Intoleranz, Starrheit, Extremismus, Engstirnigkeit, Machtanwendung, Anthropozentrismus, Einzelgängertum oder doktrinärem Moralismus seitens des individuellen Ego (der Manifestation des kollektiven Ego im Individuum) oder seitens einer Gruppe oder Institution des kollektiven Ego zu finden.
Was ist nun der Rat des Orakels und des Weisen, der durch das Orakel spricht, wie wir mit dieser Situation umgehen sollen? Oberflächlich betrachtet scheint es sich um die klassische Kampf-oder-Flucht-Situation zu handeln: Entweder wir rebellieren äußerlich oder wir suchen Zuflucht vor dem kollektiven Ego und seinen Institutionen - in einem Kloster, in der Einsamkeit eines Berges, einer Höhle oder einer Sucht. Das I Ging bietet uns eine Alternative zu Kampf oder Flucht an, die darin besteht, dass wir auf der inneren Ebene des Seins arbeiten, und zwar gleichzeitig an uns selbst und in Beziehung zu anderen. Warum nicht offen handeln? Jede Rebellion und jeder äußere Kampf erhöht nur den Appetit des kollektiven Ego auf Macht: Indem wir uns ihm als Gegner oder Feind darbieten, liefern wir ihm den Brennstoff (Widerstreit) und die Anerkennung (Opposition), die es für seine Existenz braucht. Diese Art des Vorgehens wird in Hexagramm 49 als "sich nur im Gesicht mausern" bezeichnet. Es ist, als würde man versuchen, auf den Knien zu gehen: Man bewegt sich zwar ein wenig vorwärts, doch ziemlich langsam, schmerzhaft und unbeholfen; es wäre besser, alle Funktionen zu benutzen, mit denen wir begabt sind, um Fortschritte zu machen.
In der vorliegenden Fassung des I Ging wird ein neues, revolutionäres Vorgehen vorgestellt: Gestatte dem Orakel und den Helfern, von denen es spricht, dich zu einem Zustand innerer Klarheit zu fuhren, die zum Ausgangspunkt deines äußeren Handelns wird, das dann adäquat und mühelos zu Harmonie, Lösung und Erfüllung führt - in zwischenmenschlichen Beziehungen, geschäftlichen Unternehmungen und in der Förderung deines emotionalen und körperlichen Wohlbefindens. Allerdings erfordert dies ein gewisses Maß an gerichtetem Bemühen (im I Ging wiederholt als "Beharrlichkeit" erwähnt) im Verbund mit einer Neuausrichtung an bestimmten Prinzipien, die etwas mit Vorbereitung, Handeln, Bemühen und Urteilsvermögen zu tun haben. Um es noch einmal zu sagen: Wir haben es hier mit einem Buch der Transformation zu tun. Damit Transformation stattfinden kann, müssen bestimmte Ideale des Geistes zerschmettert und aufgegeben werden. Dazu gehören Annahmen oder Glaubensvorstellungen, die der Leser für selbstverständliche Wahrheiten gehalten hat: die Verehrung Gottes oder eines ähnlichen spirituellen Oberhaupts, die diese Verehrung rechtfertigende Idee, die unsere Natur in Teile wie Körper/Seele oder Körper/Geist aufteilt, die egozentrische Last menschlicher Überlegenheit über die Natur oder die Überlegenheit des menschlichen Geistes.
Das Orakel wurde uns geschenkt, damit wir die ideologische Versklavung durch das kollektive Ego abwerfen können; was zum Vorschein kommt, wenn alle Verkrustungen dieser Knechtschaft abgeworfen sind, ist das natürliche Selbst, das die ganze Zeit über in unserem Inneren da war, nur hinter den Mauern, die das Ego errichtet hat, zum Schweigen verurteilt und eingekerkert. Im selben Maße, wie wir fähig sind, diese inneren Mauern zu durchbrechen, wird unsere Verbindung zur kosmischen Ordnung wieder hergestellt und unzählige Helfer werden befreit, um uns innerlich in Einklang zu bringen und uns dabei zu helfen, auch äußerlich Erfüllung zu finden.
Die innere Arbeit, von der dieses I Ging handelt, beginnt damit, dass wir unsere Vorurteile vorübergehend außer Kraft setzen. Es wird nicht verlangt, dass wir uns einer Doktrin oder einem überkommenen Glauben anschließen; dies würde nur zu einer weiteren Bestätigung des kollektiven Ego führen. Die Autorinnen verlangen vom Leser lediglich, dass er dem Weisen genügend Raum zum Sprechen gibt und sich dann von seiner eigenen Erfahrung leiten lässt. Der Mythologe Joseph Campbell und der Fernsehjournalist Bill Moyers hatten in ihrer inzwischen berühmt gewordenen Interviewserie aus den späten 80er Jahren einen Gedankenaustausch, der diesen Punkt beleuchtet. Moyers bat Campbell, seinen Glauben zu beschreiben, und Campbell antwortete, er habe keinen - und er brauche auch keinen. Moyers lehnte sich überrascht zurück. Campbell erläuterte: "Ich brauche keinen Glauben, weil ich diese Erfahrungen gemacht habe - wenn man diesen so genannten Mystizismus erfahren hat, wozu braucht man dann noch Glauben? Glauben ist eine Vorstellung, die außerhalb der Reichweite der Erfahrung angesiedelt ist, und das ist etwas, was einem nichts bringt."
Der Weise verlangt also von uns, wenn wir das Orakel befragen, dass wir den Griff um unsere hochgehaltenen Glaubensvorstellungen lockern und unsere Vorurteile, was wirklich ist und was nicht, vorübergehend außer Kraft setzen; wenn wir mit dieser minimalen inneren Vorbereitung zum I Ging gehen, dann werden seine Lektionen uns zutiefst anrühren. Von diesem Anfangspunkt aus werden wir ermutigt, "etwas zu unternehmen" - das heißt, schrittweise unseren inneren Raum von den Scherben der Kultur, von Glaubensvorstellungen und starren Vorurteilen aller Art zu befreien. Die Erfahrungen, die auf diese innere Arbeit folgen, vertiefen oder stärken die Außerkraftsetzung unserer Urteile; das Ergebnis ist, dass wir die Erfahrung machen, dass unsere bewussten Anstrengungen im Denken, Reden und Handeln auf erfrischende Weise vermindert werden. Es handelt sich dabei nicht um das Gefühl, eine Leistung vollbracht, Erleuchtung erlangt oder einen neuen Glauben gefunden zu haben, sondern nur um ein Gefühl des Vertrauens - Vertrauen in einen Prozess der inneren Entlastung, der zunehmenden Erleichterung von einer Bürde, das in dem Maße zunimmt, wie die innere Arbeit praktiziert wird. Dies ist der Prozess, durch den das natürliche Selbst befreit wird und äußerlich in Erscheinung treten kann, weil die Helfer, die seinen Weg durchs Leben begleiten, befreit werden, ihre wahren Funktionen auszuüben. Wir spüren, wie die natürliche Unschuld, beschrieben in Hexagramm 25, und die natürliche Anmut, beschrieben in Hexagramm 22, in Erscheinung treten. Wir machen die Erfahrung, dass wir unsere Sexualität als Erfüllung erleben, dass wir dankbar sind für unser Leben und dass selbst der Tod seinen Platz im Gewebe des Lebens hat. Alle diese Dinge werden ihres Geheimnischarakters entkleidet und sind nicht mehr die Rätsel eines lediglich seiner selbst bewussten, gemarterten Intellekts.
In anderen Worten, dieses neue I Ging ist ein höchst praktisches Orakel, dessen Zweck es ist, den wirklichen Gewinn zu ermöglichen, den ein Orakel anzubieten hat: Information zu gewinnen, das heißt kosmisch gültige Antworten auf ernsthaft gestellte Fragen - etwas, das die Menschen wirklich benutzen können, um Einsichten in ihr Leben und ihre Beziehungen und in das Leben des Kosmos zu gewinnen. Ein Orakel muss die Eigenschaft besitzen, "flüssig" zu sein, um durchgehend seinen hilfreichen Zweck zu erfüllen. Es ist seine Aufgabe, das Bewusstsein des Fragestellers und seine Augenblickssituation widerzuspiegeln und ihm eine Perspektive zu geben, die das Ego des Fragestellers in den Schatten stellt. Wenn der Fragesteller zu sehr mit dem Ballast des Ego beladen ist, zu starr ist in seinem Geist, dann bleibt dem Orakel oft nichts anderes übrig, als ihn seiner Illusion zu überlassen in der Gewissheit, dass er in dem Maße, wie ihn die Realität einholt, demütiger und empfänglicher wird. In dieser Art verfährt der Weise, wenn wir uns ihm mit Hochmut nähern, und in dieser Art sollen auch wir verfahren, wenn wir mit Ego-Haltungen anderer, wie zum Beispiel Intoleranz, konfrontiert sind: Wir sagen ein Inneres Nein und wenden uns ab; auf diese Weise entziehen wir dem Ego die Energie, die es durch das Entflammen einer emotionalen Antwort gewinnen würde - jene Energie, die von aller Feindschaft und kämpferischen Haltung hervorgebracht wird. Der Weg des Inneren Nein wird in diesem Buch als eine bewusste Zurückweisung und als bewusster Rückzug von Betrug, Missverständnis, Intoleranz und Grenzüberschreitung beschrieben; dieser Weg des inneren Handelns beruht auf der erweiterten Perspektive und Einsicht, die das Orakel ermöglicht. Dieses innere Nein hat die Wirkung, unser äußeres Handeln zu beeinflussen und die Situationen in unserem Alltag zu transformieren. Es geht nicht mehr um das starre Einnehmen von Positionen und um globale Verurteilungen, sondern um ausgewogene und konstruktive zwischenmenschliche Beziehungen. In dieser Hinsicht ist dieses neue I Ging ein psychologischer Führer von beachtlicher Tiefe und Nützlichkeit.
Wie funktioniert das Innere Nein? Auch in diesem Fall ist die gesellschaftliche Definition nicht ausreichend, sondern es bedarf dessen, was Chomsky* die "Tiefenstruktur" des Wortes nennen würde. Das Lexikon definiert "Nein" als Verweigerung; eine negative Antwort. Das Innere Nein ist alles dieses, aber es ist mehr. Es ist ein Abwerfen, das man mit einer festen Entschlossenheit ausführt - als wenn Adas plötzlich seine Last fallen lassen würde; es ist eine aus dem tiefsten Inneren kommende Zurückweisung all dessen, was verzerrt, unterdrückend und zerstörerisch ist. Es hat die Kraft und Gerichtetheit eines Urschreis oder von Johannes des Täufers "Stimme, die in die Wüste schreit". Und doch ist es keines von beiden: Es ist vielmehr ein stiller Rückzug, eine Bewegung von etwas weg. Es ist weder Flucht noch Ausweichmanöver, sondern ein innerer Akt, sich dem Bösen zu stellen und ihm seine kosmische Gültigkeit, jede objektive Realität zu verweigern. Das Innere Nein ist alles andere als passiv; in Wirklichkeit ist es eine Art Waffe und muss daher mit der Sorgfalt und Umsicht gehandhabt werden, die einer Waffe gebührt. Das Orakel, wie es in diesem Buch vorgestellt wird, hat die Fähigkeit, uns zu zeigen, wie, wo, wann und in welche Richtung wir ein Inneres Nein sagen müssen. In diesem Zusammenhang mag daran erinnert werden, dass ein Orakel kein Spielzeug oder Zeitvertreib ist. Es ist ein Führer zu innerem Handeln, eine Quelle jener Klarheit, aus der das äußere Handeln wie Wasser fließen kann.
| * | Noam Chomsky, Language and Responsibility, Kap. 8: Über die Sprache (1979). Chomskys Konzept einer Tiefenstruktur, die Teil seiner "transformatorischen Grammatik" ist, hilft, die tieferen Bedeutungen zu erklären, die der Oberflächenstruktur von Worten und Sätzen zugrunde liegen. | |
Das Innere Nein bezieht seine Wirksamkeit und Stärke aus der vereinigten Energie des ganzen Organismus. Diese vereinigte Energie nennen die Autorinnen dieses Buches den "Willen". Wenn der Wille im Einklang ist mit allen inneren Sinnen, bewegt er uns mühelos in die Richtung unseres natürlichen Schicksals. Auf diese Weise verbindet er unser Denkbewusstsein mit dem Fühlbewusstsein unserer inneren Sinne. Selbst in unserer reduktionistisch und analytisch ausgerichteten Kultur pulsieren tiefe Adern von Fühlbewusstsein durch unsere Erfahrungen und unsere Sprache. Wir sprechen von den "Antennen", die jemand hat; wir fragen uns, ob jemand "Augen im Hinterkopf" hat; wir "riechen", wenn etwas "faul" ist; wir "folgen unserer Nase", wir haben ein "Gefühl im Bauch", wir wissen, wenn etwas "sich gut anhört" oder sich "nicht richtig anfühlt" - selbst wenn (oder besonders wenn) es keine logische Begründung dafür gibt oder wir keinen äußeren Beweis dafür erbringen können. Wir würden sogar sagen, dass sich etwas nicht "summiert", wenn es keinerlei mathematische Begründung gibt, um einen Sachverhalt zu stützen. Leider lassen wir allzu häufig (besonders im Kindesalter) zu, dass wir dem Druck nachgeben, unsere gefühlte Wahrnehmung zu unterdrücken, wenn wir mit der Forderung konfrontiert werden, "vernünftig" zu sein.
Ein Orakel kann jedoch nicht "vernünftig" sein; es muss seinen Weg finden - vorbei an den Krücken und Verteidigungslinien jenes jugendlichen Toren, den wir Intellekt nennen. Ein Orakel muss den Graben der Logik durchqueren und den Dichter erreichen, der zwar unterdrückt, aber doch lebendig im Inneren jedes Einzelnen von uns wohnt. Das I Ging hilft uns durch Metaphern und Bilder, uns auf unser Fühlbewusstsein einzustimmen. Dadurch führt es uns auf den Weg der Klarheit, den Weg von Stärke und Toleranz, von sanftem Humor und von Liebe. Tief drinnen verstehen wir dies und das ist der Grund, warum wir oft zum Orakel gehen, wenn Verstand, Logik und alle hierarchischen Gedanken- und Handlungsgebäude versagt und unser Ego in Verwirrung und Furcht zurückgelassen haben. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass wir unser inneres Ohr der Stimme des Weisen in dem Augenblick öffnen, da uns eine Ahnung überkommt, wie dringend wir einen wesentlichen Teil unserer eigenen Natur wieder herstellen müssen, der so im Staub von Täuschung und Gelehrtheit begraben ist, dass wir zu ersticken drohen - nach Atem ringend in einer trockenen, dürren inneren Landschaft. In einem solchen Augenblick ertönt die Stimme des Weisen tief und voller Resonanz und deckt unsere Fehler auf, ohne uns mit Schuldgefühlen zu belasten; er gibt uns Perspektive, Hilfe und innere Nahrung, bringt uns zurück zur Beziehung zu uns selbst, unserem Planeten, der Natur und dem Kosmos.
Wie oft haben wir im Fernsehen gehört oder in einer Zeitschrift gelesen, dass wir nur fünf oder zehn Prozent unserer Gehirnkapazität benutzen? Und wie oft haben wir dann diese Behauptung automatisch übersetzt in "Wir benutzen nur fünf oder zehn Prozent unseres Intellekts"? Zugegeben, es mag auch in dieser Beziehung zutreffen - doch wenn wir unser Gehirn missbrauchen, so liegt es vielleicht daran, dass wir unser Großhirn auf die Bühne des Lebens hinausstoßen, völlig allein und auf sich gestellt, ohne die Hilfe der intuitiven, fühlenden und namenlosen Fähigkeiten unserer inneren Natur - Fähigkeiten, die demselben Schädel eingeboren sind, der unseren Intellekt beherbergt. Die Erkenntnis, die uns der Weise durch das vorliegende Buch vermittelt, ist, dass die schrittweise Befreiung dieser vielfältigen Fähigkeiten bewirkt, dass der Intellekt selbst entlastet und befreit wird, um so seine wahre, stützende Funktion in der Psyche zu erfüllen - ohne den einsam machenden Glanz der Überlegenheit und das erdrückende Gewicht von Erwartungen.
Worin besteht nun aber die wahre Funktion des Intellekts innerhalb einer harmonischen Zusammenarbeit aller Funktionen der Psyche? Sie besteht darin, Worte zu bilden, die auf Gefühlen beruhen, dem verbalen Ausdruck zu verleihen, was von unserer Intuition - nicht unserer Fantasie - kommt, und uns mit der Freude zu erfüllen, die davon kommt, dass wir die Dinge bei ihrem richtigen Namen nennen. Krishnamurti hatte eine ähnliche Erkenntnis, als er einen Intellekt beschrieb, der sich von der übrigen Psyche isoliert hat. Bei ihm heißt es, dass das Denken immer begrenzt sei, es könne sich das Grenzlose vorstellen, es könne sich alle möglichen Götter, Rituale, all die Geschäftigkeit um das Unreale ausdenken. Es könne aber nicht wirklich frei sein und es kann auch niemals befreien. Und da das Denken und all seine Aktivitäten im Rahmen enger Grenzen ablaufen, sei auch das nicht unbedingt zu verstehen.
"I Ging - Das Kosmische Orakel" ist unter anderem ein Handbuch für eine Revolution zur Befreiung der Psyche. Es lehrt uns, dass wir die engstirnige Tyrannei eines isolierten Intellekts umstürzen und das natürliche Gleichgewicht und die versammelte Energie der Psyche durch Erkenntnis und Befreiung wieder herstellen können. Die Erkenntnis und Befreiung gewinnen wir, indem wir mit Hilfe des Weisen die Manifestationen des kollektiven Ego in unserem individuellen Ego identifizieren und Möglichkeiten entdecken, wie wir uns aus dem inneren Griff des Ego befreien können. Der Leser wird diesen Prozess häufig in Form von Wiederholungen durch den ganzen Text hindurch beschrieben finden; ferner wird ihm auffallen, dass der Weise von einem Hexagramm zum anderen leichte Verschiebungen in der Perspektive vornimmt, um jeweils spezifische Aspekte der kosmischen Lehre aufzudecken, indem er das sanfte kosmische Licht über die Verwerfungen und Umrisse unserer inneren Landschaft wandern lässt.
Entschieden das praktischste Werkzeug in diesem Prozess ist die Drei-Münz-Rückfrage-Methode. Sie gestattet es dem Leser, die erhaltenen Texte zu klären und dadurch zu vermeiden, das Opfer seiner eigenen Projektionen zu werden. Die DMR-Methode, wie sie abgekürzt genannt wird, fordert uns heraus, unsere tief verwurzelten Glaubensvorstellungen zu hinterfragen und unseren Geist für das Verständnis der vielen neuen Interpretationen psychologischer Phänomene zu öffnen, die in diesem Buch beschrieben werden. Die DMR-Methode eröffnet eine frische Perspektive und eine wesentlich größere Bandbreite für die Anwendung des I Ging auf die Probleme und Fragen unseres Alltags. Auch in Bezug auf die DMR-Methode gilt, dass das "vorübergehende Außerkraftsetzen unseres Urteils" eine wesentliche Voraussetzung ist. Vom Leser wird verlangt, dass er seinen Geist für die Möglichkeit öffnet, dass das Orakel ihm ganz direkt auf seine spezifischen Fragen und Umstände antworten kann, und dass er sich dann von seiner Erfahrung weiterleiten lässt. Es geht nur darum, dem Weisen zu erlauben, uns persönlich anzusprechen, und Übung darin zu erlangen, unsere Fragen aus einer Haltung innerer Ausgeglichenheit heraus zu stellen.
Das hier vorgestellte I Ging ist ein Quell der Erkenntnis und Orientierung, der weit überschreitet, was normalerweise als Divination bezeichnet wird. Diejenigen, die zu diesem Orakel mit der Erwartung kommen, ihre Zukunft gezeigt zu bekommen, werden zunächst enttäuscht sein; wenn sie jedoch erst einmal begonnen haben, mit dem Weisen und den überall im Text erwähnten Helfern zu arbeiten, werden diese Leser eine praktische Verständnishilfe entdecken, die unvergleichlich besser ist als das, was sie aus Zukunftsvorhersagen und egoistischen Zukunftsprojektionen gewinnen können. Was in diesem Zusammenhang vielleicht klar gesagt werden muss, ist, dass die raison d'être des I Ging darin besteht, uns auf die Helfer aufmerksam zu machen, die uns helfen, unser Leben im Einklang mit der kosmischen Ordnung zu gestalten - eine Gegenwart, die für jeden Einzelnen von uns stimmig ist, anstatt uns die Wahrheit über einen angeblich vorherbestimmten Gang der Dinge vorherzusagen.
Selbst wenn die Zukunft nicht vorhergesagt werden kann, so kann doch die Gegenwart transformiert werden. Diese Version des I Ging lehrt uns, dass Transformation das tägliche Leben zu einer knospenden Blüte macht für jeden, der mit offenem Geist und Aufrichtigkeit im Herzen zum I Ging kommt. Mit jedem Menschen, der sich von diesem Buch anregen lässt, auf die innere Reise zu gehen, mit der Selbstprüfung zu beginnen, sich die entscheidenden Fragen zu stellen "Lebe ich mein Leben für mich oder für irgendein Selbstbild, eine Gruppe oder eine von außen kommende Idee oder ein Gebot und ist es die Sache wert, dass ich in der bisherigen Weise weiterlebe?" - mit jedem Menschen, der sich auf den Transformationspfad seiner einzigartigen persönlichen Erfahrungen mit dem Weisen begibt, wird die kosmische Harmonie in unserer Spezies und auf unserem Planeten ein Stück mehr verwirklicht.
Brian Donohue
Dipl.-Psych., Brooklyn