Vorwort
Die vorliegende Studie wurde mit der Absicht begonnen, dem Bildzyklus des Göttinger Sakramentars als einem herausragenden Kunstwerk der ottonischen Epoche eine ikonologische und funktionsanalytische Interpretation und damit eine angemessene kunsthistorische Würdigung zukommen zu lassen. Dass die ikonologische Vorgehensweise es erfordern würde, die durchaus programmatische Frage der Textredaktion miteinzubeziehen, und dass die monographische Form oftmals zu einem Blick auf die ganze Fuldaer Handschriftenproduktion auszuweiten war, ergab sich im Verlaufe der Arbeit. Diese Zwänge zu einer umfassenden Herangehensweise haben sicher nicht zu einem "Spaziergang" durch die Handschrift geführt, doch die Buchmalereien in einem frühottonischen Codex konnten nicht behandelt werden, als wären sie ein an die Wand gehängtes Gemälde, und schon gar nicht, als wäre ihr Entstehen dem bloßen "Ingegno" eines aus sich selbst heraus schaffenden Künstlers zu verdanken.
In einer früheren Fassung wurde diese Arbeit an der Philosophischen Fakultät der Universität Heidelberg als Promotionsarbeit angenommen. Großer Dank geht an die beiden Heidelberger Gutachter Prof. Dr. Lieselotte E. Saurma und Prof. Dr. Walter Berschin, die die Mühe der Lektüre und Beurteilung auf sich genommen haben. Beiden habe ich zudem für mehr Anregungen zu danken, als ich hier ausführen könnte. Frau Professor Saurma bin ich zudem Dank für Ihre Begleitung während meines Studiums schuldig.
Die Landesgraduiertenförderung Baden-Württemberg hat die Forschungen zu dieser Arbeit zwei Jahre lang mit einem Stipendium sowie einer Reiseförderung unterstützt. Der Druck wäre in der vorliegenden Form nicht ohne die großzügige Hilfe des Förderungs- und Beihilfefonds Wissenschaft der VG WORT möglich gewesen.
Mein Dank gilt auch den Bibliotheken und Archiven, ihren Verantwortlichen und Mitarbeitern, die mir den Zugang zu den Handschriften ermöglicht haben, an geeigneter Stelle sollen sie eigens erwähnt werden. Besonderen Dank verdient die Handschriftenabteilung der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen mit ihrem Leiter Dr. Helmut Rohlfing für die großzügig gewährte Möglichkeit, das Göttinger Sakramentar in Augenschein nehmen zu können. Ich danke auch allen übrigen Mitarbeitern der Handschriftenabteilung und Herrn Martin Liebetruth vom Göttinger Digitalisierungszentrum für ihre Hilfsbereitschaft.
Dr. Michael Imhof und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Imhof-Verlags verdienen meinen Dank für ihre geduldige und hilfsbereite Unterstützung bei der Drucklegung dieser Arbeit.
Für zwei ausgiebige Gespräche in Göttingen und für seine Ermutigungen danke ich ganz herzlich Prof. Dr. Hartmut Hoffmann (Göttingen). Herrn Prof. Dr. Dieter Blume (Jena) habe ich für viele Anregungen zu danken, die die Ausrichtung dieser Arbeit nicht unwesentlich verändert haben. Er und Dr. Mechthild Haffner haben mir auch ihre Ergebnisse aus der Arbeit für das Jenaer Sternbildercorpus zugänglich gemacht. Immense Unterstützung habe ich von Dipl.-Rest. Christine Kenner (Wiesbaden/Zeitlofs) und Prof. Dr. Klaus Gereon Beuckers (Kiel) erfahren, wofür ihnen herzlich gedankt sei. Herrn Prof. Dr. Paul Kunitzsch (München) und Frau Mechthild Müller (Garbsen) danke ich für Auskünfte. Für die Überlassung von weiten Teilen ihrer damals noch ungedruckten Dissertation und die Beantwortung vieler Fragen sei Dr. Katrinette Bodarwé (Regensburg) herzlich gedankt. Den Mitarbeitern in den Lesesälen der Frankfurter Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, vormals Stadt- und Universitätsbibliothek, möchte ich ebenfalls meinen Dank ausdrücken für Ihre stete und freundliche Hilfsbereitschaft. Am Frankfurter Kunstgeschichtlichen Institut habe ich vor allem Frau Bettina Rudhof für Ihre Unterstützung zu danken.
Diese Arbeit wäre nicht möglich gewesen ohne die Hilfe und Ermunterung vieler Einzelpersonen, unter denen ich zuerst meine Frau Gabriele Klaucke sowie die treuen doctores Hans-Ingo Radatz und Philline und Christoph Fasbender nennen möchte. Für vielfältige Hilfen bei der Endredaktion und vieles mehr danke ich Dr. Caroline Gerner, Dr. des. Margit Krenn und Barbara Wagner. Mein Dank geht auch an Irina Merten, Esther Walldorf und postum an Maria Horn. Nicht zuletzt habe ich meinen Eltern für langandauernde Unterstützung in vielen Bereichen zu danken. Ihnen ist diese Arbeit gewidmet.