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Zygmunt Bauman
Postmoderne Ethik
380 Seiten, Paperback
Hamburger Edition | ISBN: 386854206x
| |  | 20.00 EUR |  | | |
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Ist die Moral am Ende? Sind wir Zeugen des »Verschwindens« der Ethik und des Ausbruchs einer Ära »jenseits der Verpflichtungen«? Für Zymunt Bauman sind die moralischen Probleme, denen wir uns heute gegenüber sehen und die großen Fragen der Ethik so brisant wie eh und je: Sie müssen nur neu gestellt - und beantwortet - werden. Im Zentrum von Baumans unfassender Studie steht seine Interpretation der Postmoderne als »illusionslose Moderne« - emanzipiert von falschem Bewusstsein, unrealistische... [weiter lesen] |
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Inhalt Einleitung: Moralität in moderner und postmoderner Perspektive 9 1 Moralische Verantwortungen, ethische Regeln 31 Moralische Unsicherheit 33 Das ethische Dilemma 38 Das moralische Urteilsvermögen - enteignet und zurückgefordert 48 Postmoderne: Moral ohne ethischen Code 54 2 Die schwindende Universalität 62 Universalismus und seine Unstimmigkeiten 65 Das Wiedereinwurzeln des entwurzelten Selbst 72 Die moralischen Grenzen ethischer Universalität 77 Die Einsamkeit des moralischen Subjekts 86 3 Die schwindenden Begründungen 98 Mißtrauen säen 100 Moral vor der Freiheit 109 Die ungegründete Begründung 116 Das unerträgliche Schweigen der Verantwortung 122 4 Die moralische Partei der Zwei 127 Die Asymmetrie des Ich - Du 131 Die Aporie der Nähe 135 Moral als zarte Berührung 141 Krankheiten, Heilmittel und weitere Krankheiten der Liebe 150 5 Jenseits der moralischen Partei 166 Das Erdbeben des Dritten oder die Geburt der Gesellschaft 169 Struktur und Gegenstruktur 175 Den moralischen Impuls wegrationalisieren 180 Den moralischen Impuls wegästhetisieren 193 Die Naturgeschichte von Struktur und Gegenstruktur 199 Die postmoderne Scheidung 207 Hinaus aus dem Nationalstaat, hinein in die Stämme 211 6 Soziale Räume: kognitiv, ästhetisch, moralisch 217 Den Anderen kennen, um den Anderen wissen 218 Der Fremde nebenan 224 Die obskure Kunst der Vergegnung 229 Die Aporie des Fremden 237 Aufbau des moralischen und Abbau des kognitiven Raumes 246 Der ästhetische Raum 250 Zusammensein als Spielwiese 253 Die organisierte Spielwiese 260 Aufbau des moralischen und Abbau des ästhetischen Raumes 268 Niemandsland, aber das eigene 271 7 Private Moral, öffentliche Risiken 278 Ungebundene Mittel 283 Die technologische Auflösung des moralischen Selbst 291 Risikogesellschaft: Der letzte Stand der Technologie 298 Die Schlange frißt ihren Schwanz 312 Auf der Suche nach ethischen Lösungen 324 8 Ein Überblick: Im Ende liegt der Anfang 332 Moralischer Fortschritt?336 Die neue Unordnung oder die Umgestaltung der Welt 341 Unsicherheit und Grausamkeit 348 Vagabund und Tourist: postmoderne Typen 357 Postmoderne Einsicht, postmoderne Ohnmacht 365 Bibliographie 374
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