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Nicole Riess
Familienmythen, Familiengeheimnisse, Familiengesetze
Eltern in ihren Lebenszusammenhängen und ihrer Geschichte verstehen. Ein Beispiel
erschienen Februar 2007 414 Seiten, Paperback
Carl-Auer Verlag | ISBN: 3896703714
| |  | 31.95 EUR |  | | |
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| VORWORT | öffnen |
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Zum Geleit Psychotherapie und psychologische Forschung sind einander sehr nah. Psychotherapie ist existentielles Forschen nach persönlichen Wahrheiten, nach Begebenheiten, Ereignissen und Einflüssen, die eine Person von einem ihr gemäßen Sein und Werden abweichen ließen bzw. lassen, und die ihr Belastung, Schmerz, Leid und Entbehrung bedeuten. Mut und Einsatz gehören zu dieser Suche, kompetente Anleitung und zunehmend verinnerlichende Bejahung von Realität: <Ja, so ist es gewesen!> <Ja...
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Dies ist eine ungewöhnliche wissenschaftliche Arbeit. Es ist die Dokumentation einer Spurensuche, eines Versuchs, in der eigenen Familie ein ehernes Familiengesetz außer Kraft zu setzen. Nicole Riess setzt sich über das ungeschriebene Gesetz "Darüber wird bei uns nicht geredet" hinweg, versucht es zu verwandeln bzw. aufzulösen und die daraus resultierenden Widerstände zu überwinden. Die Autorin beginnt, Verantwortung für das über Generationen diktierte Schweigen, das Nicht-Benennen-Dürfen und ... [weiter lesen] |
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| AUTOR | öffnen |
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Autor Nicole Riess, Diplom-Psychologin, wurde 1957 als ältestes von acht Kindern in eine Familie geboren, in der sich fast alles "ums Geschäft" drehte. Nach Ausbildungen zur Malergesellin und zur Fremdsprachensekretärin machte sie auf dem zweiten Bildungsweg das Abitur. Anschließend studierte sie Psychologie in Frankfurt/Main und Hamburg. [weiter lesen] |
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| INHALTSVERZEICHNIS | öffnen |
Inhaltsverzeichnis Inhalt. 1 Zitat. 4 Zum Geleit. 5 1.Abstract. 9 2.Einleitung. 11 2.1 Persönlicher Bezug zum Thema. 11 2.2 Anliegen dieser Arbeit. 12 2.3 Wen könnte diese Arbeit interessieren?12 3.Theorieteil. 14 3.1 Familien in der Familienpsychologie. 14 3.2 Psychoanalyse und psychoanalytische Familientherapie 14 3.3 Traumatheorie. 16 3.4 Kernkonzept der Kollusion. 17 3.5 Familiensystemtheorie. 18 3.6 Familienentwicklungstheorie. 20 3.7 Familienstresstheorie. 22 3.8 Allgemeine Erkenntnisse zu Ehebeziehungen. 23 3.9 Bewältigungsressourcen des Familiensystems. 25 3.10 Bindungstheorie. 27 3.11 Familie unter historischen Gesichtspunkten. 29 3.12 Konzept der Autonomie. 29 3.13 Zur Bindungstheorie: Erfahrungen und Auswirkungen. 31 3.14 Unterschiedliche Erziehungsmethoden von Eltern. 32 3.15 Konflikte zwischen Geschwistern. 34 3.16 Kompetenz und Stil in Familien. 34 3.17 Basisannahmen der Mehrgenerationen-Familientherapie 38 3.18 Konzept der bezogenen Individuation. 39 3.19 Bemerkungen zur Dialogischen Philosophie. 40 4.Forschungsmethode, Gesprächspersonen Gesprächsdokumentation. 41 4.1 Wahl der Forschungsmethode. 41 4.1.1 Das persönliche Gespräch. 42 4.1.2 Abstand und Objektivität bezüglich des Forschens auf einem Gebiet, das einen se... 4.1.3 Anliegen und Ziel beeinflussen die Wahl der Forschungsmethode. 45 4.1.4 Die qualitative Forschungsmethode des persönlichen Gesprächs. 46 4.2 Gesprächspersonen. 47 4.2.1 Lebensläufe der beiden am Gespräch beteiligten Personen. 47 4.2.2 Genogramme. 52 4.2.3 Alle in den Gesprächen vorkommenden Personen auf einen Blick. 57 4.3 Gesprächsdokumentation. 59 4.3.1 Vorbereitung der Gespräche. 59 4.3.2 Gesprächsverlauf. 60 4.3.3 Auswertung der Gespräche. 61 4.3 VVerdichtungen (Inhalte der Gespräche).62 4.3 V 1 Mutters Kindheit, Schulzeit, Ausbildung. 62 4.3 V 2 Vaters Kindheit, Schulzeit, Ausbildung. 97 4.3 V 3 Eltern zu jener Zeit, als sie sich kennen lernten. 140 4.3 V 4 Mutters Erleben in ihrer Ehe und Familie. 153 4.3 V 5 Vaters Erleben in seiner Ehe und Familie. 198 4.3 V 6 Eltern zu Enkelkindern und Urlauben, Mutter zum Thema Therapien. 224 4.3 V 7 Vater zu Krankheit und Alter. 233 4.3 EZusammengefasste Aussagen verbunden mit Erkenntnissen der psychologischen Forsch... 4.3 E 1 Erkenntnisse zu Mutters Aussagen in V 1.243 4.3 E 2 Erkenntnisse zu Vaters Aussagen in V 2.280 4.3 E 3 Erkenntnisse zu beider Aussagen in V 3.296 4.3 E 4 Erkenntnisse zu Mutters Aussagen in V 4.306 4.3 E 5 Erkenntnisse zu Vaters Aussagen in V 5.352 4.3 E 6 Erkenntnisse zu beider Aussagen in V 6.375 4.3 E 7 Erkenntnisse zu Vaters Aussagen in V 7.379 5.Gesamtergebnisse. 384 5.1 Große Themen: Verlust, Schuld, ungelöste Konflikte, Gewalt, Geschwisterrivalitäte... 5.2 Herkunftsfamilien der Eltern. 386 5.3 Leid der Eltern als Kinder. 388 5.4 Ablösung der Eltern von den Eltern. 391 5.5 Die Ehe der Eltern. 392 5.6 Die Kinder. 395 6.Diskussion der Ergebnisse. 400 6.1 Gespräche. 400 6.2 Forschungsstichprobe. 401 6.3 Aussagewert oder Zusammenhang der Ergebnisse mit Vorannahme und Literatur. 401 6.4 Weiterführende wissenschaftliche Fragestellungen, Themen- und Vorgehensvorschläge... 7.Persönliche und subjektive Erfahrungen. 404 8.Literatur. 408 9.Anhang. 413
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