Ein Großteil unseres Denkens bleibt unbewusst und ist geprägt von Metaphern und Deutungsrahmen. Unser vermeintlich freies Denken wird durch diejenigen beeinflusst, die bewusst bestimmte Metaphern in die öffentliche Diskussion einführen.
Diesen heimlichen "Macht-Habern" sind George Lakoff und Elisabeth Wehling auf der Spur: Welcher Sprache bedienen sich Politiker, um in den Köpfen der Menschen die gewünschte "Wirklichkeit" entstehen zu lassen?
In lebhaften Gesprächen klären die beiden Linguisten anhand von Sprachschöpfungen wie "Krieg gegen den Terror" oder "Achse des Bösen", wie Menschen denken, wie solche Denkstrukturen unser Gehirn auch physisch verändern und wie wir die Welt begreifen. Dabei werfen sie ein völlig neues Licht auf Fragen der politischen Identität, der Moral und religiöser Werte oder der Rolle von Medien und Berichterstattern.
"Lakoff und Wehling lehren uns, warum die Metapher als Zeichen des Genies und zugleich als gefährliche Verführerin gilt. Und sie entlarven die Kunststückchen der modernen politischen Rhetorik und Verdummung. Das hilft. "
Prof. Dr. Michael B. Buchholz
"Dieses Buch ist ein intellektueller Glücksfall - Lese- und Erkenntnisvergnügen gleichermaßen und im besten Sinne aufklärerisch." Prof. Dr. Bernhard Pörksen
"Auch in Deutschland wird viel über eine scheinbar immer größer werdende Verständnisklufi zwischen Politik und Wählern diskutiert. ,Auf leisen Sohlen ins Gehirn' skizziert Wege, dagegen vorzugehen." Deutschlandfunk
ISBN 978-3-89670-695-9