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Autorinnen und Autoren Ludwig Ammann, geb. 1961, ist Filmverleger, Publizist und Islamwissenschaftler in Freiburg/Breisgau. Zuletzt erschienen Was stimmt? Islam - Die wichtigsten Antworten, Freiburg 2007, und Der Islam am Wendepunkt: Liberale und konservative Reformer einer Weltreligion (hg. mit Katajun Amirpur), Freiburg 2006. Tim Epkenhans, geb. 1972, ist Leiter der OSZE-Akademie in Bischkek, Kirgisistan. Zurzeit forscht er im Rahmen eines Oral History-Projektes zu den Ursachen des Bürgerkrieges in Tadschikistan. Zuletzt erschien The OSCE's Dilemma in Central Asia (OSCE Yearbook 2006), Baden-Baden 2007. Bert G. Fragner, geb. 1941, ist Professor für Iranistik und leitet zurzeit das Institut für Iranistik der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a. die Kultur-, Wirtschafts- und Gesellschaftsgeschichte Irans, Afghanistans, des islamischen Indiens und Mittelasiens vom späten Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert; zu seinen zahlreichen Veröffentlichungen gehören: Die „Persophonie": Regionalität, Identität und Sprachkontakt in der Geschichte Asiens, Berlin 1999, und Zentralasien, 13. bis 20. Jahrhundert. Geschichte und Gesellschaft (hg. mit A. Kappeier), Wien 2006. Ulrike Freitag, geb. 1962, ist Direktorin des Zentrum Moderner Orient in Berlin und Professorin für Islamwissenschaft an der FU Berlin. Ihre zuletzt erschienene Monographie ist Indian Ocean Migrants and State Formation in Hadhramaut, Leiden 2003. Zurzeit arbeitet sie über die Stadtgeschichte von Jidda. Weitere Forschungsinteressen sind moderne arabische Historiographie und die globalgeschichtliche Verortung des Vorderen Orients. Jan-Peter Hartung, geb. 1969, ist seit Herbst 2007 Lecturer for the Study of Islam an der School of Oriental and African Studies in London. Zuletzt erschienen Viele Wege und ein Ziel. Leben und Werk von Sayyid Abu l-Hasan Ali al-Hasani Nadwi (1914-1999), Würzburg 2004, und Islamic Education, Diversity, and National Identity. Dini Madaris in India Post 9/11 (hg. mit H. Reifeld), London 2006. Benjamin Jokisch ist seit Februar 2006 als Privatdozent für Islamwissenschaft an der Universität Hamburg tätig. Seine Forschungen konzentrieren sich derzeit auf die Entwicklung des islamischen Rechts in transkulturellen Kontexten. Die jüngste Veröffentlichung trägt den Titel Islamic Imperial Law. Harun al-Rashid's Codification Project, Berlin/New York 2007. Navid Kermani, geb. 1967, ist habilitierter Islamwissenschaftler und war bis 2003 Long Term Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Heute lebt er als freier Schriftsteller in Köln. Zuletzt erschien von ihm die Monographie Der Schrecken Gottes. Attar, Hiob und die metaphysische Revolte, München 2005, und der Roman Kurzmitteilung, Zürich 2007. Lorenz Korn, geb. 1966, ist Professor für Islamische Kunstgeschichte und Archäologie an der Universität Bamberg. Forschungsschwerpunkte sind Architektur und Baudekor in den Kerngebieten der islamischen Welt (11.-16. Jh.), Metallarbeiten, Epigraphik und Numismatik. Zuletzt erschienen Ayyubidische Architektur in Ägypten und Syrien, Heidelberg 2004, Governing the Holy City (hg. mit J. Pahlitzsch), Wiesbaden 2004, und Bosra - Islamische Architektur und Archäologie (Hg.), Rahden/Westf. 2005. Gudrun Krämer, geb. 1953, ist Professorin für Islamwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Forschungsschwerpunkte sind Geschichte, Politik und Gesellschaft des Modernen Vorderen Orients, islamische Bewegungen und islamischpolitische Theorie. Zuletzt erschienen Geschichte des Islam, München 2005, und Speaking for Islam: Religious Authorities in Muslim Societies, Leiden 2006. Birgit Krawietz ist habilitierte Islamwissenschaftlerin und arbeitet gegenwärtig als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Berliner Zentrum Moderner Orient. Von ihr sind u.a. erschienen: Die Hurma: Schariatrechtlicher Schutz vor Eingriffen in die körperliche Unversehrtheit nach arabischen Fatwas des 20. Jahrhunderts, Berlin 1991, und Hierarchie der Rechtsquellen im tradierten sunnitischen Islam, Berlin 2002. Roman Loimeier, seit kurzem Professor am Department of Religions (Islamic Studies), University of Florida, Gainesville, studierte Ethnologie, Religionswissenschaft, Soziologie und Islamwissenschaft an den Universitäten Freiburg, London (SOAS) und Bayreuth. Seit 1981 umfangreiche Forschungen in Afrika (Senegal, Nigeria, Tansania) und zahlreiche Veröffentlichungen zum Themenfeld 'Geschichte und Entwicklung islamischer Gesellschaften in Afrika'. Mariam Popal, Freie Wissenschaftlerin und Lehrbeauftragte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Promotion an der Universität Hamburg über die Konstruktion der Scharia als religiöses Recht im Rahmen postkolonialer Theorien. Zuletzt erschien „Kopftücher HipHop - Körper sprechen schweigend (andere) Geschichten" in: Kien Nghi Ha u.a. (Hg.), re/visionen. Postkoloniale Perspektiven von People of Color auf Rassismus, Kulturpolitik und Widerstand in Deutschland, Münster 2007. Abbas Poya, geb. 1967, ist wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl Islamwissenschaft an der Universität Freiburg. Von ihm sind u.a. erschienen: Anerkennung des Igtihad - Legitimation der Toleranz. Möglichkeiten innerer und äußerer Toleranz im Islam am Beispiel der Igtihad-Diskussion, Berlin 2003, und Sa-kibayi, dimukrasi wa huquq-i basar (Toleranz, Demokratie und Menschenrechte), Teheran 2007. Maurus Reinkowski, geb. 1962, ist Professor für Islamwissenschaft an der Universität Freiburg. Seine Forschungsschwerpunkte sind die neuere Geschichte des Nahen Ostens und des östlichen Mittelmeerraums, Libanon und Palästina, Konversion und Nationalismus. Zuletzt erschienen Die Dinge der Ordnung. Eine vergleichende Untersuchung über die osmanische Reformpolitik im 19. Jahrhundert, München 2005, und Rechtspluralismus in der islamischen Welt: Gewohnheitsrecht zwischen Staat und Gesellschaft (hg. mit Michael Kemper), Berlin 2005. Birgit Schäbler, Professorin für Westasiatische Geschichte an der Universität Erfurt, ist z.Zt. Fellow am Max Weber-Kolleg. Zuletzt erschienen Globalization and the Muslim World. Culture, Religion and Modernity (hg. mit Leif Stenberg), Syracuse University Press 2004, und Area Studies und die Welt. Weltregionen und neue Globalgeschichte, Wien 2007. Manfred Sing, geb. 1966, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Orientalischen Seminar in Freiburg/Breisgau. Zurzeit erforscht er in einem DFG-Projekt die Neuorientierung arabischer Kommunisten nach 1989. Zuletzt erschien Progressiver Islam in Theorie und Praxis. Die interne Kritik an hegemonialen islamischen Diskurs durch den „roten Scheichu 'Abdallah al-'Aläyili (1914-1996), Würzburg 2007. Udo Steinbach, geb. 1943, war von 1976 bis 2007 Direktor des Deutschen Orient-Instituts. Schwerpunkte seiner Arbeit sind Politik und Gesellschaft des arabischen Raums, Irans und insbesondere der Türkei sowie der Nahe Osten in der internationalen Politik. Zuletzt erschienen Zentralasien - Geschichte, Politik, Wirt-schaft, (hg. mit Marie-Carin von Gumppenberg), München 2004, und Autochtho-ne Christen im Nahen Osten. Zwischen Verfolgungsdruck und Auswanderung, Hamburg 2006. Guido Steinberg arbeitet zurzeit für die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit der Golfregion, dem Irak sowie islamistischen Terroristen und hat zahlreiche Bücher und Artikel zur saudi-arabischen und irakischen Geschichte und Politik, zu Islamismus und Terrorismus publiziert. Zuletzt erschienen Der nahe und der ferne Feind. Die Netzwerke des islamistischen Terrorismus, München 2005.
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