AUTORINNEN UND AUTOREN
Berger, Tilman ist Professor für Slavische Sprachwissenschaft an der Universität Tübingen. Er promovierte zum Thema »Wortbildung und Akzent im Russischen«. Neuere Publikationen: Studien zur historischen Grammatik des Tschechischen. Bohemistische Beiträge zur Kontaktlinguistik, München 2008; gemeinsam mit B. Golubovic (Hg.): Morphologie - Mündlichkeit - Medien. Festschrift für Jochen Raecke, Hamburg 2008.
Gleize, Joëlle ist Professorin an der Université de Provence (AixMarseille I). Ihre Promotion hat sie zum Thema »La lecture fictive, la représentation du livre et de la lecture de Stendhal à Proust« verfasst. Ihre Habilitation heißt »Les façons de lire et leurs imaginaires«. Weitere ausgewählte Publikationen: Balzac. Bilan critique, Paris 1994; »Pour une ego-topo-graphie de Nathalie Sarraute?«. In: Adélaïde Russo/Simon Harel (Hg.), Lieux propices. L'énonciation du lieu/le lieu de renonciation dans les contextes francophones interculturels, Québec 2005, S. 195-207.
Götze, Karl Heinz ist Professor für Germanistik an der Université de Provence (Aix-Marseille I). Er promovierte zu »Grundpositionen der Literaturgeschichtsschreibung im deutschen Vormärz«, seine Habilitationsschrift trägt den Titel »Littérature, société, identité. Aspects de la littérature allemande contemporaine«. Weitere ausgewählte Publikationen: Heinrich Böll. Ansichten eines Clowns, München 1985; Wolfgang Koppen. Das Treibhaus, München 1985; Poetik des Abgrunds und Kunst des Widerstands. Grundmuster der Bildwelt von Peter Weiss, Wiesbaden 1995.
Haag, Ingrid ist Professorin für Germanistik an der Université de Provence (Aix-Marseille I). Sie habilitierte zum Thema »Ödön von Horvath: La dramaturgie de la façade. Description d'une forme théâtrale«. Weitere ausgewählte Publikationen: »>Immer noch Mutter/Mehr noch Mutter jetzt< - Brechts episches Spiel mit der Mutterimago«. In: Germanica 18 (1996); Phantasie des Körpers und epische Demonstration. In: Bibliothèque d'Etudes Germaniques, Montpellier 1999, S. 37-55. Herausgebertätigkeit: »Cahiers d'Etudes Germaniques«. Forschungsschwerpunkt: Théâtrale Semeologie.
Kaltz, Barbara ist Professorin für Sprachwissenschaft an der Université de Provence (Aix-Marseille I). Sie habilitierte zum Thema »Germanistique française et historiographie linguistique«. Weitere ausgewählte Publikationen: Zur Wortartenproblematik aus wissenschaftsgeschichtlicher Sicht, Hamburg 1983; »Adverbe pronominal, pronom adverbial, préverbe et préposition - relais dans la grammaire allemande: C'est à y perdre son latin!« In: Bernard Colombat/Marie Savelli (Hg.), Actes du Colloque international »Métalangage et terminologie linguistique«, Louvain 2001,S.751ff.
Keller, Thomas ist Professor für Germanistik an der Université de Provence (Aix-Marseille I). Seine deutsche Promotion trägt den Titel »Die Schrift in Stifters >Nachsommer<. Buchstäblichkeit und Bildlichkeit des Romantextes«. Er habilitierte zu »Les aspects personnalistes des relations franco-allemandes«. Forschungsfelder: Nonkonformistische Denkformen in Deutschland und Frankreich, Anthropologie und Ethnologie zwischen Deutschland und Frankreich sowie deutsch-französische Migrations- und Gedächtnisorte.
Kimmich, Dorothée ist Professorin für Neuere deutsche Literatur an der Universität Tübingen. Sie promovierte zum Thema »Epikureische Aufklärungen. Philosophische und poetische Konzepte der Selbstsorge«. Ihre Habilitation trägt den Titel »Wirklichkeit als Konstruktion oder Wie oft war die Geschichte schon zu Ende? Studien zu Geschichte und Geschichtlichkeit bei Heine, Büchner, Immermann, Keller, Stendhal und Flaubert«. Weitere Publikationen: »Lebendige Dinge in der klassischen Moderne: Wahrnehmung, Erinnerung und Ästhetik in der >fluiden Welt< - dans un >monde fluide<«. In: Cahiers d'Études Germaniques 48 (2005), S. 133-145; gemeinsam mit Tobias Wilke: Einführung in die Literatur der Jahrhundertwende, Darmstadt 2006.
Koch, Peter ist Professor für Romanische Sprachwissenschaft an der Universität Tübingen. Er promovierte zum Thema »Verb - Valenz - Verfügung. Zur Satzsemantik und Valenz französischer Verben am Beispiel der Verfügungs-Verben« und habilitierte zur »Distanz im Dictamen. Zur Schriftlichkeit und Pragmatik mittelalterlicher Brief- und Redemodelle in Italien«. Forschungsschwerpunkte: Kognitive Semantik und Lexikologie (synchronisch und diachronisch): Theorie und Anwendung auf die romanischen Sprachen; Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Französischen und Italienischen; Valenz- und Kasustheorie in Anwendung auf das Französische, Italienische und Spanische sowie Ars dictandi, Ars arengandi.
Matzat, Wolfgang ist Professor für Romanische Philologie an der Universität Tübingen. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen zählen: Dramenstruktur und Zuschauerrolle. Theater in der französischen Klassik, München 1982; Diskursgeschichte der Leidenschaft. Zur Affektmodellierung im französischen Roman von Rousseau bis Balzac, Tübingen 1990; Lateinamerikanische Identitätsentwürfe: Essayistische Reflexion und narrative Inszenierung, Tübingen 1996. Weitere Forschungsschwerpunkte: Der spanische Realismus-Naturalismus (Pérez Galdös, Leopoldo Alas) sowie das spanische Siglo de Oro (u. a. Calderön, Cervantes). Die augenblicklichen Forschungen konzentrieren sich auf die Theorie und Geschichte des Romans.
Meise, Helga ist Professorin für Germanistik der Université de Reims Champagne-Ardenne. Sie habilitierte über »Das archivierte Ich. Schreibkalender und höfische Repräsentation in Hessen-Darmstadt 1624-1790«. Ausgewählte Publikationen: Die Unschuld und die Schrift. Deutsche Frauenromane im 18. Jahrhundert, Berlin 1983; »Gefühl und Repräsentation in höfischen Selbstinszenierungen des 17. Jahrhunderts«. In: Emotionalität 2000, S. 119-140. Forschungsschwerpunkte: Feministische Literaturwissenschaft und Frühe Neuzeit; das sogenannte Fräuleinwunder.
Mergenthaler, Volker ist Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Marburg. Arbeitsgebiete: Literatur, Kultur und Medien seit dem 18. Jh. Aktuelle Projekte zum 11. September in der deutschsprachigen Literatur, zur Rezeption des antiken Mythos in neueren Medien, zu einer >Literatur in Fortsetzungen am Beispiel von Eichendorffs >Viel Lärmen um Nichts <, zur Literarizität der Anstandsliteratur.