Vorwort
Die vorliegende Studie wurde im Sommersemester 2007 von der Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universität in München als Dissertation angenommen. Die Verknüpfung einer theater- und medienwissenschaftlichen Fragestellung mit einer spezifisch kulturwissenschaftlichen Perspektive, nämlich dem Fokus auf die Theaterszene der frankophonen kanadischen Provinz Quebec, machte es mir möglich, meine bisherigen wissenschaftlichen Schwerpunkte als Theaterwissenschaftlerin und Romanistin in einem Projekt zusammenzuführen: Der Kulturraum Quebec hat sich mir bereits während meines Studiums im Kontext literaturwissenschaftlicher Arbeitsfelder erschlossen. Im Rahmen eines ersten interdisziplinären Forschungsvorhabens konnte ich 2002 während eines Studienaufenthaltes in Montreal/Quebec auch die frankokanadische Theaterszene kennenlernen - eine Begegnung, die den Grundstein für die vorliegende Untersuchung legte.
Mein herzlicher Dank gilt an erster Stelle meinem Doktorvater Prof. Dr. Christopher Balme für sein Interesse und seine uneingeschränkte Unterstützung, mit der er dieses Projekt von Beginn an gefördert hat, sowie Dr. Danielle Dumontet, durch die ich das frankophone Kanada überhaupt erst entdeckt habe.
Ebenso danke ich Prof. Dr. Michael Gissenwehrer und Prof. Dr. Jens Malte Fischer, die das Zweit- und Drittgutachten übernommen haben, sowie Prof. Dr. Dr. Michael Rössner.
Den Hauptteil der Quellenforschung konnte ich - mit Unterstützung eines DAAD-Reisestipendiums - am Centre de recherche interuniversitaire sur la littérature et la culture québécoises (CRILCQ) der Universite de Montreal (UdM) leisten; für die freundliche Unterstützung von Micheline Cambron und ihren Kollegen bin ich sehr dankbar. Dank gilt auch den quebecer Künstlern und Theaterkompanien für ihre Kooperation - insbesondere Micheline Beaulieu von ExMachina, Daniele de Fontenay von Carbone 14, Hanneke Marois-Ronken und Annick Huard vom Théătre UBU sowie ganz herzlich Marie Brassard.
Für die wertvolle Hilfe aus Quebec während der editorischen Arbeit an diesem Buch danke ich vielmals Sylvain Lavoie. Besonders großer Dank gilt als Freundin und Kollegin Dr. Svenja Blume für viele Ratschläge und für die kritische Lektüre des Manuskripts.
Ich widme dieses Buch meinen Eltern, die meinen Weg immer unterstützt und gefördert haben, und Henning, der mich auf diesem Weg schon so lange begleitet.
Wiesbaden, im Januar 2008 Julia Pfahl