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VORWORT |  öffnen
Vorwort Ich freue mich, Ihnen heute dieses Buch zu präsentieren, denn all die strittigen Punkte und Diskussionen rund um das Thema Pflegedokumentation, ihr Führen und Prüfen, sind mir seit langem ein Anliegen. In vielen meiner Seminare und Beratungstermine ist die Pflegedokumentation immer wieder Anlass zu Diskussionen. In Regressfällen und bei Anforderungen von außen gibt die Dokumentation immer wieder Anlass zu Fehldeutungen. Dieses Büchlein kann keine gute Pflegedokumentation garantieren, a... [weiter lesen]
KLAPPENTEXT |  öffnen
Wenn das Wort "Pflegedokumentation" fällt, reagieren viele Pflegekräfte mit deutlicher Abneigung: Zu zeitaufwendig sei die Dokumentation, zu schwierig und eigentlich sei doch der Klient viel wichtiger als diese ausufernde Schreiberei ... Tatsächlich hat selbst die Gesetzgebung erkannt, dass der Dokumentationsaufwand ein wenig ins Kraut geschossen ist. So ist allerorten von "Entbürokratisierung" die Rede, von weniger Aufwand bei der Dokumentation und damit von mehr Zeit für die Klienten. Denno... [weiter lesen]
INHALTSVERZEICHNIS |  öffnen
Inhalt
Vorwort. 9
1 Datenschutz, Handhabung und Aufbewahrung der Dokumentation. 10
1. Fehler:Der Datenschutz wird nicht beachtet. 10
2. Fehler:Die Unterlagen werden vorzeitig vernichtet. 10
3. Fehler:Persönliche Daten werden einfach herausgegeben. 11
4. Fehler:Alle Unterlagen werden kopiert und mitgegeben. 12
5. Fehler:Die Dokumentation wird ambulant nicht beim Kunden geführt. 13
6. Fehler:Die Pflegedokumentation wird im Heim nicht zur Pflege mitgenommen. 14
7. Fehler:Die Dokumentation erfolgt nicht zeitnah. 15
2 Die Pflegeplanung. 16
8. Fehler:Annahme, die Pflegeplanung schreibe man nur für den MDK. 16
9. Fehler:Für jeden Kunden wird eine Pflegeplanung geschrieben. 17
10. Fehler:Für Kurzzeitpflegegäste wird generell keine Pflegeplanung geschrieben. 18
11. Fehler:Für ambulant versorgte Patienten wird bei reiner Behandlungspflege generel...
12. Fehler:Die Pflegeplanung erfolgt immer anhand der AEDL. 19
13. Fehler:Es werden generell alle Punkte in die Pflegeplanung aufgenommen. 24
14. Fehler:Die Pflegeplanung muss in professioneller Expertensprache erfolgen 26
15. Fehler:Annahme, die Pflegeplanung müsse kurz und bündig sein. 26
16. Fehler:Annahme, medizinische Diagnosen gehörten in jede Pflegeplanung. 27
17. Fehler:Annahme, pflegerische Diagnosen seien in der Pflegeplanung überflüssig. 28
18. Fehler:Annahme, der Pflegeprozess bestehe aus der Pflegeplanung. 29
19. Fehler:Annahme, Ursachen von bestehenden Pflegeproblemen seien unwichtig. 30
20. Fehler:Die Pflegeplanung wird immer von links nach rechts ausgefüllt. 31
21. Fehler:Annahme, die Behandlungspflege müsse mitgeplant werden. 33
22. Fehler:Annahme, Pflegeplanung und Anamnese müssten übereinstimmen. 35
23. Fehler:Wenn man eine Biografie hat, muss man die Inhalte in der Planung nicht wie...
24. Fehler:Musterpflegeplanungen vereinfachen alles. 37
25. Fehler:Annahme, nur die Fähigkeiten des Pflegebedürftigen gehörten in die Ressour...
26. Fehler:Keine detaillierten Ziele in der Altenpflege. 40
27. Fehler:Annahme, die Unterteilung in Nah- und Fernziele sei überflüssig. 40
28. Fehler:Ist ein Ziel erreicht, muss man ein neues stecken. 41
29. Fehler:Annahme, bei den Maßnahmen könne man nicht immer die Häufigkeiten angeben....
30. Fehler:Annahme, bei den Maßnahmen müsse man nicht immer Zeiten angeben. 43
31. Fehler:Annahme, die verschiedenen Hilfearten in der Pflegeplanung seien nicht wic...
32. Fehler:Bei den Maßnahmen wird lediglich auf den Standard verwiesen. 44
33. Fehler:Annahme, die Häufigkeit der Auswertung sei vorgegeben. 45
34. Fehler:Die Leistungen der Angehörigen oder Therapie werden in der Maßnahmenspalte...
35. Fehler:Die Auswertung erfolgt in der Pflegeplanung. 46
36. Fehler:"Unverändert" reicht als Auswertung. 47
3 Die Pflegeanamnese. 49
37. Fehler:Die Anamnese erfolgt immer anhand der AEDL. 49
38. Fehler:Die Anamnese wird nicht zeitnah erstellt. 50
39. Fehler:Die Anamnese wird aktualisiert. 50
4 Die medizinische Anordnung. 51
40. Fehler:Annahme, eine Bedarfsmedikation sei nicht erlaubt. 51
41. Fehler:Annahme, telefonische Anordnungen seien nicht erlaubt. 53
42. Fehler:Annahme, der Arzt müsse alle Anordnungen im Medikamentenblatt unterschreib...
43. Fehler:Annahme, der Anordnung des Arztes sei dringend Folge zu leisten. 55
44. Fehler:Tropfenpläne vereinfachen die Arbeit. 56
45. Fehler:Annahme, ein BTM-Buch sei Pflicht. 56
5 Der Pflegeverlaufsbericht. 57
46. Fehler:Im Pflegebericht wird täglich etwas eingetragen. 57
47. Fehler:Annahme, man müsse den Pflegebericht nicht lesen. 58
48. Fehler:Der Pflegebericht hat mit der Pflegeplanung wenig zu tun. 60
49. Fehler:Annahme, die Uhrzeit müsse nicht in den Pflegebericht. 62
50. Fehler:Die Uhrzeit des Geschehens wird in die Uhrzeitspalte des Pflegeberichts ei...
51. Fehler:Annahme, Nachträge seien nicht erlaubt. 63
52. Fehler:Maßnahmen werden in den Pflegebericht geschrieben. 63
53. Fehler:Annahme, wenn nichts war, schreibe man "unauffällig" in den Bericht 64
54. Fehler:Annahme, wenn nichts war, schreibe man "versorgt nach Plan" in den Bericht...
55. Fehler:Annahme, der Bericht müsse kurz und knapp sein. 65
56. Fehler:Annahme, selbstverständliche Maßnahmen gehörten nicht in den Bericht. 67
57. Fehler:Annahme, Zitate gehörten nicht in den Bericht. 68
58. Fehler:Im Pflegebericht wird alles Mögliche eingetragen. 69
59. Fehler:Annahme, auch die eigene Meinung gehöre in den Pflegebericht. 70
60. Fehler:Hinweise für Kollegen werden im Pflegebericht notiert. 71
6 Sonstige Dokumentationsblätter und Grundsätze. 72
61. Fehler:Wenn Informationen fehlen, schreibt man auch nichts. 72
62. Fehler:Jede Verrichtung wird im Leistungsnachweis einzeln abgezeichnet. 72
63. Fehler:Die Vitalzeichen werden einmal im Monat erhoben. 74
64. Fehler:Der BMI wird einmal im Monat erhoben. 75
65. Fehler:Auf den Lagerungsprotokollen wird eine ungefähre Zeitangabe vermerkt. 76
66. Fehler:Das Dekubitusrisiko wird mindestens monatlich erhoben. 76
67. Fehler:Annahme, das Dekubitusrisiko müsse mit der Braden-Skala erhoben werden. 77
68. Fehler:Für jeden Kunden wird eine Biografie ausgefüllt. 79
69. Fehler:Annahme, die zuständige Pflegekraft müsse in der Pflegedokumentation genan...
70. Fehler:Das Sturzrisiko wird anhand einer Skala ermittelt. 80
71. Fehler:Eine Sturzrisikoeinschätzung wird unterlassen. 81
72. Fehler:Annahme, ein Sturzprotokoll sei nicht erforderlich. 87
73. Fehler:Annahme, Pflegediagnosen und pflegebegründende Diagnosen seien identisch. ...
74. Fehler:Die Dokumentation ist unwichtiger als der Kunde. 92
75. Fehler:Annahme, Streichungen seien erlaubt. 92
76. Fehler:Kollegen tragen für andere ein. 93
77. Fehler:Annahme, Leistungs- und Durchführungsnachweis seien identisch. 94
78. Fehler:Ein schlechtes Dokumentationssystem bedingt auch eine schlechte Dokumentat...
79. Fehler:Die Einführung der EDV-Dokumentation ist eine Verbesserung der Dokumentati...
80. Fehler:Annahme, die Entbürokratisierung erlaube nur ein Handzeichen für alle Leis...
81. Fehler:Doppeldokumentation. 98
82. Fehler:Annahme, separate Wunddokumentationsblätter seien bei Wunden unerlässlich....
83. Fehler:Bei jedem Verbandswechsel erfolgt eine Wunddokumentation. 101
84. Fehler:Wenn sich die Wunde nicht verändert, schreibt man einfach "unverändert".10...
85. Fehler:Annahme, jede Wunde müsse mit einem Fotos dokumentiert werde 103
86. Fehler:Auf jedem Wundverband wird ein Datum vermerkt. 104
87. Fehler:Annahme, Dokumentationschecklisten seien aufwendig. 104
88. Fehler:Übergabebücher sind nützliche Informationsquellen. 111
89. Fehler:Auf Übergaben wird nicht verzichtet. 112
90. Fehler:Voll geschriebene Dokumentationsblätter kann man direkt ausheften und arch...
91. Fehler:Ob Standard oder Richtlinie, das ist doch alles gleich. 114
7 Die Auswahl der Dokumentation bei der MDK-Prüfung. 116
92. Fehler:Der Pflegebedürftige wird nicht gefragt. 116
93. Fehler.Prüfer wählen die Dokumentation eines Kunden, der nicht pflegebedürftig is...
94. Fehler:Den Angehörigen wird generell ein Entscheidungsrecht eingeräumt 117
95. Fehler:Bei einer Beschwerde muss die Dokumentation des Versicherten eingesehen we...
96. Fehler:Alle Unterlagen werden kopiert und mitgegeben. 118
97. Fehler:Die Dokumentation wird vom MDK ohne Rückfrage geprüft. 119
98. Fehler:Annahme, es gäbe unterschiedliche Regelungen beim MDK. 120
99. Fehler:Annahme, die Prüfer wüssten über alles Bescheid. 121
100. Fehler:Annahme, alle Empfehlungen des MDK müssten auch umgesetzt werden. 122
Literatur. 123
Register. 124
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REGISTER |  öffnen
Register
A
AEDL 21 ff.
Anamnese 35, 49 ff.
Angehörige 46, 117
Anordnung, medizinische 51 ff.
Anordnung, telefonische 53
Auswertung 45, 47
B
Bedarfsmedikation 51
Behandlungspflege 33
Beschwerde 118
Biografie 79
BMI 75
Braden-Skala 77
BTM-Buch 56
D
Daten, persönliche 11
Datenschutz 10
Dekubitusrisiko 76
Dokumentation, zeitnahe 15
Dokumentation, ambulant 13
Dokumentationschecklisten 104 ff.
Dokumentationspflichten 54
Doppeldokumentation 98
Durchführungsnachweis 94
E
EDV-Dokumentation 96
Entbürokratisierung 96
Entscheidungsrecht 117
Expertenstandards 115
F
Fähigkeiten 39
Fernziele 40
Foto 103
L
Lagerungsprotokoll 76
Leistungskomplexe 73
Leistungsnachweis 72, 94
M
Maßnahmen 42 ff., 63, 67
MDK-Empfehlungen 122
MDK-Prüfung 116 ff.
N
Nachträge 63
Nahziele 40
P
Pflegebericht 57 ff.
Pflegediagnosen 28, 91
Pflegekraft, zuständige 79
Pflegeplanung 16 ff.
Pflegeplanung, Muster- 37
Pflegeprobleme 27, 30
Pflegeprozess 29, 83
Pflegestandards 115
R
Ressourcen 39
Richtlinie 114
Risikoerhebung 84 ff.
S
Standard 114
Standardformulierungen 38
Streichungen 93
Sturzprotokoll 87
Sturzrisiko 80
Sturzrisiko, -einschätzung 80
Sturzrisiko, -skala 80
T
Tropfenpläne 56
U
Übergabebücher 111
Uhrzeit 62
Unterlagen, Aufbewahrungsfristen 11
Unterlagen, Vernichtung 10
V
Vitalzeichen 74
W
Wunddokumentation 100 ff.
Z
Ziele 40 ff.
Zitate 68
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