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VORWORT |  öffnen
VorwortDemenziell Erkrankte bilden die wohl größte Gruppe von Pflegebedürftigen. Deshalb freuen wir uns, Ihnen dieses Buch zu präsentieren, denn all die strittigen Punkte und Diskussionen rund um das Thema Demenz, das Verhalten und die typischen Fehler im Umgang mit dieser Personengruppe, sind uns seit Langem ein Anliegen. In vielen Seminaren und Beratungsterminen tauchen immer wieder die gleichen Fragen auf bzw. zeigen sich die immer gleichen Probleme im Umgang mit Menschen mit Demenz. Die hier... [weiter lesen]
KLAPPENTEXT |  öffnen
Es ist nicht einfach, Menschen mit Demenz zu pflegen. Die 100 Fehler in diesem Buch machen es deutlich: Da dürfen Menschen mit Demenz nichts allein machen. Wenn sie weglaufen, wird nicht nach den Gründen gefragt. Vertrauliche Details aus der Biografie stehen - für alle sichtbar - in der Dokumentation. Trotz vieler Bücher und guter Fortbildungen zum Umgang und zur Pflege von Menschen mit Demenz schleichen sich im Alltag Fehler ein. Dieses Buch möchte Pflegenden die Augen öffnen, sie für die ... [weiter lesen]
AUTOR |  öffnen
Die AutorinnenJutta König ist Altenpflegerin, Pflegedienst- und Heimleitung, Wirtschaftsdiplombetriebswirtin Gesundheit (VWA), Sachverständige bei verschiedenen Sozialgerichten im Bundesgebiet sowie beim Landessozialgericht in Mainz, Mitglied im Bundesverband der unabhängigen Pflegesachverständigen und Pflegeberater, Unternehmensberaterin, Dozentin in den Bereichen SGB XI, SGB V, BSHG, Heimgesetz und Betreuungsrecht. Tätig im gesamten Bundesgebiet für verschiedene Auftraggeber. Dr. Claudia Ze... [weiter lesen]
INHALTSVERZEICHNIS |  öffnen
Inhalt
Vorwort 9
1 Erläuterungen 10
2 Die eigene Haltung 12
1.Fehler: Annahme, man könne für die betroffenen Menschen nichts mehr tun 1...
2.Fehler: Annahme, Menschen mit Demenz benötigten eine feste Tagesstruktur, ...
3.Fehler: Annahme, Menschen mit Demenz könnten keine Entscheidungen mehr tref...
4.Fehler: Annahme, alle Menschen mit Demenz seien krank und müssten deshalb...
5.Fehler: Annahme, bei Menschen mit Demenz müsse man immer investieren, bek...
6.Fehler: Der Mensch mit Demenz soll lernen, dass er nicht der einzige Be...
7.Fehler: Menschen mit Demenz sollen einsehen, dass sie nicht mehr alles s...
8.Fehler: Man muss nur konsequent genug sein, dann macht ein Mensch mit D...
9.Fehler: Abläufe werden strikt koordiniert - Menschen mit Demenz fügen sic...
10.Fehler: Annahme, manche Verhaltensweisen von Menschen mit Demenz seien an...
11.Fehler: Pflegende nutzen die Erfahrungen, die sie mit einem demenziell E...
12.Fehler: Individuelle Bedürfnisse werden zu wenig berücksichtigt 22
13.Fehler: Ich pflege, wie ich selbst gepflegt werden möchte 22
14.Fehler: Bei Menschen mit Demenz wird zu kleinen Notlügen gegriffen 24
15.Fehler: Menschen mit Demenz dürfen nichts allein machen 25
16.Fehler: Menschen mit Demenz werden wie kleine Kinder behandelt 26
17.Fehler: Menschen mit Demenz werden eingeschüchtert 27
18.Fehler: Menschen mit Demenz werden etikettiert 27
19.Fehler: Menschen mit Demenz werden ausgegrenzt 28
20.Fehler: Menschen mit Demenz werden überfordert 29
21.Fehler: Entscheidungen werden abgenommen 29
22.Fehler: Pflegende reagierten enttäuscht, wenn der Mensch mit Demenz nicht...
23.Fehler: Reaktionen oder Gefühlsäußerungen werden übergangen 30
24.Fehler: Es wird über den Kopf hinweg kommuniziert 31
25.Fehler: Soziale Kontakte werden vermieden 32
26.Fehler: Störungen werden nicht erklärt 33
27.Fehler: Es wird über Menschen mit Demenz gelacht 33
28.Fehler: Gefährliche Gegenstände werden von Menschen mit Demenz ferngehalte...
29.Fehler: Menschen mit Demenz werden weggeschickt 34
30.Fehler: Menschen mit Demenz werden wie Objekte behandelt 35
3 Kommunikation 36
31.Fehler: Es wird nur selten Blickkontakt aufgenommen 36
32.Fehler: Sprache und Stimme werden nicht angepasst 37
33.Fehler: Zeichensprache/Gestik wird nur bei Gehörlosen eingesetzt 37
34.Fehler: Die Konsequenzen einer eingeschränkten Sprache werden nicht beacht...
35.Fehler: Pflegende reagieren mit eindeutig negativen Gesten 39
36.Fehler: Es werden zu viele akustische Reize eingesetzt 39
37.Fehler: Die Gelegenheit zum Handschlag wird nicht genutzt 40
38.Fehler: Berührungen werden nicht adäquat eingesetzt 40
39.Fehler: Kosenamen werden unreflektiert benutzt 41
40.Fehler: Auf Wiederholungen wird mit Ungeduld reagiert 42
41.Fehler: Aussagen werden korrigiert 42
42.Fehler: Schlüsselwörter werden zu wenig eingesetzt 43
43.Fehler: Es werden Entscheidungsfragen gestellt 44
44.Fehler: Auf Erzählungen wird nicht eingegangen 44
45.Fehler: Menschen mit Demenz werden zum Nachdenken aufgefordert 45
46.Fehler: Es werden Schuldfragen diskutiert 45
47.Fehler: Falsche Aussagen werden umgehend richtiggestellt 46
48.Fehler: Es wird sich strikt an der Realität orientiert 47
49.Fehler: Ungereimtheiten werden konsequent aufgeklärt 47
50.Fehler: Es wird ausschließlich hochdeutsch gesprochen 48
4 Milieu 49
51.Fehler: Wer einnässt oder die Toilette nicht findet, bekommt Inkontinenzm...
52.Fehler: Die Ursachen der »Bettflucht« werden nicht hinterfragt 51
53.Fehler: Schlafen im Sessel wird nicht erlaubt 52
54.Fehler: Unterschiede werden nicht beachtet 52
55.Fehler: Gottesdienstbesuche werden sehr selten angeboten 53
56.Fehler: Es werden zu wenig religiöse Rituale angeboten 54
57.Fehler: Das Mobiliar entspricht dem Geschmack der Mitarbeiter 54
58.Fehler: Funktionalität hat Vorrang vor Gemütlichkeit 55
59.Fehler: Zimmer werden wie Museen eingerichtet 55
60.Fehler: Zeitschriften werden nicht passgenau ausgewählt 56
[weiter lesen]  
 
REGISTER |  öffnen
Register
A
ADQ 11
Aggression 86
Agnosie 10
Ansatz, personzentrierter 12
Aphasie 10
Apraxie 10
Aromatherapie 57
Arztanordnungen 79
BBedürfnisse 22
Berührung 40
Berührungen 40
Beschäftigungen 58
Betreuer 81
Bettflucht 51
Bevormundung 23
Biografie 65
Biografiearbeit 64
Blickkontakt 36
DDaheimgefühl 52
Demenz 10
Detraktionen, personale 11, 28, 85
Dialekte 48
Dienstkleidung 60
DSM-IV 10
EEntmündigung 25
Entscheidungen 14, 29
Entscheidungsfragen 44
Entzug, sozialer 32
Ernährung 67, 68, 70, 72
Exekutivfunktionen 10
FFacharztkonsultation 87
GGefühlsäußerungen 30
HHandschuhe 59
Hoffnungslosigkeit 12, 15
Hygienevorschriften 62
IICD-10 10
Impuls, singulärer 42
Infektionsschutzgesetz 63
Inkontinenzmaterial 49
KKalender 57
Klammern 16
Körperkontakte 77
Körperpflege 66
Kosenamen 41
LLebensgewohnheiten 51
Lebensmittel 62
MMaßnahme, freiheitseinschränkende 81, 83
Medikamente 73
Medikamentengabe 74
Milieu 49
Mobiliar 54
NNahrungsverweigerung 67
Notlügen 24
OObjektstatus 35
Orientierung 19
PPEG 70, 71
Personalität 16
Personenarbeit, positive 16
Prägungsgeschichte, kollektive 64
Protektorenhose 88, 89
Psychopharmaka 84
RRealität 47
Reize, akustische 39
Religion 53
Rituale 19, 51, 54
Rufen 16, 78
SSättigungsgefühl 72
Schluckstörungen 71
Schlüsselwörter 43
Schmerzäußerung 87
Schmerzmittel 86
Schnabelbecher 58
Schuldfragen 45
Selbstwertgefühl 52
Sprache 37, 38, 48
Stimme 37
Störungen 33
TTagesstruktur 13
Trinkgewohnheiten 18
UÜberforderung 29
Überversorgtwerden 14
Uhren 57
Umgangsformen 26
VVerallgemeinerung 21
Verbote 34
Verhalten, herausforderndes 74
Verhaltensweisen, herausfordernde 20
WWärmeempfinden 80
Weglaufen 76
ZZeichensprache 37
Zeitschriften 56
Zigaretten 61
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