Vorwort
Während bei der Behandlung von Organ- oder Systemerkrankungen die naturheilkundlichen Verfahren schon länger und zunehmend breite Anerkennung finden, sind diese Therapieformen in der Traumatologie relativ wenig bekannt. Insbesondere in der Sportmedizin werden immer noch im großen Umfang NSAR und Kortikosteroide systemisch und lokal verabreicht - nicht zuletzt wegen der angeblichen Therapiesicherheit und des raschen Wirkungseintritts, meist ohne große Rücksicht auf die bekannten Nebenwirkungen.
Da aber seit vielen Jahren immer mehr und gerade die erfahrenen Orthopäden und Sportmediziner die biologische Medizin wiederentdecken und mit großem Erfolg einsetzen, war es uns ein Bedürfnis, einige, darunter auch bisher klassisch konventionelle Therapiebereiche unter dem Aspekt der Zugänglichkeit für die biologische Medizin aufzuarbeiten.
Wichtig waren uns für die Konzeption des Buches die wissenschaftlich begründbare Darstellung der Wirksamkeit, der Pharmakodynamik und der Pharmakoökonomie der Antihomotoxischen Behandlungsweise und eine grundlegende Einführung in die Antihomotoxische Medizin.
Neben den Verletzungen und degenerativen Schäden sind auch dem Immunsystem des Sportlers und den Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises eigene Kapitel eingeräumt.
Die Fachkompetenz der Autoren hat dazu beigetragen, daß ein Werk entstanden ist, welches gerade dem in der Praxis tätigen Arzt eine Fülle von Wissen und Erfahrung vermittelt. Denjenigen Lesern, die der biologischen Medizin eher skeptisch gegenüberstehen, soll dieses Buch Anregungen zum Nachdenken, Umdenken oder sogar zu einer grundlegenden Änderung eingespielter Therapiegewohnheiten vermitteln.
| Saarlouis, August 1998 | Heinrich Hess |