Vorwort zur 3. Auflage
Wir freuen uns über den großen Anklang, den unser Buch bislang schon gefunden hat und welche Verbreitung die Dorn-Therapie inzwischen erfahren hat. Allein unter www.dornfinder.org sind rund 1 500 Therapeuten gelistet, darunter etwa 150 Ausbilder. Und es werden immer mehr! Rund 1 600 Gäste fanden sich allein auf dem letzten Dorn-Kongress in Würzburg zusammen. Die Kongresse, die alle zwei Jahre in Deutschland stattfinden, bieten ein wichtiges Forum für den Austausch von neuen Methoden und Erfahrungen. Beim letzten Dorn-Kongress in Würzburg hat sich erstmals ein Kreis zusammengefunden, der den theoretischen Hintergrund der Dorn-Therapie untermauern soll. So hat sich in den letzten Jahren die Erkenntnis durchgesetzt, dass das Hüftgelenk aufgrund der anatomischen Gegebenheiten nicht subluxieren kann. Vielmehr spielt das Iliosakralgelenk bei der Beinlängendifferenz eine bislang unterschätzte Rolle. Dem wird in der 3. Auflage dieses Buches Rechnung getragen.
Wie immer wurde in Würzburg eifrig über alte und neue Behandlungsmethoden diskutiert. So wies der Dorntherapeut Gamal Raslan in seinem Vortrag auf die Behandlung ventralisierter Wirbel mittels Schröpfens hin. Die 3. Auflage dieses Buches wurde entsprechend erweitert. Aufnahme fanden erstmals auch die Korrektur des Akromioklavikulargelenks, der Rippen-Wirbel-Gelenke, des Daumensattelgelenks und des Kreuzbeins.
Da wir in der Dorn-Therapie die Eigenverantwortung des Patienten und die Vorbeugung besonders hoch einschätzen, wurden in die 3. Auflage auch zahlreiche Selbstkorrekturen und "Hausaufgaben" neu aufgenommen. Dies gilt insbesondere für die Übungen zu Schulter, Ellenbogen, Handgelenk, Brustbein-Schlüsselbein-Gelenk, Kiefergelenk, Brust- und Lendenwirbelsäule.
Bedanken möchten wir uns in diesem Zusammenhang bei dem Physiotherapeuten und Heilpraktiker Sven Koch sowie Gamal Raslan, die uns mit ihren Beiträgen unterstützt haben.
In den rund 20 Jahren, die wir inzwischen mit der Dorn-Therapie arbeiten durften, haben wir viele bereichernde und beglückende Erfahrungen gemacht und entdecken immer wieder neue Aspekte. Wir sind gespannt, was die Zukunft bringt und würden uns freuen, wenn auch andere Dorn-Therapeuten uns ihre Beobachtungen berichten.
Lindau, März 2008
Hildegard Steinhauser und Helmuth Koch
Vorwort zur 1. Auflage
Es ist uns eine große Freude und erfüllt uns mit Dankbarkeit, dass wir dieses Buch mit Unterstützung der Mitarbeiter des Foitzick Verlags schreiben durften.
In diesem Buch können wir unsere 12-jährige Erfahrung mit der Dorn-Therapie in unserer Naturheilpraxis in Lindau/B. und auch unsere Erfahrungen bei den vielen praktischen Seminaren zur Dorn-Therapie und zur Breuß-Massage niederschreiben.
Dieses Buch ist ein praktisches Fachbuch zur Dorn-Therapie. Wir haben dieses Buch geschrieben, damit noch viele weitere Therapeuten angeregt werden, diese wunderbare Behandlungsart für sich zu entdecken, um genauso erfolgreich wie wir und viele andere Dorn-Therapeuten viele Betroffene auf ganz einfache Art, eben mit der Dorn-Therapie, von ihren Rücken- und Gelenkproblemen zu befreien.
Es ist immer wieder ein wunderbares Erlebnis, Patienten zu sehen, die kaum glauben können, dass sie nach einer Dorn-Behandlung plötzlich wieder mit gleich langen Beinen und ohne Schmerzen dastehen, obwohl sie schon so viel durchgemacht und ausprobiert haben.
Für diese einzigartige Erfahrung danken wir Dieter Dorn aus Lautrach, der uns diese Methode gelehrt hat und Harald Fleig aus Wehr, der uns auf diesen Weg gebracht hat. Ein herzliches Dankeschön den Beiden. Bedanken möchten wir uns außerdem bei unserem Kollegen Marcus Angemeer aus Wertingen, der sich für die Fotos in diesem Buch zur Verfügung gestellt hat.
Vertrauen und Demut sind Eigenschaften, die wir von Dieter Dorn bei seiner Arbeit abgeschaut haben und die auch ein wichtiger Teil bei unserer Arbeit mit der Dorn-Therapie wurden. So halten wir es auch bei unseren Wirbelsäulen-Seminaren und geben diesen "wahren Schatz" an alle, die die Dorn-Therapie lernen möchten, weiter.
Gott segne alle, die mit der Dorn-Therapie arbeiten oder in Zukunft arbeiten werden und auch die Patienten, die die segensreiche Hilfe der Dorn-Therapie und der BreußMassage an sich erleben durften und dürfen.
Dank sagen möchten wir auch unseren vielen Patienten und Schülern, denn jeder einzelne von ihnen hat uns auf dem Weg der Dorn-Therapie ein Stück weiter gebracht.
Lindau, Mai 2001
Hildegard Steinhauser und Helmuth Koch