Vorwort
Die Grundsubstanz des vorliegenden Nachschlagewerks stammt aus dem Fachwörter-Lexikon Verlagswesen, das 2002ff im Verlagshandbuch des Input-Verlags in einer vierten, überarbeiteten Auflage erscheint und auch weiterhin als Loseblattwerk/Printversion im Input-Verlag verlegt wird. Die Suche nach einem Lizenznehmer für eine Hardcover-Version führte die Herausgeber zusammen. In Detailgesprächen wurde ein Konzept erarbeitet, nach dem die bewährte Substanz erhalten bleiben und neuen Vorstellungen Platz geboten werden konnte. Fest stand jedoch der gemeinsame Grundsatz: Praxisrelevanz und Alltagstauglichkeit sollten das Fundament auch des neuen Lexikonsbilden.
Informationsüberlastung und Zeitknappheit - diese Begriffe dürften im Ranking möglicher Headlines für unser Medienzeitalter ganz oben stehen. Damit war der Ansatz für dieses neue Speziallexikon vorgegeben: Die Benutzer sollen durch Reduktion der Ausführungen zu klaren, prägnanten und schnell auffindbaren Basisinformationen gelangen. So verzichtet das vorliegende Lexikon gegenüber der Vorlage auf durchgängige englische und französische Übersetzungen.
Darüber hinaus bot die Kürzung vieler Beiträge die Gelegenheit, neue Stichwörter aus den Bereichen Marketing, Vertrieb, PR, Urheberrecht, Branchenorganisationen und fachverwandte Organisationen aufzunehmen. Dem Prinzip Schnelligkeit wird auch optisch Rechnung getragen: Ein Griffregister am Rand beschleunigt das Auffinden der Suchbegriffe.
Wer an ausführlicheren Informationen interessiert ist, sei auf das ausführliche Literaturverzeichnis am Ende des Werkes hingewiesen, wo man zu jedem Thema weiterführende Literatur findet. Neben diesem Literaturverzeichnis bietet der Anhang aber auch weitergehende Hilfestellungen für die Praxis, u. a. ein aktuelles Adressverzeichnis branchenrelevanter Institutionen, eine Übersicht über Seminaranbieter inklusive Kontaktanschriften sowie die wichtigsten Korrekturzeichen für die tägliche Arbeit.
Die Herausgeber hoffen, dass sich dieses neue Verlagslexikon in der betrieblichen Praxis bewähren wird. Den Grundstock hierzu haben die zahlreichen Redakteure sowie weitere helping hands gelegt, denen an dieser Stelle unser herzlicher Dank gilt.
September 2002
Ralf Plenz, Hamburg
Klaus-W. Bramann, Frankfurt