Die Poesie hat den Autor schon seit seiner frühen Jugendzeit im südlichen Harzerland fasziniert und begeistert, auch durch kleine Beiträge im lokalen Feuilleton, und seither begleitet sie ihn durch seinen Lebenslauf, also vom schönen Harzerland über die blaue Waterkant bis zum grünen Leinestrand, sozusagen von der Wiege bis zur Bahre (später), Alltagssorgen und -freuden eingeschlossen, wodurch situationsbezogen eine Fülle schöner lyrischer, philosophischer oder auch persönlicher Gedichte in chronologischer Folge resultieren.
Hier wurde nun eine gewisse Auswahl aus den Poemen zusammen gestellt, die sich wie ein bunter Leitfaden durch das Leben und seine individuellen Phasen ziehen, und die Dir, geschätzte(r) Leser(in) Dein Herz, Deinen Geist und Deine Seele erfreuen oder Dich zum Nachdenken animieren mögen...
Eine der Herzensangelegenheiten des Wagner- und Schopenhauer-freundlichen Autors in vielen seiner Werke ist von jeher die Pflege unserer alten durch Jahrhunderte hindurch gewachsenen Strukturen und Kulturen, um bei aller hochlöblichen Globalisierungs- und Fremden-Freundlichkeit nicht eines lieblichen Morgens in der Frühe - so wie Indianer, Aborigines, Hawaiianer und manche andere - selbst fremd im eigenen Bette aufzuwachen ...
Also dann: Frischauf!
Entgegen der besonders in jüngerer Gegenwart aktuellen und weit verbreiteten Meinung, die hier und dorten durchklingt: Wer lernt oder interessiert sich denn heute noch für Gedichte???
Aber - wie uns die Geschichte lehrt: Es ist ein weites Feld - und es kömmt alles wieder...
Hannover, anno 2007 Günter Helmold