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Mediale Selbstreferenz
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Vorwort

Diese Grundlagen und Fallstudien zur Medialen Selbstreferenz sind das Ergebnis eines von 2003 bis 2006 durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft geförderten Forschungsprojektes. Seine Grundzüge wurden im Jahr 2001 als Projekt des Wissenschaftlichen Zentrums für Kulturforschung der Universität Kassel konzipiert. An der Antragstellung beteiligt war Karin Wenz, die bis zu ihrer Übernahme ihrer Professur für Media Culture an der Universität Maastricht im September 2003 Mitarbeiterin dieses DFGProjektes war. Nina Bishara, die das Projekt von 2003 bis 2004 betreute, hat schwerpunktmäßig über selbstreferenzielle Werbung gearbeitet und stellt als Ergebnis ihrer Beteiligung das Kapitel 3 dieses Buches vor. Britta Neitzel betreute das Projekt vom September 2004 bis zum Dezember 2005 mit ihrer besonderen Kompetenz für das Medium Computerspiel. Ihr Beitrag zu dem vorliegenden Band ist das Kapitel 4, während die Kapitel 1, 2,5 und das Vorwort aus der Feder des Projektleiters stammen. Der Titel, unter dem das Projekt bei der dfg beantragt und bewilligt wurde, lautet »Zeichen der medialen Selbstreferenz in Film, Werbung und Computerspiel«. Das Medium Film konnte in der vorliegenden Buchveröffentlichung allerdings nicht als ein besonderer Schwerpunkt behandelt werden und wird lediglich in seinen intermedialen Bezügen zur Werbung (Kap. 3.3.3.1) und zum Computerspiel (Kap. 4.4.4) thematisiert. Ausführlichere Kapitel zur Selbstreferenz im Film haben Gäste des Forschungsprojektes in ihren Beiträgen zu dem Band Self-Reference in the Media (nöth/bishara [Hrsg.] 2007) beigesteuert, der die Ergebnisse eines internationalen Kolloquiums zum gleichen Thema aus dem Jahr 2005 beinhaltet. Neben den Themenfeldern Film, Werbung und Computerspiel thematisiert Self-Reference in the Media auch weitere semiotische Grundlagen sowie Aspekte der Selbstreferenz in den Medien Fotografie und Fernsehen, in den digitalen Medien, im Internet und in der Musik.

Nicht alle Ergebnisse dieses Forschungsprojektes sind in diesen Grundlagen und Fallstudien und in Self-Reference in the Media enthalten. Etliche Elemente des Projektes hat der Projektleiter als Gastprofessor der Postgraduiertenprogramms der Katholischen Universität Säo Paulo erarbeitet, und einige von ihnen sind auch in anderen Zusammenhängen in Österreich (nöth 2003b), der Schweiz (nöth 2005c), der usa (nöth 2005a), Brasilien (nöth 2006a, 2oozd), Spanien (nöth 2006b), Mexiko (nöth 2005b, 2009), Venezuela (nöth 2005d) und Deutschland (nöth 2004,2006d, 2007b, 2009) erschienen bzw. im Druck.

Die Verfasser dieser Grundlagen und Fallstudien sind der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Universität Kassel für die Unterstützung ihrer Arbeit zu großem Dank verpflichtet.


 
   


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