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Stefan Ripplinger
"I can see now"
Blindheit im Kino
erschienen Oktober 2008 71 Seiten, Paperback
Verbrecher Verlag | ISBN: 3940426180
| |  | 11.00 EUR |  | | |
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VORBEMERKUNGDer bloße Umfang dieser kleinen Schrift belehrt den Ratsuchenden, dass er hier keine Motivgeschichte des Blinden oder der Blindheit im Kino finden wird. Zwar wird ein gutes Dutzend Filme betrachtet, in welchen das Motiv eine Haupt oder Nebenrolle spielt, doch zeigt sich beiläufig, wie viel mehr es von ihnen gibt; nach meiner Schätzung sind es, Dokumentationen nicht mitgezählt, mehrere Hundert Filme, in denen Blindheit bedeutsam wird, darunter klassische Werke ebenso wie Hor ror-B-Mov...
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Die Blindheit fordert eine Kunst heraus, die glaubt, sehen zu können. Diese Kunst, das Kino, hat sehr früh und nicht selten nervös auf die Herausforderung reagiert. Eine Kunst, die das Sehen setzt, entsetzt sich über diejenigen, die nicht sehen können. Dabei geht es lediglich am Rande um das Schicksal des Blinden, das nur eines unter den vielen ist, von denen das Kino erzählt. ISBN 978-3-940426-18-5 [weiter lesen] |
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| AUTOR | öffnen |
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Friedrich Wilhelm Murnaus »Der Gang in die Nacht«, Charlie Chaplins »City Lights«, Arthur Penns »The Miracle Worker«, Akira Kurosawas »Ran« oder »Proof« von Jocelyn Moorhouse sind Spielfilme, die Blinde zeigen. Blinde und Blindheit gehören zu den ältesten Motiven überhaupt im Kino. In ihnen denkt das Kino über sich selbst nach. Seine oft für allzu selbstverständlich gehaltenen Voraussetzungen, die Behauptung, es könne sehen, ja das Sehen lehren, die Rede von der Kamera als von einem Auge, al... [weiter lesen] |
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